Zwischen den Sternen



Wenn zwischen Mitternacht und Morgen
ich die ungetrübte Sternenwelt betrachte,
hab ich die Stadt mit Alltagshektik,
lauten Gassen längst zurück gelassen.

Gelöst fühl ich mich, könnt fliegen
wie im Traum, fühl mich geborgen,
von Ängsten, Sorgen frei,
in einem ungeheuer weiten Raum.

Träf mich in solchem Augenblick,
indes die Sterne ringsum blinken,
ein letzter Schlag des Herzens,
ich würde lächelnd niedersinken.

Doch noch vor meinem Austritt aus der Zeit
schau ich mit Staunen mir die Bilder
der Riesengalerie des Kosmos an

und irgendwann setz ich die Jungfrau
in den Großen Wagen, spann Pegasus
noch vorne dran. Dann fahren wir

ein Weilchen in der Ewigkeit herum,
bis Gähnen, kalte Füße mich ermahnen:
Das Bisschen Fahrzeit ist jetzt um!