Thema: Besoffen

  1. #1
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    Besoffen

    Wer säuft, der ist dann meist erregt.
    Im Suff kann er dann zwar noch denken,
    doch wenn er suchend überlegt,
    kann er Gedanken nicht mehr lenken.

    Er redet wirr, so wie ein Buch,
    und wird dabei dann immer schneller,
    doch kaum kommt da ein schlauer Spruch.
    Im Wahn, sein Geist, der wird nicht heller.

    Es redet mancher dumm daher,
    im Suff, sogar auch manchmal nüchtern.
    Zu selten gibt es Gegenwehr.
    Im Gespräch sind viele schüchtern.

    Wer da besoffen und wer nicht,
    das mag sich jeder ernsthaft fragen.
    Wer Ungereimtes gar erbricht,
    der hat meist Alkohol im Magen.
    Geändert von Hans Plonka (27.10.2018 um 20:57 Uhr)
    Mein erster Gedichtband Einmal durchs Leben mit Hans Plonka ist nun beim Daniel Gockel Verlag erhältlich. Bei Interesse schaut in mein Profil unter Homepage.

  2. #2
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    Kein Verhalten ohne Grund. Es gibt auch eine geistige Besoffenheit und nur weil es dafür keine offensichtlichen Gründe gibt brauchen wir noch lange nicht auf Bier, Rum, Pfeffi etc. zu verzichten. Denn ohne Munition wird das Ausnüchtern der Gesellschaft da enden wo Kliniken auch nicht mehr helfen.
    Der Roman: "Verballistik"
    Die Gedichte: "Auf dem Silbertablett"

  3. #3
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    Lb. Terrorist,

    wenn Du Besoffenheit auch mit geistiger Verwirrtheit gleichsetzt, stimme ich Dir zu. Sicher sind die Meinungen der Mehrheit abweichend von ihrer Vorteilsentwicklung durch die Medien verwirrt (besoffen).

    LG Hans
    Mein erster Gedichtband Einmal durchs Leben mit Hans Plonka ist nun beim Daniel Gockel Verlag erhältlich. Bei Interesse schaut in mein Profil unter Homepage.

  4. #4
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    Also brauchen wir Technik ohne Daten. Damit der Strom ins Blut geht. wie der Alkohol ins Hirn. Um einigermassen vergleichbares zu produzieren.
    Und therapeutisch ist dann ein Mensch entstanden der in noch keiner Volkszählung auftauchte. Aber hier sieht man auch gut was durch Über- und Unterordnung gewisser Mechanismen verloren geht bzw. gewonnen wird. Sucht im allgemeinen scheint vielversprechender wenn erstmal die Körperbindung unserer Existenz überwunden ist. ansonsten bleibt Entzug wohl Illusion in der Realitätspsychose.
    Der Roman: "Verballistik"
    Die Gedichte: "Auf dem Silbertablett"

  5. #5
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    Technik verändert die Menschen und erzeugt immer neuen Bedarf der bei Befriedigung geistige und körperliche Besoffenheit, wegen übersteigertem Konsum verursacht. Eine maßvolle Nutzung kann jedoch auch ein Segen sein.

    LG Hans
    Mein erster Gedichtband Einmal durchs Leben mit Hans Plonka ist nun beim Daniel Gockel Verlag erhältlich. Bei Interesse schaut in mein Profil unter Homepage.

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