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  1. #16
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    Lb. Anjulaenga

    Trump hat keine richtige Macht
    Trump hat Macht, doch wenn er sie gegen die Interessen des Kapitals (militärisch industrieller Komplex) entscheidet oder diese entscheidend stört, muss er mit Maßnahmen bis hin zu seiner Ermordung rechnen.
    Es gibt zwar die Verschwörungstheorie aber nur als Kampfbegriff der Macht, die der Brandmarkung armer unschuldiger Leute dient. Quasi als Führungsinstrumentarium, damit arm und reich weiter auseinanderdriften.
    Seriöse Wissenschaftler, die mit Tatsachen und logischen Folgen Forschungen betreiben, mit welchen offizielle Darstellungen angezweifelt werden, werden als Verschwörungstheoretiker gebrandmarkt. Verschwörungstheoretiker ist dann ein Kampfbegriff um Forscher und ihre Forschung abzuwerten.
    Der Begriff Verschwörungstheorie wird oft auch leichtfertig angewandt und bezeichnet Interessen statt Tatsachen folgenden Darstellungen. Er wird oft auch leichtfertig, manchmal auch bewusst falsch angewandt.
    Eine Regierung, welche am höchsten verschuldet ist und zudem keine eigene Währung hat, kann nicht unabhängig sein. Die Schulden des einen sind der Besitz eines anderen, der dann auch Bedingungen stellen kann (Macht ausübt), die notfalls auch mit Gewalt eingefordert werden können.
    In USA ist ein großer Teil des Militärs privat. Auch die Geheimdienste können nicht von der Regierung kontrolliert werden.
    Die Mehrheit unterliegt einer Dauertäuschung durch die Medien. Wir können uns dem entziehen durch weniger Medienkonsum, kritische Internetrecherche und alternative Literatur.
    Macht folgt Interessen und geht immer von materiellem und geistigem Besitz aus. Außerirdische Einflüsse sind mögliche Vermutungen.
    Jeder Einzelne kann bewusst oder unbewusst zu einem Helfer für Mächtige und die höchste Macht werden.
    Was sagen deine Quellen zu Konsorten wie Putin, Erdogan, Xi Jinping, Kim Jong-Un, Assad, etc.? Alles nur Marionetten, reine medial aufgeblasene Luftnummern, oder sind das machtversessene Weltenherrscher?
    Es sind Herrscher, die jedoch nicht ganz unabhängig sind.

    LG Hans
    Mein erster Gedichtband Einmal durchs Leben mit Hans Plonka ist nun beim Daniel Gockel Verlag erhältlich. Bei Interesse schaut in mein Profil unter Homepage.

  2. #17
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    Lieber Anjulaenga,
    ich sehe es richtig vor mir, wie Hans sein Rösslein einspannt, um im Wettlauf der Pegasusjünger doch noch ein Viertlelorbeerblatt zu erhaschen.
    Was die von Dir genannten Protagonisten des Weltgeschehens angeht (Putin, Erdogan usw,): Ich glaube, die gibt es gar nicht. Sie werden von den wirklichen Beherrschern der Welt (mein Sohn kennt sie alle aus dem Darknet) bei Bedarf an die Wand projiziert, auf dass wir uns an ihnen die Zähne ausbeißen und nicht erkennen, welches die wahrhaft Mächtigen sind.
    Liebe Grüße (in der Hoffnung auf Hans unsterbliche Weisheiten),
    Festival

  3. #18
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    Lieber Hans,

    Zitat Zitat von Hans Plonka Beitrag anzeigen
    Trump hat Macht, doch wenn er sie gegen die Interessen des Kapitals (militärisch industrieller Komplex) entscheidet oder diese entscheidend stört, muss er mit Maßnahmen bis hin zu seiner Ermordung rechnen.
    Also sinds doch die Aktionäre, mit ihren militärisch industriellen Komplexen. Und die haben wirklich die Macht, den Präsisenten platt zu machen? Vielleicht sollte ich mir mal eine Aktie besorgen.

