1. #1
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    viel zu jung doch wunderschön

    Jung war sie noch fast ein Kind
    selbstbewußt und wunderschön
    wußte schon was Fehler sind
    hat die Welt ganz klar gesehn

    sie sprach zu mir an jedem Orte
    wie mal ihr Leben werden soll
    ich hörte kaum auf ihre Worte
    sah sie nur an, ganz Sehnsuchtsvoll

    hab gekämmt ihr braunes Haar
    und ihre Wange Mal geküsst
    waren dann schon fast ein Paar
    hab jede Nacht sie sehr vermisst

    die großen Zweifel kamen bald
    sie war viel zu jung zum küssen
    ich war schon neunzehn Jahre alt
    hätt noch Jahre warten müssen

    sie hätt das feine Jungfernleben
    für meine dummen Triebe
    entbehrungsvoll schon aufgegeben
    das ich sie weiter liebe

    mußte Haut und Fleisch vermissen
    wollte eine Frau für mich
    eine auch für nachts zum küssen
    sie wars damals für mich nicht

    Als ich ging sah ich nur Schmerzen
    sie weinte um mich bitterlich
    tat mir weh in meinem Herzen
    geblieben bin ich trotzdem nicht

    als sie schließlich vor mir kniete
    und so kämpfte süß um mich
    Weil sie sich so sehr bemühte
    gut war mein Gewissen nicht

    Wäre heut nach langer Zeit
    für Ihre Liebe so bereit
    würde heute unbestritten
    um Vergebung für mich bitten

    doch such ich nach ihr noch so sehr
    das süsse Mädchen gibt`s nicht mehr
    Geändert von Heinz Geigelath (07.11.2018 um 21:54 Uhr)

  2. #2
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    Zitat Zitat von Heinz Geigelath Beitrag anzeigen
    Jung war sie noch fast ein Kind
    selbstbewußt und wunderschön
    wußte schon was Fehler sind
    hat die Welt ganz klar gesehn

    sie sprach zu mir an jedem Orte
    wie mal ihr Leben werden soll
    ich hörte kaum auf ihre Worte
    sah sie nur an, ganz Sehnsuchtsvoll

    hab gekämmt ihr braunes Haar
    und ihre Wange Mal geküsst
    waren dann schon fast ein Paar
    hab jede Nacht sie sehr vermisst

    die großen Zweifel kamen bald
    sie war viel zu jung zum küssen
    ich war schon neunzehn Jahre alt
    hätt noch Jahre warten müssen

    sie hätt das feine Jungfernleben
    für meine dummen Triebe
    entbehrungsvoll schon aufgegeben
    das ich sie weiter liebe

    mußte Haut und Fleisch vermissen
    wollte eine Frau für mich
    eine auch für nachts zum küssen
    sie wars damals für mich nicht

    Als ich ging sah ich nur Schmerzen
    sie weinte um mich bitterlich
    tat mir weh in meinem Herzen
    geblieben bin ich trotzdem nicht

    als sie schließlich vor mir kniete
    und so kämpfte süß um mich
    Weil sie sich so sehr bemühte
    gut war mein Gewissen nicht

    Wäre heut nach langer Zeit
    für Ihre Liebe so bereit
    würde heute unbestritten
    um Vergebung für mich bitten

    doch such ich nach ihr noch so sehr
    das süsse Mädchen gibt`s nicht mehr


    Grüße Heinz



    Inhaltlich ok, dein Madrigalvers.
    bis später.

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