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Thema: Wir üben

  1. #1
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    Wir üben

    Wir üben gern, das was gut tut.
    Wenn's angenehm und lustvoll ist,
    dann machen wir's mit Übermut
    und manchmal auch mit Spaß und List.

    Gern mach ich es mit Dir allein,
    in einer trauten Zweisamkeit,
    die Übung soll recht lange sein,
    mit freudiger Glückseligkeit.
    Mein erster Gedichtband Einmal durchs Leben mit Hans Plonka ist nun beim Daniel Gockel Verlag erhältlich. Bei Interesse schaut in mein Profil unter Homepage.

  2. #2
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    Ich lese das alles aus irgendeinem Grund mit negativen Vorzeichen. Vielleicht hat es durch die Überzeichnung sein finales Gegenstück schon so weit umrissen dass es hinter der Kulisse dessen was gut tut unsere Harmoniesucht auf immer drastischere Weise vorführt.
    Der Roman: "Verballistik"
    Die Gedichte: "Auf dem Silbertablett"

  3. #3
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    Einem geheimnisvollen Grund möchte ich nichts unterstellen. Die Harmoniesucht ist in unterschiedlichem Maße anteilnehmend besonders an dem was gut tut und wirkt gerade auch bei finalen Gegenstücken, doch nicht immer in drastischer Weise, meist aber auch im Verborgenen.
    Mein erster Gedichtband Einmal durchs Leben mit Hans Plonka ist nun beim Daniel Gockel Verlag erhältlich. Bei Interesse schaut in mein Profil unter Homepage.

  4. #4
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    Schon klar dass du mit üben auf Glatteis gehst. Ich sah deine übliche Stringenz bedroht
    Der Roman: "Verballistik"
    Die Gedichte: "Auf dem Silbertablett"

  5. #5
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    Ein Spielraum für die Auslegung des Lesers ist fast immer gegeben und erwünscht, auch bezugnehmend auf das Glatteis.
    Mein erster Gedichtband Einmal durchs Leben mit Hans Plonka ist nun beim Daniel Gockel Verlag erhältlich. Bei Interesse schaut in mein Profil unter Homepage.

  6. #6
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    Hallo Hans,

    das was - wenn es - machen wir es - mach ich es - die Übung

    Na was denn nun?
    Dein Gedicht steht in der Rubrik "Erotik" und ich bin sehr dafür, dass die Direktheit nicht in Pornografie ausartet. Aber so ein verdrucktes "um den Brei herum schleichen" hat nichts mit prickelnder Erotik zu tun. Das Geheimnisvolle wird zum Offenbaren, das Etwas willst Du zwar nicht nennen
    und doch liegt es entblößt vor Augen und leider fühl ich nichts wie Feuer brennen - verschwiemelt und abtörnend, eine misstönende Etüde und sehr distanziert ("die Übung soll recht lange sein, mit freudiger Glückseligkeit." - Nicht "in", sondern mit, und so instrumentalisierst das hübsche Zweipaarbeine-Liebesspiel und machst daraus eine Trockenübung). Nun, jeder, wie er's mag - ich jedenfalls mag "es" so nicht.
    Festival

  7. #7
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    Lb. Heinz,

    so ist es eben bei der Erotik. Es gibt da sehr viel verschiedene Vorlieben. Der eine findet Blumen sehr erotisch, der andere die Bienen und wieder ein anderer will es pornografisch. Da kann man es nur selten einem recht machen.

    LG Hans
    Mein erster Gedichtband Einmal durchs Leben mit Hans Plonka ist nun beim Daniel Gockel Verlag erhältlich. Bei Interesse schaut in mein Profil unter Homepage.

  8. #8
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    Hallo Hans,
    "so ist es eben bei der Erotik" - das ist, verzeih, eine recht dümmliche Antwort auf meinen Kommentar. Erotik, auch wenn Du hier nur drei Bereiche anreißt (Blumen, Bienen, Pornografie), zeigt Deine Stellungnahme eine herzzerreißende Einfältigkeit. "so ist es" - "es gibt" - "findet es" - "man kann es" - Du scheinst das Wörtchen "es" zu mögen.
    Gruß,
    Festival

