1. #1
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    Gedankenkäfig

    Ich brachte die Schranken, die mich banden kraftvoll ins wanken,
    und sah zu, wie die Gitterstäbe langsam im Dunkeln versanken

    zerfielen zu Staub; die Ewigkeit verschlang mich unversehrt,
    und doch blieb mir die Flucht aus diesem Kerker verwehrt

    Verloren gegangen in meinem eigenen Reich, doch fremden Dimensionen,
    und die Gedanken sind nicht frei, wenn sie in einem Käfig wohnen

    Es sind die Geister, die ich rief; während ich Nächtelang nicht schlief,
    Schatten dessen was ich war, dessen was mir letztendlich noch blieb

    Und ich versuche zu vergessen, vermeide es zu sprechen,
    doch was mich bindet und hält, ist für mich unmöglich zu brechen

    Ich habe viel zu oft vertraut, all zu oft den geflüsterten Gedanken geglaubt;
    verblendet wie ich war, habe ich die trügerischen Illusionen nicht durchschaut

    Vom Chaos verschlungen habe ich mit inneren Unruhen gerungen,
    und glaubte die bitteren Lügen falscher Engel mit gespaltenen Zungen
    Illusion ist nötig, um die Leere im Innern zu verschleiern

  2. #2
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    lieber nemo

    du verfasst deine gedichte in einem guten stil.
    währe es nicht einen ganz kleinen versuch wert,das leben anzunehmen wie es ist?
    aber das ist für aussenstehende,die deine weweggründe nicht kennen nicht nachvollziebar.
    ich weiss warum. ich danke dir für dein vertrauen

    liebe grüsse margot.

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