Thema: Zum Meer

  1. #1
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    Zum Meer

    Weit schweift der Blick
    kühler Träume
    zum Horizont
    hör ich das
    Rauschen der Wellen.

    deine Stimme schon so vertraut
    als hielte sie mich seit
    Beginn der Gezeiten.

    Sehn ich mich
    spülst du mich fort
    in dunkle Augen
    versink ich
    dein glasklares Lächeln
    im Grund
    ob du ihn kennst
    deinen Namen

    vielleicht dort wo
    ich Sandburgen baue.

  2. #2
    Dr. Üppig Guest
    Das ist mit Abstand einer der besten Texte, die ich in letzter Zeit hier gelesen habe.
    Hier stimmt alles: Verdichtung, Stilmittel, Rhythmus. Ein Genuss, dieses Gedicht zu lesen und ein Jammer, dass es noch keine Beachtung fand.

    sehr gerne gelesen

    mfG

  3. #3
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    hallo sowieso...da hat er recht....und nicht nur üppig aufgetragen. ein stimmiger...gefühlvoller text - mit einem originellen ende. dieses gedicht hast du definitiv nicht in den sand gesetzt.

    gruß,a.d.
    Der Abschied entziffert die Handschrift einer Begegnung

  4. #4
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    Zitat Zitat von Dr. Üppig Beitrag anzeigen
    Das ist mit Abstand einer der besten Texte, die ich in letzter Zeit hier gelesen habe. Hier stimmt alles: Verdichtung, Stilmittel, Rhythmus.
    Hallo sowieso,
    Hallo Dr. Üppig,

    Ich wäre dir, Dr. Üppig, sehr dankbar, wenn das näher begründen könntest. Ich kann nämlich trotz mehrmaligem Lesen nicht wirklich viel mit dem Text anfangen und mit der Form (Rhythmus, Interpunktion, Zeilenumbrüche, Elisionen) auch nicht. Es klingt zwar alles recht gefällig, aber für mich eher nichtssagend, aber es kann sein, dass ich nicht verstanden habe, was diesen Text wirklich ausmacht.

    Vielleicht magst auch du, sowieso, mir/uns deine Überlegungen zum Text (allenfalls auch Form/Rhythmus/Stilmittel) näher bringen.



    Lieben Gruß
    albaa

  5. #5
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    Weit schweift der Blick
    kühler Träume
    vom Horizont
    zum
    Rauschen der Wellen.

    Als Stimme schon so vertraut
    seit
    Beginn der Gezeiten.

    Sehn ich mich
    spülst du mich in dunkle Augen
    voll glasklarem Lächeln
    im Grund

    deines Namens

    wo
    ich Sandburgen baute.
    Es war in sich so beladen mit Verputzungen.

    MFG!
    Der Roman: "Verballistik"
    Die Gedichte: "Auf dem Silbertablett"

  6. #6
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    Erstmal danke fürs Lesen und Kommentieren!

    Mein Gedicht ist (augenscheinlich ) in freien Versen verfasst und daher völlig unbestimmt und ungeordnet hinsichtlich Stil oder Rhythmus. Dass es dennoch „gefällig“ zu lesen ist und sogar begeistern kann (danke für das außerordentliche Lob, Dr. Üppig und A.D.), freut mich sehr und zeigt mir, dass ich da wohl was richtig gemacht habe. Poesie hat für mich vordergründig einen emotionalen, nicht analytischen, Anspruch (…. ich möchte aber nicht wissen, wie viele Schüler darüber mit ihren Deutschlehrern in den letzten Jahrzehnten schon gestritten haben)

    Ein Gedicht, das außerhalb der Werkstatt eingestellt wurde, einfach auf Gutdünken und ohne Mehrwert umzuschreiben, und dabei sogar noch inhaltliche Veränderungen vorzunehmen, finde ich recht anmaßend und unverständlich. Aber irgendwas hat sich ja sicher auch jeder bei seinem Nickname gedacht …. sei es drum.

    VG sowieso.

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