"Ich versuche ja zu helfen!
Einmal die Woche besuche ich ein Flüchtlingsheim
und biete dort kostenlos meinen Arsch an,
damit die schnackselfreudigen Südländer
nicht über unsere deutschen Mädels herfallen müssen.
Mehr kann man nicht machen, denke ich."


"Man kann immer mehr machen", antwortet sein Gegenüber.
"Ich zum Beispiel habe mein schlechtes Gewissen jetzt
an ein Subunternehmen in Bangladesch ausgelagert.
Seitdem fühle ich mich großartig!
Die machen das dort für einen Bruchteil der Kosten.
Das ist super: Ich habe Geld gespart und die Menschen dort
haben Arbeit und müssen nicht zu uns kommen. Außerdem...",

sagt er und beißt dabei zwinkernd in sein dick belegtes Lachsbrötchen.

"...wüssten die mit unserem Wohlstand sowieso nicht richtig umzugehen."