Der Weg zu mir ist furchtbar weit
Kein labender Brunnen weit und breit
Geh ihn mit Freude in meinem Herzen
Keine Klage über Seelenschmerzen.

Geklagt sei über müde Beine
Hinweg getragen über Steine
Der feste Tritt kennt keine Schonung
Winkt am Ende die Belohnung.

Die Einsamkeit als großes Los
Stellt all dein Inneres nun bloß
Der Krieg wird mit sich selbst geführt
Verdrängten Dingen nachgespürt.

Allmählich wird das Herz dir weich
Tränen auf dem Gesicht so bleich
Die Seele entleert den alten Ballast
Zu viel Plunder gesammelt in Hast.

Verdrängte Gefühle neu gefühlt
Gedanken in ein Meer gespült
Der Blick auf Zukunft ausgerichtet
Die innere Ruhe nun Frieden stiftet.