Thema: Das Dunkle

  1. #1
    Registriert seit
    Nov 2008
    Beiträge
    10.993

    Das Dunkle

    Ich fürchte mich, wenn ich ins Dunkle schaue,
    weil ich das Unbekannte dort vermute.
    Was ich nicht kenne, ist meist nicht das Gute,
    dem ich deshalb auf keinen Fall vertraue.

    Die Dunkelheit umschließt geheime Mächte.
    Geheimes verbirgt mancherlei Gefahren.
    Dort seh ich nicht die Art und kein Gebaren
    und nicht das Gute, das ich haben möchte.

    Doch Neugier treibt mich dazu hinzusehen,
    wobei ich hoffe, es wird nichts geschehen,
    was auf mich wirkt mit Schaden und Vernichtung.

    Die Angst stört mich bei jeglicher Verrichtung.
    Vom Dunkeln will ich mich deshalb wegdrehen,
    um dann erleichtert in das Licht zu gehen.

    Alternative für die vierte Strophe

    Die Angst stört mich bei jeglicher Verrichtung.
    Nun will ich nicht mehr nah beim Dunkeln stehen.
    Ich wend mich ab um in das Licht zu gehen.
    Geändert von Hans Plonka (20.11.2018 um 20:14 Uhr)
    Mein erster Gedichtband Einmal durchs Leben mit Hans Plonka ist nun beim Daniel Gockel Verlag erhältlich. Bei Interesse schaut in mein Profil unter Homepage.

  2. #2
    Registriert seit
    Nov 2009
    Ort
    Neu Paris, Exberlin, Virtualondon
    Beiträge
    10.739
    Die Kraft der Einbildung und was sie mit uns macht. Dabei gibt es weder Hell noch Dunkel als natürliches Extrem sondern nur in der Zuspitzung eines Weltbildes dass uns vorschreiben möchte wie wir uns zu verhalten haben um im Grau zu bleiben. Alles im Kampf erfahrene und in Liebe vermutete kommt aus dem Dunkeln dass uns letztendlich immer mehr überrascht als das Licht was du als göttlich vermutest. Aber wie jede philosophische Frage hat auch das Dunkle eher eine trainierende Frage wie bequem wir es uns machen wollen. Aber selbst die Nacht wäre ohne den Schlaf nicht dasselbe wie der Tag ohne das Licht.
    Der Roman: "Verballistik"
    Die Gedichte: "Auf dem Silbertablett"

  3. #3
    Registriert seit
    Nov 2008
    Beiträge
    10.993
    Lb. Terrorist,

    Deinen Ausführungen stimme ich zu. In meinem Gedicht meinte ich mit dem Dunkeln jedoch das Geheimnisvolle, Unerkannte und Verborgene was zwar Neugier weckt aber auch Unsicherheit und Angst erzeugt.
    Für die vierte Strophe habe ich wegen der Metrik (wegdrehen XXx) eine Alternative.
    Danke für Deinen Kommentar.

    LG Hans
    Mein erster Gedichtband Einmal durchs Leben mit Hans Plonka ist nun beim Daniel Gockel Verlag erhältlich. Bei Interesse schaut in mein Profil unter Homepage.

Was dich vielleicht auch interessieren könnte:

  1. Der dunkle Ort
    Von saiyaromeo im Forum Liebe und Romantik
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 10.04.2009, 17:16
  2. Der dunkle Lord
    Von LaHood im Forum Archiv
    Antworten: 3
    Letzter Beitrag: 09.01.2007, 20:39
  3. Der dunkle Ort
    Von Katanka im Forum Trauer und Düsteres
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 17.03.2006, 11:53
  4. Der Dunkle Turm
    Von SymmetryOfLife im Forum Liebe und Romantik
    Antworten: 2
    Letzter Beitrag: 02.02.2006, 20:02
  5. Dunkle Tür
    Von Amun im Forum Nachdenkliches und Philosophisches
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 27.10.2005, 17:57

Stichworte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  

Anmelden

Anmelden