Thema: sehenswürdig

  1. #1
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    sehenswürdig

    den morgenkaffee am bahnhofskiosk trank ich im stehen
    darauf folgte das übliche flippern mit dem fahrkartenautomaten
    ein platz auf den klappsitzen im gepäckwagen ist immer frei

    am münchner marienplatz trafen wir uns unterm glockenspiel
    machten mit beim reigentanz der glanz in unseren augen
    hielt sich immerhin zwei jahre bevor wir nach neuem schielten

    heute weile ich in wien weine still vor mich hin denn die stadt
    ist voller toter kaiser ich will sie in ihrer ruhe nicht stören
    mit dir an der seite hätte ich solche anwandlungen überwunden
    Geändert von Perry (11.12.2018 um 15:12 Uhr)

  2. #2
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    So viel Info über Phlegma gibt es nur so wie du es darbietest. Eine etwas zerwühlte Optik im Gefühlsleben und die Welt darf illustrieren was sich nicht ganz dem unterordnen lässt weshalb man sich ins Gedicht flüchtet. Und es bleibt ein bisschen Flippern da wo man glaubt dass es rauskäme was wir brauchen.

    MFG!
    Der Roman: "Verballistik"
    Die Gedichte: "Auf dem Silbertablett"

  3. #3
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    Hallo Robert,
    danke für dein Interesse am Text, auch wenn deine Sicht etwas eigenwillig ausfällt.
    Ob sich ein Lyriker ins Gedicht flüchtet oder sein Innerstes an der Welt reflektiert ist wohl Ansichtssache, wobei Autor und LI nicht immer identisch sein müssen.
    LG
    Perrys

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