    Zitat Zitat von Hans Plonka Beitrag anzeigen
    Seriöse Wissenschaftler, die mit Tatsachen und logischen Folgen Forschungen betreiben, mit welchen offizielle Darstellungen angezweifelt werden, werden als Verschwörungstheoretiker gebrandmarkt. Verschwörungstheoretiker ist dann ein Kampfbegriff um Forscher und ihre Forschung abzuwerten.
    Der Begriff Verschwörungstheorie wird oft auch leichtfertig angewandt und bezeichnet Interessen statt Tatsachen folgenden Darstellungen. Er wird oft auch leichtfertig, manchmal auch bewusst falsch angewandt.
    Wenns nicht schon so absurd wäre, könnt ich glatt schwören, dass das schwer verdächtig nach einer Verschwörung gegen eine Verschwörung riecht...
    Was sagen denn deine Bücher dazu? Und wie wird man überhaupt ein seriöser Wissenschaftler?

    Zitat Zitat von Hans Plonka Beitrag anzeigen
    Die Mehrheit unterliegt einer Dauertäuschung durch die Medien. Wir können uns dem entziehen durch weniger Medienkonsum, kritische Internetrecherche und alternative Literatur.
    Ja Hans, diese bunte Medienlandschaft mit ihrer kritischen Berichtserstattung geht mir auch langsam auf den Zwirn. Jeder will dir was anderes erzählen. Soetwas unterstütze ich schon lange nicht mehr. Da hilft nur noch die radikale Gleichschaltung, muss man auch nicht mehr alles so aufwendig recherchieren.
    Was hältst du eigentlich von Festivals frecher These, dass Trump, Erdogan und Co reine ausgedachte, hausgemachte, ausgemachte Halunken aus der dunklen Phantasie des Darknets sein sollen, womöglich um schwarze Löcher in unser Hirn zu brennen, damit wir beherrschbar werden. Da glaube ich aber eher noch, dass du gerade als Lichtgestalt aus den Untiefen des Darknets von seinem Sohn an seine innere Wand projeziert wirst, quasi als unser aller Alter Ego. Ich glaube aber ernsthaft, dass Festival rechtzeitig mit dem Untergang der Zeitungen seine gewagte These in Buchform bringen sollten, mit dir als seriösen wissenschaftlichen Co Autor und Ghostwriter, das könnte eine ganz große Nummer werden. Die Menschheit ist reif für solche Vorhaben.

    L.G.A.

    Liebes Festival s.o, L.G.A.

  4. #19
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    Lb. Anjulaenga,

    Macht haben jene, die Besitz haben. Je größer der Besitz, desto größer ist die Macht. Es gibt Menschen die soviel Besitz haben, dass sie auf Grund dessen Einfluss auf Regierungen und Währungen nehmen und diese auch nach ihren Interessen kontrollieren können.
    Seriöse Wissenschaftler sind für mich alle, die ihre Aussagen mit logischen Argumenten wiederholbar beweisen. Aussagen bei welchen dies nicht der Fall ist müssen sie als persönliche Vermutung oder Ansicht kennzeichnen.
    Gegen Kritik in den Medien ist nichts einzuwenden, jedoch aber gegen einseitige Stellungnahmen und Vorverurteilungen.

    LG Hans
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  5. #20
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    Lieber Anjulaenga,
    das mache ich - aber erst, wenn Hans seinen zweiten Gedichtband nicht im Gockel-Verlag veröffentlicht. Ich und Gockel-Verlag? Das geht nicht.
    Pfauen-, Seidenschwanz-, Adler-Verlag, da ließe sich drüber reden.
    Liebe Grüße,
    Festival

