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  1. #16
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    Es gaben Hecht und Hechterin
    sich arglos ihr´n Geschlechtern hin
    Nun schwitzen sie, die Doofen,
    in einem Räucherofen
    Die Wälder wären sehr still, wenn nur die begabtesten Vögel sängen.
    Henry van Dyke

  2. #17
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    Es fragten sich zwei Hechte,
    was so die Zukunft brächte.
    Da warn sie noch am Stück.
    Heut sind sie in Aspik.
    Geändert von Richmodis (29.09.2018 um 17:42 Uhr)

  3. #18
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    Na na, jetzt fangt mal nicht an zu schludern hier! Sonst gibts morgen Hechtsuppe.


    Zwei Hechte waren Kontrahenten,
    der eine schwamm in Argumenten,
    der andre hielt verwegen
    mit Eigenlob dagegen.
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  4. #19
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    oke oke ...tzz tzz tzz ...

    Es fragte mal ein junger Hecht
    den andern, was die Zukunft brächt
    Da waren beide noch am Stück
    und heute sind sie in Aspik.

    bässer, claudi?



    Zwei Hechte traten dringend aus
    Der eine tats direkt zu Haus
    Der andre: "Find ich allerhand ...
    Man geht zum Pinkeln doch an Land!"



    Hallo TollerHecht,
    hast mich gerade doch ziemlich zum Lachen gebracht mit deinem "Ich bin nicht mehr meiner Meinung".
    Geändert von Richmodis (30.09.2018 um 11:39 Uhr)

  5. #20
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    Hi Richy,

    bässer, claudi?
    nä. Nicht, dass die beiden Varianten nicht witzig wären. Daran liegt es nicht. Aaaaaber wenn die Zwei nicht vorne steht, geht das Klapphorn-Flair für mich flöten. Dann ist es für mich nur noch ein lustiger Vierzeiler, und den Plot mit zwei Protagonisten kann man sich dann auch schenken. Die andere Schwachstelle ist für mich der Anfang mit "Es". Das wirkt irgendwie immer etwas unbeholfen, als Ersatz für die Zwei finde ich es enttäuschend. Ich hab mal auf die Schnelle ein bisschen dran geschraubt. Das ist aber auch noch keine Glanzleistung. Manchmal muss man länger brüten, und manchmal auch den Entwurf verwerfen.


    Zwei Hechte, einer war bestrebt,
    dass er den andern überlebt,
    da war er noch am Stück
    und schwamm nicht in Aspik.


    Ich hab zwei Entwürfe für ein Ding, das ich eigentlich noch nicht posten wollte. Aber vielleicht wollt Ihr mal drüber schauen:

    Zwei Hechte gingen ran wie Blücher,
    der eine ans Regal voll Bücher,
    der andere ins Netz
    aus Seemannsgarngeschwätz.


    Zwei Hechte hechteten wie Blücher,
    der eine ans Regal voll Bücher,
    der andre dem Geschwätz
    aus Seemannsgarn ins Netz.
    (der Fischerin ins Netz)?

    Weiß nicht, ob "hechten" in der zweiten Variante nicht einen Tick zu gewollt wirkt.

    @Henrik: Das Wesentliche an diesen Kurzgedichten ist die Pointe. Die lässt sich manchmal, vielleicht sogar oft, auf eine Meinungsäußerung zurückführen. Dabei spielt es aber keine Rolle, ob es die Meinung des Autors ist. Wenn was Witziges dabei rauskommt, kann ich mich jedenfalls auch über Frau Honecker schlapp lachen.
    Geändert von Claudi. (30.09.2018 um 17:50 Uhr)
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  6. #21
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    Hi, claudi,

    klar, im Klapphorn müssen die Zwei immer ganz vorne von V1 sein. Ich hatte mir einfach die Freiheit genommen. Also frei nach Klapphorn sozusagen. Kein echter mehr. Das "es" klingt ungeschickt, right.

    Dein Vorschlag gefällt mir, ich würde nur lag statt schwamm nehmen. Weil in Gelee schwimmts sich so schlecht.

    Von deinen Entwürfen gefällt mir der zweite besser. Denn "Seemannsgarngeschwätz" ist mir zu lang. "Geschwätz aus Seemannsgarn" klingt geschickter, auch rhythmischer. Und hechtende Hechte finde ich witzig.

    Den zweiten Vorschlag mit der Fischerin finde ich nicht passend, weil es ja um die Gegenüberstellung geht, dass der eine sein Wissen aus Büchern bezieht, wobei der andere auf unwahres Geschwätz reinfällt. oder? Im interpretieren bin ich ja derzeit nicht so smart.

