Zwischenhalt


Seltsam! Träum ich, wach ich?
Irgendwo an einer Haltestelle
meiner Tageszeit

sehe ich vieles, sehe es nicht,
höre vieles, höre es nicht,
denke vieles, denke es nicht.

Wo bin ich bloß?
In mir, nicht in mir?
Mit Bewusst-Sein, ohne...

Irgendwann holt ein Teufel
oder Engel mich aus dem Grund
der tiefblauen See des Vergessens.

Auftauchend ohne Erinnerung,
schüttle ich Tropfen
aus meinen Haaren,

sehe die Zeiger der Uhr,
höre den Straßenlärm,
denke an belegte Brötchen.