  6. #21
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    Liebes Festival,

    nun, Gockel hin, Gockel her, lass mal die Kirche im Dorf. Gegen eine Veröffentlichung wäre im Grunde doch nichts einzuwenden, ist doch eine begrüßenswerte Sache. Hut ab, wer diese Mühen auf sich nimmt. Hart erarbeitete Fakten sind heutzutage Gold wert, denn bei Hans anzunehmender Ernsthaftigkeit wird dies immer an eine größtmögliche seriöse Gewissenhaftigkeit gekoppelt sein.
    Und wenn man gleichzeitig mal den Historikern über die Schultern schaut, weiß man deren unermüdliche Puzzlearbeit wertzuschätzen. Da wird die Geschichte nicht von Siegern und Herrschenden geschrieben, wie es immer noch die herrschende Meinung von den eher uninformierten Kreisen ist. Die offizielle radikale Geschichtsklitterung kennzeichnet schließlich totalitäre Systeme, die nicht mit anderen Systemen in einen Topf geworfen werden sollten. (In diesem Sinne halte ich übrigens die Friedenspreisverleihung des Buchhandels in der Paulskirche an das Forscherehepaar Assmann für richtungsweisend). Geschichtsaufarbeitung und Erhaltung eines kollektiven Gedächtnisses bedeutet aktive Friedensarbeit. Da geht es nicht um den Wildwuchs von Spekulationen, unbeweisbare Sensationen etc., frag Hans, der versteht was davon.
    Mit der Geschichte wird einfach zuviel Unfug betrieben. Es gibt zuviele Akteure und Dünnbrettbohrer, denen es längst nicht mehr um Geschichte geht, sondern um das Geschäft mit der Angst und um Ausübung von Macht.
    Wie anders als wissenschaftich sollte Geschichtsforschung betrieben werden, wie anders als unbequem und bunt sollte unsere Presselandschaft denn sein, um noch als kritisch gelten zu können. Ich glaube verstehen zu können, dass Hans genau diesen Standpunkt im Grunde vertritt.

    oder? was meinst du, lieber Hans?

    Übrigens schreibst du: je reicher, je mehr Besitz, desto mehr Macht. Nun, das klingt zumindest wie eine simple Faustregel, die man sich leicht merken kann.
    "Es mag auch bestimmt einige Anhänger solcher Glaubenssätze geben, doch sollte unser Denken nicht in allzu plumpen arm- und reich Kategorien vereinfacht werden", so mag dein Kritiker es dir sofort zurückgeben. Man denke dabei an etliche reiche Gönner und Förderer von diversen sozialen Projekten, ohne die unser Land nahezu stillstünde, wenn man deren Spendenaufkommen betrachtet.
    Theoretisch wird der Reiche natürlich mehr Möglichkeiten zur Machtausübung besitzen, keine Frage, aber wenn der uneingeschränkte Wille zur Machtausübung fehlt, wird da rein gar nichts passieren. Und nicht selten kann mit Reichtum ein kompensierendes Gegengewicht zu den machtbesessenen Narzissten unserer Welt gebildet werden.

    lieben Gruß, A.
    Geändert von Anjulaenga (19.10.2018 um 09:49 Uhr)

  7. #22
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    Lb. Anjulaenga,

    "Es mag auch bestimmt einige Anhänger solcher Glaubenssätze geben, doch sollte unser Denken nicht in allzu plumpen arm- und reich Kategorien vereinfacht werden", so mag dein Kritiker es dir sofort zurückgeben. Man denke dabei an etliche reiche Gönner und Förderer von diversen sozialen Projekten, ohne die unser Land nahezu stillstünde, wenn man deren Spendenaufkommen betrachtet.
    Großer Besitz (Reichtum) kann nur entstehen durch:
    1. Fragwürdige Geschäfte (Betrug, Bestechungen, Ausbeutung, staatl. Förderung, Privatisierungen).
    2. Leistungsloses Einkommen mit steuerlicher Begünstigung, Subventionen, Zuschüsse)
    3. Spitzeneinkommen für Manager, Aufsichtsratsposten, Rednergagen, Werbegagen.
    4. Erbschaft und Schenkungen (unversteuertes Einkommen
    Es geht dabei immer um ein Umverteilung von Arm nach Reich und eine Besitz- und auch Machtkonzentration auf eine Minderheit, die auch eine Schwächung der Mehrheit mit Verarmung sowie auch körperlichen und psychischen Schäden zur Folge hat.
    Dies alles folgt Naturgesetzen die auch durch die Schwäche und Unverständnis der Mehrheit und staatliche Abhängigkeiten begünstigt wird.
    Bei all dem handelt es sich nicht um Glaubenssätze, sondern um Tatsachen und es sind auch keine plumpen Arm- Reichvereinfachungen. Es geht dabei zu einem großen Teil auch um das, was ich als legalisierte Kriminalität bezeichne.
    Wohltätigkeit von Reichen ist in der Regel für sie zweckdienlich. Es wurde nachgewiesen das mit zunehmendem Reichtum auch die Empathie für ärmere abnimmt.
    Für mich gibt es den Begriff „Schuld“ nicht, sondern nur Ursachen, die es für die Gesellschaft vorteilhaft zu bedenken und zu regeln gilt.

