Im ersten Jahrhundert nach Christi Geburt
Zeigte sich Roms Geschichte absurd.
Nero betrat die politische Bühne
Ein Exempel für Aufstieg, Verfall und Sühne.

Vom Ehrgeiz der Mutter angetrieben
War er zum Kaiser aufgestiegen.
Die Machterhaltung war erstes Gebot
Brachte für manche Verwandte den Tod.

Da wurde vergiftet, zum Selbstmord gezwungen
Bis er die blutige Herrschaft errungen.
Nero sah sich als Staatsmann und Künstler
Seine Visionen waren düster und finster.

Auch als Roms großer Brand entfachte
Man ihn mit der Anstifter Rolle bedachte.
Mit Lyra und Versen hat Nero besungen
Wie Stadtteile Roms vom Feuer verschlungen.

Verleumdet als Täter wurden die Christen
Einen grausamen Tod mussten viele fristen.
Schrecklich erging es auch seinen Frauen
Imperator Nero war nicht zu trauen.

Doch der Argwohn gegen ihn war gestiegen
Ihm wär nur die Flucht nach Ägypten geblieben.
Sein Schicksal, mit Verrat und Intrige bedacht
Führte zur Festnahme über Nacht.

Er wurde zum Feind des Volkes erklärt
Als Strafe vom Senat der Freitod gewährt.
Seine letzten Worte, so spricht die Kunde:
Welch Künstler geht mit mir zugrunde!