1. #1
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    tod eines clowns

    nach langem wieder neugierig auf gaby‘s cafe
    ein wenig hüftlahm und mit schütterem haar
    steht die jukebox noch immer in derselben ecke

    ich drücke die tasten mit geschlossenen augen
    und schon erklingt dave davies heisere stimme
    i'm drowning my sorrows in whiskey and gin

    zu vorgerückter stund bitte ich als harlekin
    meine columbina um den abschiedstanz und
    wir drehen uns ein letztes mal im lichterrund

  2. #2
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    Statt ein letztes Mal lieber wie kein letztes Mal? Würde eben die Stimmung etwas aufwerten damit es dann nicht immer so wäre als gäbe es das was hier passiert so oder so nur wenn ein Lied so klingt als käme es direkt wo anders her als nur von der Jukebox.

    MFG!
    Der Roman: "Verballistik"
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  3. #3
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    Hallo Terrorist,
    danke für den Vorschlag. Da der Tanz nur eine Fiktion (Traumvorstellung etc.) ist, hat die Musik für das Schlussbild nur eine untergeordnete Rolle.
    LG
    Perry

  4. #4
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    Die Bilder gefallen mir gut, auch wenn sie am Schluss
    etwas zu weit abgedriftet sind. (Zitat Perry)

    LGKP
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  5. #5
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    Hallo kaspar (Wilma),
    auch eine Art zu kommentieren, aber heutzutage ist man ja schon froh, wenn überhaupt Reaktionen kommen.
    LG
    Perry

  6. #6
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    Aha der schwelende Grundsatz wieder. Driftung ja oder nein? Dazu braucht es aber mehr als das was deswegen geboten wird. Von daher kann das Gedicht ja wieder mal abgeheftet werden als Versuch etwas tausendfach reproduziertes noch einmal mit Minimalaufwand zu entstauben.
    Der Roman: "Verballistik"
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  7. #7
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    Hallo Terrorist,
    was hast Du gegen eine persönliche Erinnerung und ein paar Bezüge an denen ich sie reflektiere.
    Wenn Du mir ein Gedicht nennen kannst in dem der Song "Death of a Clown" oder Harlekin und Columbine vorkommen, erhältst Du ein Gutbildchen.
    LG
    Perry
    PS: Pantomime von Paul Verlaine zählt nicht, das habe ich selbst schon gefunden.

  8. #8
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    Das würde ja nichts ändern.
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  9. #9
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    hallo perry
    du bist der meister der feinen klinge, mit ihr hältst du stets die sture dreierkomposition auf abstand.
    in diesem text machst du für mich die Deckung auf und lässt dein herz in den Stimmbändern verbluten.
    kitsch? aber ja doch.
    kpw
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  10. #10
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    Hallo kpw,
    "Kitsch mit feiner Klinge", damit kann ich leben.
    Was die "sture dreierkomposition" anbelangt, spiegelt sie für mich das Leben dar: Geburt, Leben und Tod."
    Mehr brauche ich nicht, um meine Geschichten erzählen.
    LG
    Perry

  11. #11
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    zu erzählen hätte ich einiges, es gibt jetzt den Dave Davis Song "Death of a clown", original Vinyl, in der hiesigen Wohnstube. Plattenzimmer Dotcom Vlt. darf das Li dazu tanzen, ein Lichterrund ließe sich bestellen bei Kaufdotcom, für unter 10 Euro (muss aber nicht, denn die Platte in der Wohnstube flackert auch). Auf Dotcom darf das Li uns dann erzählen wie es war, in Terzetten, was sonst, gerührt, nicht geschüttelt.



    lg

    . . . .Fietje Butenlänner
    Geändert von Butenlänner (23.06.2020 um 01:16 Uhr)

  12. #12
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    Hallo Fietje,
    danke für deine Reflexionen.
    Als Musikliebhaber habe ich alles zuhause von Vinyl, Tonband, MC, CD und mp3. Seit ich aber auf den Musikvideozug aufgesprungen bin, schließt sich für mich der Kreis aus Leinwand, Beamer, Soundbar, Discobeleuchtung und kühlem Bier.
    LG
    Perry

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