    LG Hans
    Mein erster Gedichtband Einmal durchs Leben mit Hans Plonka ist nun beim Daniel Gockel Verlag erhältlich. Bei Interesse schaut in mein Profil unter Homepage.

  8. #23
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    Lieber Hans,


    die ungerechte Vermögensverteilung in der Welt mag dir vordergründig recht geben. Essen sollte man überall teilen können. Dennoch wird nicht jeder uneingeschränkt deine Vorstellungen teilen können. Reichtum kann nicht per se ,,unsozial " oder ,,ungerecht" sein. Armer = guter Mensch, superreich= böse- z.B. sind unzulässige Synonyme. Das klingt zudem recht dogmatisch und ein wenig idiologisch. Krieg wird immer auch von denen geführt, die ihn mitmachen.
    Aber man muss nicht unbedingt ein Reichenhasser sein, wenn im Einzelfall der Geldhahn zugedreht werden muss, weil jemand Unheil in diese Welt bringt, klar, da bin ich ganz bei dir. Wird ja auch so gemacht, und geschieht vermutlich noch viel zu wenig.
    Gerade bei den Reichen empfiehlt es sich aber, einen differenzierten Blick beizubehalten. Denn man muss unter den Gier- Getriebenen und machtbesessenen Narzissten ebenso die humanistischen Philanthropen zur Kenntnis nehmen, und sollte bei der Begegnung mit Reichtum nicht seine Vorurteile, seinen Neid oder sein eigenes Selbstmitleid die Feder führen lassen. Wieviele Menschen jammern und plärren einfach mal schnell drauf los, oder pflegen ein immerwährendes Schmerz- oder Versagengefühl, weil sie eine große Ungerechtigkeit gegen ihre eigene Person zu verspüren glauben. Unter ihrer Blindwütigkeit und Verhärtung ist der Feind schnell ausgemacht, der u.U. in Wirklichkeit als Unerfülltheit in der eigenen Haut steckt. Entscheidend sollte in meinen Augen immer noch die Haltung sein, die sich einem in dem Gegenüber zu erkennen gibt, ob die Person nun reich ist oder arm, Einheimischer oder Flüchtling, Poet oder Soldat.
    Im übrigen ist davon auszugehen, dass diese eiskalten, unsichtbaren, superreichen Eminenzien im grauen Hintergrund, von welchen diese grausamen waffenlosen Kriege ausgehen sollen, ebenfalls ihre Sehnsüchte haben und Vorstellungen von Gut und Böse. Auch sie sind Menschen, die nicht vor Läuterungsprozessen und Erkenntnisgewinn verschont bleiben können. Weshalb soll es da nicht genauso unter den Superreichen den Machtwillen eines Gutmenschen geben, der segensreiche Akzente auf Erden setzen will, welche nunmal nicht auf Ausbeutung und Unterdrückung angelegt sind. Und auch die Reichen werden eine dezidierte Meinung über den Fortbestand dieser Erde haben. Denn nur die schnelle Ausbeutung kann ja gar nicht funktionieren. Man will schließlich noch in fünfzig Jahren ,,abernten". Und es sind bestimmt nicht nur Doofis unter ihnen, sondern Menschen mit z.T. exzellenter Bildung und Aufklärung, die sie sich leisten konnten. Die leben auch nicht da irgendwo im luftleeren Raum. Viele werden sogar Kinder und Enkelkinder haben, die kritisch und naiv nachfragen, oder Ehepartner, die Bedenkenträger sind. Sicherlich werden hinter ihren abgeschotteten, undurchdringlichen Wänden auch viele kontroverse Diskussionen ablaufen, genauso wie in diesem Forum. Ich halte nichts von der Beschreibung platter einheitlicher Feindbilder, die scheinbar als Monster einem Märchen oder einem schwarz weiß gezeichneten Hollywoodfilm entsprungen zu sein scheinen und letztendlich doch nicht mehr als Vermutungen und Ängste sind: wir hier - und die da. Als engagierte Dichter haben wir es sicherlich weitaus besser drauf, die Komplexität dieser Welt zu besingen und ihr nachzuspüren,
    L.G.A.
    Geändert von Anjulaenga (19.10.2018 um 20:56 Uhr)

  9. #24
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    Hallo zusammen,

    bitte wieder zum Gedicht zurückkehren.
    Danke!

