Thema: Im Neonwald

  1. #1
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    Im Neonwald

    Im Neonwald
    heule ich Straßenlampen an
    und versuche,
    Motten die Flügel zu stehlen,
    um zu den Sternen zu fliegen,
    die kaum mehr zu sehen sind.

    Im Neonwald
    gerate ich ins Schlingern,
    während ich versuche,
    den Schlaglöchern auszuweichen,
    die meine bloße Existenz
    in den Gehweg geätzt hat.

    Im Neonwald

    lasse ich Dunkelheit
    aus meinen Augen strömen,
    damit bei all dem Licht
    überhaupt noch
    Konturen erkennbar sind.

  2. #2
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    Ist doch romantisch, aber dann hier. Bei dir gibt es ja schon seit längerem diesen Graubereich zwischen Unikats- und Duplikatsmerkmalen der Sachen aus denen unsere Seele das zusammensetzt worin wir dann Bilder sehen in denen wir mal so und mal so rüberkommen. wie die aktuelle Bezeichnung der Bilder ihren inhalt zur Folge hat. Im Neonwald also Mythik und Moderne verknüpft, weil das im Ein-, und ausatmen wie Blätterrascheln ist.
    Der Roman: "Verballistik"
    Die Gedichte: "Auf dem Silbertablett"

  3. #3
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    Es ist noch früh am Morgen und mein Gehirn ist leider noch nicht in der Lage das zu verarbeiten. Kannst du mir das schnell übersetzen?

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