Thema: Jesus

  1. #1
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    Jesus

    Der Herr hat schrecklich geblutet
    Eine Verschwörung wurde vermutet
    Bornierte Priester und Besserwisser
    Wie Kaiphas selbst, alles Hosenschisser.

    Der Herr der Liebe, völlig verkannt
    Dem himmlischen Vater anverwandt
    Wollte auf Erden die Menschen bekehren
    Liebe schenken und Hoffnung vermehren.

    Die Priesterschaft, verblendet im Hass
    Ihr war seine Lehre der Liebe zu krass
    Ihre Doktrin war in Stein gemeißelt
    Jesus ward gefangen und gegeißelt.

    Peitschenhiebe drangen ins Fleisch
    Die Dornenkrone folgte sogleich
    Jesus am Kreuz, auf Golgota
    Standen alle ziemlich ratlos da.
    Geändert von BERTI (10.11.2018 um 15:14 Uhr)

  2. #2
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    "ratlos" ? Echt jetzt? Nö, das denke ich nicht.

    Und die Kritik der damaligen Nomenklatura ist ja für das Verständnis der Größe seines Geschenks wichtig, nicht wahr?
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  3. #3
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    Doch, "ratlos" passt ... Jetzt wo der Meister weg ist, wie soll's weitergehen? Die kleine Fangemeinde im Zeichen des Fisches war sicherlich irritiert ...

    Mfg BERTI

  4. #4
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    Hallo Berti,

    Zitat Zitat von BERTI
    Ans Kreuz genagelt auf Golgota
    Standen alle ziemlich ratlos da.

    In der letzten Strophe, sollte unbedingt das Subjekt eingefügt werden und Satzzeichen sind auch notwendig, sonst heißt es, dass alle ans Kreuz genagelten, ziemlich ratlos dastehen Hahaha, das ist eine sehr subtile und tiefgründige Metapher, aber ich bin nicht sicher, ob du diese Ironie wirklich drinnen haben willst.

    Allerdings finde ich den Text ohne diese (wohl unfreiwillige) Komik ziemlich fad. Lyrik sollte schon ein bisschen mehr sein, als das bloße Nacherzählen von Bekanntem. Mich hätte zB eher deine persönliche Ratlosigkeit ob dieser Kreuzigungsgeschichte interessiert. Mich etwa irritiert dran, wie man eine derartig brutale Foltergeschichte als Symbol für die Liebe Gottes verbraten hat. Was soll man von einem Gott erwarten, der seinen eigenen Sohn ans Kreuz nageln lässt? Diese Idee kann nur kranken Hirnen entstammen und das sagt eigentlich alles über uns Menschen.

    Ratlose lieben Gruß
    albaa

  5. #5
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    Werter albaa

    Jesus am Kreuz, auf Golgota
    Standen alle ziemlich ratlos da.

    Deinen Anregungen zufolge könnte es so stimmiger und eindeutiger sein. Die brutale Gewalt ist ja ein Zeichen für die Verblendung der Täter, die nicht einen Funken Liebe im Herzen tragen ... Wenn man die Menschheit betrachtet, lebt das Leben in der dualen Welt immer alle Gegensätze aus ...

    Mfg BERTI

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