1. #1
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    Meine Vorstellung

    Ich höre französische Musik. Ich spreche kein Wort französisch. So fühlt sich mein ganzes Leben an.
    Ich fühle mich so unendlich inspiriert, nur um dann festzustellen, dass ich keine Ahnung davon habe, diese Inspiration auch nur irgendwie umzusetzen und auszuleben. Ich habe hunderte unfertige Bilder. Ich habe tausende unfertige Texte. Ich habe unendliche unfertig diskutiere Gespräche. Ich denke soviel nach, aber noch nie hat jemand nur einen dieser Gedanken zu hören bekommen. Aber ich würde sie so gerne teilen.
    Wisst ihr, ich denke, meine Gedanken sind klug. Sehr klug sogar, sie sind nämlich immer gut durchdacht, mit unzähligen Argumenten belegt und absolut stichfest. Und wisst ihr, viele denken das. Deshalb ist es so schwer, sie von meinen absolut nachvollziehbaren Gedanken zu Überzeugen. Ich habe zwar rhetorisches Talent, wenn ich daran denke, wie ich in der Öffentlichkeit ankomme. Aber ich weiß, wie viel Luft noch nach oben wäre, wie sehr mir die Menschen zu Füßen liegen könnten, wenn ich reden würde wie ich denke. Aber ich weiß nicht, wie ich es schaffen soll.
    Ich bin der Philosophie verfallen. Alle meine Gedanken werden von dem Hintergedanken geleitet, dass ich es schlussendlich nicht weiß, aber dass das, was ich weiß, den besten Schluss zieht. Innerlich bin ich wohl Philosophin, äußerlich werde ich aber nie als etwas derartige wahrgenommen. Ich arbeite daran, dass sich dieses Bild ändert.
    Mein Ich ist hin und her gerissen zwischen meinen zwei Idealen. Einerseits ist da der exzentrische Künstler, der im Chaos haust, raucht, säuft und Werke schafft, die die Menschen fesseln und knebeln. Andererseits ist da die linksextreme feministische Kämpferin, die für Werte wie Gleichberechtigung von allen Lebewesen sogar über Leichen der großen bösen Männer gehen würde. Und in der Mitte stehe ich und vereine da zwei Lebensformen, wie sie unterschiedlicher nicht sein können. Ich will etwas Neues sein.
    Ich will Wissenschaftlerin werden. Ich habe aber das interessante Gefühl, dass es mich irgendwann in die Politik verschlagen wird. Irgendwann wird es mir reichen. Eigentlich reicht es mir ja jetzt schon. Ich will etwas ändern. Ich ändere mich laufend, warum sollte ich nicht anfangen, auch mein Umfeld zu ändern? Natürlich immer nur zum Guten. Solange ich sage, was gut ist.
    Geändert von Prosarosa (11.11.2018 um 16:53 Uhr)

  2. #2
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    Hi Prosarosa, willkommen auf gedichte.com von mir. wir lesen uns! lg W.
    Keine Signatur ist auch eine. Die andere wurde gelöscht.

  3. #3
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    Willkommen in die Runde
    ...
    Herz ist nicht mit mir.
    Herz ist nicht mit dir.
    Herz ist weit weg. V.Butusov *Das Lied "aus dem Fluss"

  4. #4
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    Hallo Prosarosa,

    "Eile mit Weile" möcht man Dir zurufen.

    Aber dann auch noch:

    "Frohes Schaffen"
    "Aber es muss gehen, andere machen es doch auch!"
    Loriot

  5. #5
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    Hallo Prosarosa,

    ein spätes herzliches Willkommen auf Gedichte.com!
    Da erzählst du uns ja nach einiger Zeit schon einiges über dich.

    Solltest du trotz deiner längeren Userschaft aufgrund der geringen Aktivität die eine oder andere Frage rund um das Forum haben, darfst du dich gerne an mich oder ein anderes Mitglied der Moderation wenden.

    In diesem Sinne wünsche ich dir viel Spaß beim Lesen, Schreiben und Kommentieren!

    nächtlicher Gruß, gutes nächtle und carpe noctem
    Nachteule
    Meine Sydnatur:
    Greis und Greisin miss u <3
    Hier stehe ich! Ich kann nicht anders! Gott helfe mir! Amen!
    (Der Buchstabe)
    Du verstehst Nachteules Kommentar nicht? Lyrisches Lexikon der Nachteule; für Einsteiger: der Kommentarfaden; wenn dir ein Kommentar besonders gefällt, kannst du ihn zur Kritik des Monats nominieren
    Drama: Das Gericht; Prosa: Fernreise als Kurztrip, Krieg im Frieden, Die Tote

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