  9. #9
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    Hallo Hans Plonka,

    mir stellt sich die Frage...ob man hier überhaupt vom "Üben" reden kann/darf, da es ja bereits mit Erfolg praktiziert wird. Man übt um besser zu werden...bzw um nichts zu verlernen (aus der Übung kommen). Kann man beim Ficken was verlernen? Und wenn ja...was?...ich glaube "üben" ist hier der falsche Begriff. Man lernt zwar im Laufe der Jahre besser zu ficken...das hat aber weniger mit den Abläufen selbst zu tun...sondern mehr mit der Fähigkeit Situationen lesen zu können...auf das/den Gegenüber eingehen zu können...auch damit seine eigenen Wünsche äussern zu können. Das hat aber weniger etwas mit Liebes-sondern mehr mit Lebensreife zu tun. Das alles nützt dir aber nichts...wenn Du gar nicht mehr oder nicht mehr so lange/oft kannst. Man kann sich nicht nur im Leben...sondern auch beim Lieben auseinanderleben. Umso mehr ich drüber nachdenke..desto weniger gefällt mir der Begriff "Übung" in diesem Zusammenhang. Der gilt bis zu einem gewissen Alter. Als Jugendliche sprachen wir einst vom "Einreiten" (die ist gut eingeritten). Hört sich furchtbar an...hat aber durchaus seine Berechtigung. Wenn ich heute eine Frau kennenlerne und mit ihr Sex habe...dann würde ich vom "Einspielen" (spielerisch) reden. Das heißt, dass man sich erst mal aufeinander einstellen...sich alles einspielen muss...wenn man etwas Langfristiges anstrebt. Beim One-Night-Stand ist das etwas anderes...es passt...oder es passt nicht.

    Ich gebe zu meiner Schande zu, dass ich erst mal nur von gut eingerittenen Mädchen/ Frauen profitierte...bevor ich dann selbst für andere Frauen gut eingeritten hatte.

    Sex zu haben ist unsere einzige Daseinsberechtigung (wird dir jeder Wissenschaftler bestätigen)...weshalb ich es völlig ok finde...wenn man Mann oder Frau auf die Sexualität reduziert. Alles andere (Gedichte schreiben, Raketen bauen, Bilder malen, ins Kino gehen...) sind nur Begleitumstände...die es aber nicht braucht. Aber irgendwie muss man die Jahre ja füllen...mann kann nicht von morgens bis abends nur poppen.
    Gruß, A.D.
    Geändert von AndereDimension (02.12.2018 um 09:43 Uhr)
    Der Abschied entziffert die Handschrift einer Begegnung

  10. #10
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    Lb. Heinz

    was erotisch ist, darüber gab es hier schon ausreichend Diskussionen. Eine Richtlinie gibt es dabei nicht. Es lässt sich nicht vorschreiben, was als erotisch empfunden wird. Mit Blumen und Pornografie wollte ich die große Verschiedenheit der Erotik andeuten. Das Wort „es“ ist eine ungenaue Bestimmung und kann vieles bedeuten (geheimnisvoll) darüber habe ich auch schon Gedichte geschrieben. Mit „man“ wird meist von der Allgemeinheit oder Mehrheit gesprochen.

    LG Hans

    Lb. AD

    Du hast es gut ausgeführt, obwohl auch dabei eine subjektive Perspektive nicht ausgeschlossen ist.
    Mit zunehmendem Alter kann man zwar nicht mehr so oft, dafür aber länger.
    Oswald Kolle behauptete: Wer früh anfängt, hat auch im Alter noch mehr davon.
    Beim Sex geht es um eine Nervenreizung, die vom Gehirn beeinflusst und weitgehend gesteuert wird. Wer es unterlässt, bei dem reduziert sich auch die Fähigkeit. Durch Häufigkeit kann sie aber auch gesteigert werden. Dazu gibt es auch Muskeln die unterstützend sein können. Gesunde Ernährung (Wirkstoffe) und Körperliche Fitness wirken sich auch aus.

    LG Hans
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  11. #11
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    Hallo Hans,

    Zitat

    Mit zunehmendem Alter kann man zwar nicht mehr so oft, dafür aber länger.
    Lassen wir mal dahingestellt. Wie auch immer, liest sich sehr "technisch", was Du da schreibst.
    Über guten Sex muss man nicht viel reden...schlechten vergisst man sowieso schnell wieder. Fragt man Frau und Mann getrennt voneinander wo und wann sie den schönsten Sex miteinader hatten...kommen ganz unterschiedliche Ergebnisse dabei heraus.
    Mich hatte mal eine Partnerin gefragt an welchen gemeinsamen Fick ich mich gerne erinnere...weil er in meinen Augen unser bester war. Meine Antwort telte sie nicht...aber sie wusste wenigstens welchen Fick ich meinte. Als sie mir sagte an welchen Fick sie sich besonders gerne erinnert...da wusste ich noch nicht mal welchen sie meinte - konnte mich null daran erinnern.
    Das Gute dabei; beim Reden sind wir direkt wieder geil geworden. Ja, an dieses Drecksluder erinnere ich mich gerne zurück. Niemals hätte ich ein solches Miststück geheiratet...so sehr sie auch darum bettelte. Alles....was uns Männern an schmutzigen Fantasien so durch den Kopf geht...war mit ihr zu realisieren...ohne...dass man hätte darum bitten müssen (da sage ich rückblickend nochmals Danke!)...aber welcher Mann möchte schon...dass so ein Bückstück auch seine Kinder großzieht?!?

