das mühlrad schaufelt, schaufelt stetig wasser,
vom bache angetrieben dreht es sich
im kreise, auf dem wasser schwimmen fetzen
von fernen mooren, die die stille färben

Melina, Schwarzes Wasser, Schwarzenbächle…
doch plötzlich wird das schwarze wasser rot,
ich rufe deinen namen, schwimm ans ufer,
mir ist, als hört ich ferne deine stimme

da schlingt sich eine kalte pflanzenranke
um meinen fuss, die lippen ohne ton,
es zieht mich zoll um zoll hinab, hinüber
in deine arme, die sich drehn im winde

wie stolz du stehst! wie hoch den kopf du trägst!
so kenn ich dich, du überragst den wald
im moor, den keiner sieht vor lauter bäumen.
der wald steht schwarz, doch rot erscheint sein blut mir.