Du warst nie Mensch! Was bist du nun? Ein Vogel?
Du bist der Splitter, der mein Auge trübt,
der Pfahl, der, träumerisch ins Herz getrieben,
die Hoffnung auf den Morgen schwinden lässt.

Du warst das Lachen, warst der Seele Baumeln,
nun bist du noch Erinnerung und greifst
mit mager-klammen Fingern nach dem Laube,
durch das mein Fuss so selbstvergessen streift.

Du warst... Du warst des Lebens volles Wesen
du strömtest frischen Atem in die Brust
nun gehst du steif an meiner Seite, leblos,
dieweil der Wind die Räder drehen lässt.

Du hast dir deine Welt ins Lot gesenkelt
und raschelst tonlos, farblos mir dein Lied.
Ich riech das tote Laub und frag mich leise,
wo bloss das frische, frohe Lachen blieb?