    LG Richy


    Zwei Hechte aßen Kugelfisch
    dem einen seiner war ganz frisch
    dem andern seiner roch schon arg
    doch beide endeten im Sarg.

  7. #22
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    Den zweiten Vorschlag mit der Fischerin finde ich nicht passend, weil es ja um die Gegenüberstellung geht, dass der eine sein Wissen aus Büchern bezieht, wobei der andere auf unwahres Geschwätz reinfällt. oder?
    Ja, der mit der Fischerin wäre ein anderer Typ. Da könnte ja noch ein zweites Gedicht draus werden, wenn ich weiß, welche Bausteine ich für das erste behalten will.
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  8. #23
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    Ich versuche mich auch mal in Klapphornversen ...

    Zwei Hechte liegen auf dem Grill,
    der Eine schläfrig und sehr still.
    Der Andere ruft: „Gunter,
    im Himmel sind wir munter.“
    Man trägt das vergangene Schöne wie ein kostbares Geschenk in sich.
    (Dietrich Bonhoeffer)

  9. #24
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    Zwei Hechte schönten ihre Steuer
    Der eine log ganz ungeheuer
    Der andre traute sich nicht recht
    Er log nicht viel und auch noch schlecht

  10. #25
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    Zwei Hechte küssten sich im Fluss,
    der eine wollte Zungenkuss,
    der andre auf die Wange.
    Die Bindung hielt nicht lange.

  11. #26
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    es war einmal ein langer Hecht
    verhagte sich im Netzgeflecht
    hat heftig reingebissen
    das Netz einfach zerrissen

    hat dann den andren Hechten
    erzählt von den Geflechten
    weil er den Fischer hat verpetzt
    ging niemals mehr ein Hecht ins Netz

    hab meinen Senf dazugegeben , weiß trotzdem nicht wonach wir streben
    hätt gern mit euch gewettet, wer hat denn jetzt den Hecht gerettet

  12. #27
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    Zwei Hechte aßen Fritten
    der eine dick geschnitten
    mit Senf. Des andern Wahl:
    "ruut-wieß" und eher schmal.

    (Ich weiß auch nicht, wonach wir streben. Wahrscheinlich einfach bloß Spaß haben)


    Ergänzung, nachdem ich eine Nacht geschlafen habe: Lieber Heinz, ich sollte deine Frage, was wir hier - also speziell hier im Faden - eigentlich machen, etwas ernster nehmen (*grins*):

    Guckst du Wikipedia "Klapphornverse". Sie werden auch als der Deutsche Limerick bezeichntet, sind in Jamben geschrieben und sie haben feste Regeln, welche ich auch gern mal absichtlich oder versehentlich im Rausch - also Klapphornrausch, wohlgemerkt, umschiffe:

    1. Vers beginnt immer mit "Zwei Knaben" (wahlweise Hechte, Schnecken, Fliegen, Vögel ...irgendwer/-was)
    2. Vers: da macht/ist der eine dies
    3. Vers: der andre das
    4. die Pointe

    Mich hat vor einiger Zeit hier im Forum jemand damit angefixt und ich komme nicht mehr davon los. Meine Therapeutin meint, ich solle langsam anfangen, damit zu leben.
    Geändert von Richmodis (10.11.2018 um 07:58 Uhr)

  13. #28
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    Hi Richy, ich lerne täglich dazu. Wußte tatsächlich nichts über Klapphornverse. Nun geht ja meine Beigabe nicht konform, kann aber damit leben ...denk ich

    2 Dichter wollen Reimen
    fängt einer an zu weinen
    der Andre der versteht das nicht
    niemehr zu reimen ihn verspricht

    Grüße an die lustige Runde,
    Heinz
    Geändert von Heinz Geigelath (10.11.2018 um 12:41 Uhr)

  14. #29
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    Zwei Hechte schwammen froh und munter
    Tümpel rauf und Tümpel runter.
    Meinte drauf der rechte:
    Wir sind schon tolle Hechte!
    Bei AMAZON + Infoverlag erhältlich:
    KAISER BARBAROSSA RIEF AUF EINMAL "HOSSA"
    Heitere Historische Heldenepen (Georg C. Peter/ Infoverlag)

  15. #30
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    Zwei Hechte seh’n zwei Rechte fischen.
    Der eine konnte nicht entwischen,
    der andre ging ins Netz -
    und beide fischen jetz.

    Boa, voll das moralinsaure Klapphorn... sorry
    Das System sagt, ich will das, aber ich will das nicht.
    Peter Arbeitsloser

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