    Wusstest Du, dass die Deutschen beim Pornokonsum weltweit führend sind? Und das mit großem Abstand. Gibt dazu interessante Statistiken...zu Dauer, Uhrzeit, Genre usw. - jedes Land hat da seine Vorliebe - überall ganz oben stehen die Filme...wo der Mann seine Frau/Freundin von einem anderen oder mehreren anderen ficken lässt...während er dabei zuschaut. Und da regen wir uns über einen Trump auf?
    Der Pornokonsum nimmt rasant zu...während der reale Sex stark abnimmt. Die Soziologen sagten diese Entwicklung schon lange voraus. Inzwischen gibt es sogar Puppenbordells. Sozusagen die Barbie für den Mann. Die Männer haben nur noch halb so viel Sperma wie vor 40 Jahren...dann vergeuden sie den auch noch an Puppen und an Tempos. Ich glaube das hat viel dami zu tun, dass immer mehr Männer mit selbstbewussten Frauen nicht mehr fertigwerden...während diese wiederum keine Lust haben mit jämmerlichen Würstchen ihre Zeit zu vergeuden. Auch das wird durch Statistiken und Studien unterlegt. Erfolgreiche Frauen sind und bleiben nicht selten Single. Voll die kranke Welt...da schreiben wir doch lieber wieder Gedichte...oder was meinst Du?

    Gruß, A.D.
    Geändert von AndereDimension (02.12.2018 um 16:25 Uhr)
    Der Abschied entziffert die Handschrift einer Begegnung

  12. #12
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    Lb. AD,

    der häufige Pornokonsum zeugt davon, dass es an guter Partnerbeziehung mangelt. Bei Älteren dient er oft auch zur Anregung (Erregung), die schon ein wenig schwächelt. Gut wenn der Konsum dann gemeinsam mit der Partnerin stattfindet. Die gegenseitige Offenheit ist immer hilfreich. Leider gibt es bei vielen lebenslange Hemmungen die durch Erziehung und gesellschaftliche Einschränkungen und Tabus verursacht werden. Aufklärung und Wissen wird am meisten von den ohnehin Aufgeklärten und Wissenden konsumiert. Die Vorlieben und dazu auch die Meinungen über Erotik sind sehr unterschiedlich und jeder sollte sie leben dürfen, solange er damit niemanden belästigt oder gar schadet.

    LG Hans
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  13. #13
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    Hallo Hans,

    und ich dachte immer, dass mein Mann mich auch nach 22 Jahren noch begehrt, aber wenn ich das hier alles lese, wird mir ganz anders zu Mute ...

    Ich denke, wir sollten mal wieder üben ...

    Liebe Grüße
    Dabschi
    Man trägt das vergangene Schöne wie ein kostbares Geschenk in sich.
    (Dietrich Bonhoeffer)

  14. #14
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    Hi Dabschi, aber ja. Wenn eine Partnerschaft echt und gut ist, dann akzeptiert man die Bedürfnisse des andern. Hat ein Partner andere Bedürfniss sollten sich beide bemühen und üben aufeinander einzugehen. Kann auch heißen übe den Spaß am Sex

    Grüße Heinz
    silbern ist mein Haar nicht grau

  15. #15
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    Hallo Heinz,

    ich denke, dass im Laufe einer langjährigen Partnerschaft der Sex zwar noch wichtig ist, aber nicht mehr äußerste Priorität hat. Da gibt es so Vieles, was noch wichtiger ist, wie z.B. Liebe, blindes Vertrauen, gemeinsame Freizeitinteressen, gegenseitige Rücksichtnahme auf die Bedürfnisse des Partners usw. Natürlich kann ich keine Gedanken lesen und kenne die Phantasien meines Mannes nicht, will ich auch gar nicht wissen. Aber Sex ist nicht alles im Leben …

    Ich bin in der DDR aufgewachsen und erinnere mich noch an einen Spruch: „Dumm bumst gut …“ Ich weiß nicht, was er zu bedeuten hatte.

    Liebe Grüße
    Dabschi
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    (Dietrich Bonhoeffer)

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