    Gruß
    Nachteule
    -Moderator-

  10. #25
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    Hallo Nachteule,
    Besitzgier, im Krieg ohne Waffen?- Wo ist der Textbezug für dich nicht mehr erkennbar?

    lieben Gruß, Anjulaenga

  11. #26
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    Lb. Anjulaenga,

    Es geht doch um die Aussage des Gedichtes, die verstanden werden sollte. Bei Kriegen ohne Waffen geht es immer um den Raub von materiellem oder geistigem Besitz oder um Schutz vor solchem Raub. Um eine Lösung zu finden, die zu einem dauerhaften Frieden führt, muss das Problem logisch und ohne Gefühle bedacht werden. Gefühle sind subjektiv und deshalb einseitig. Damit meine ich alles was mit Gefühlen zu tun hat. Dazu gehört auch: Recht, Unrecht, Schuld, Rache, Neid, Hass, Gier, gut, böse, Angst, Liebe, Wünsche, Hoffnung. Wir sollten hierbei nicht nur die Symptome bekämpfen, sondern die Ursachen einschränken oder beseitigen. Die Ursache ist der Besitz. Einschränkt könnte er werden, in dem eine Obergrenze festgelegt und angestrebt wird. Beseitigt werden könnte er, indem er abgeschafft und durch Nutzungsberechtigungen (Privilegien), erworben durch Leistung oder notwendigen Bedarf ersetzt wird. Es geht nicht um Kommunismus, Gleichmacherei und Neid, nein Unterschiede soll und muss es geben und sollen angestrebt werden, doch sie sollen nicht auf dem Haben, sondern auf dem Sein beruhen. Wir wissen alle, dass dies die meisten Menschen nicht wollen. Das liegt bei einer Minderheit daran, weil es ihnen in dem bestehenden System gut geht und sie Veränderungen fürchten und bei der Mehrheit daran, weil ihre Meinung von einer Minderheit gebildet wird. Letztlich könnte es nach einem Wandel allen besser gehen.

    Essen sollte man überall teilen können.
    Teilen sollte nicht erforderlich sein. Jeder sollte seinen erforderlichen Bedarf haben. Es gibt keinen Mangel, nur nicht optimale Verteilung und Produktion.

    Reichtum kann nicht per se ,,unsozial " oder ,,ungerecht" sein. Armer = guter Mensch, superreich= böse- z.B. sind unzulässige Synonyme
    Sehr großer Reichtum ist unsozial. Reiche sind jedoch keine bösen oder schlechten Menschen. Sie sind meist selbst Opfer des Systems. Wir müssen jedoch bedenken, dass mit zunehmendem Reichtum auch ein Empathie-verlust- einhergeht, was bei der Verfolgung ihrer Interessen für die Ärmeren zu schlimmen Folgen führt. Kriminalität gibt es bei sehr reichen eher häufiger, besonders dann, wenn eine Strafverfolgung vermieden werden kann (mundtot machen von Zeugen). Der Anteil an Psychopathen ist bei Reichen wesentlich höher, was entsprechend der Möglichkeiten und Interessen zu schrecklichen Folgen führt, die uns nicht verborgen sind.

    Aber man muss nicht unbedingt ein Reichenhasser sein, wenn im Einzelfall der Geldhahn zugedreht werden muss, weil jemand Unheil in diese Welt bringt, klar, da bin ich ganz bei dir. Wird ja auch so gemacht und geschieht vermutlich noch viel zu wenig.
    Lassen wir doch die Gefühle (Hass) weg, sie stören die Logik, was auch auf die folgenden Aussagen (Feindbilder) zutrifft.

    LG Hans
    Geändert von Hans Plonka (21.10.2018 um 09:51 Uhr)
    Mein erster Gedichtband Einmal durchs Leben mit Hans Plonka ist nun beim Daniel Gockel Verlag erhältlich. Bei Interesse schaut in mein Profil unter Homepage.

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