Winter

Vertieft in kalte Düsterkeit,
bei Glühwein unter Menschen,
erfriere ich in mir.
Und doch -
ein Licht, ein Funke.

Es blüht in uns ein Anfang auf,
voll Morgentau und Hoffnung.
Der Pfad schaut nicht nach vorn,
nein, tanzt
um jede Blüte.

Verziert liegt Flimmern in der Luft
und Sonnenstrahlen küssen
dann dich, dann mich - nicht uns.
Es hielt
nichts mehr zusammen.

Trist und trüb wie Wind, der Farben
trägt, die längst vergangen sind,
irrt der Fluss nun weiter.
Einsam
blicke ich ihm nach.

Wieder legt sich kalte Decke
todgleich, schmiegsam oben auf.
Unberührt und hoffend
fragt sie
was nun kommen mag.