Sie füttern mich mit süßen Träumen, schamlose Lügen um mich und meine Wahrnehmung zu betäuben.
Getäuscht vom trügerischen Glanz in ihren dunklen Augen, die Illusion der Vollkommenheit lässt mich glauben;
lässt mich ihnen vertrauen, ich tauche in ihre Welten ein; tausche unwissend mein Leben gegen ihren leeren Schein,
blind und haltlos taumelnd, meiner Kräfte beraubt; doch in Glück aufgegangen, jedes ihrer Versprechen geglaubt.
Sie füttern mich mit süßen Lügen, trüben meine müden Augen und ich habe zu ihnen endloses Vertrauen;
verblendet von ihrem strahlenden Licht, erkenne ich die Dunkelheit ihrer gleißenden Verheißungen nicht.
Mit silbernen Zungen säuseln sie mir zu, von Glanz und Ruhm; außer ihnen zu folgen müsste ich nichts weiter tun.
Ich gebe mich auf und ihnen hin, gebe was ich habe; meine gesamte Existenz, obwohl ich nun nichts mehr bin.
Blasse Schatten; Reste der Körper, die sie einst besaßen, Überbleibsel anderer Wesen, welche sie lange vor mir fraßen;
ich sehe, wie ich unter ihrer Gier vergehe, zum wehren zu träge; längst realisiert, dass ich schon lange nicht mehr lebe.