Heimreise

Und wieder mit der Bahn zurück
Durch Wälder, Wiesen frei geschaukelt,
Herrlich den Winter dort im Blick,
Wo Freiheiten uns vorgegaukelt.

Nach Tagen der Erholungsfreude –
Weil Berge uns höher erscheinen –
Hören wir am Glockengeläute,
Dass wir zum Feste uns vereinen.

Doch auch dies bleibt nur kurze Zeit,
Denn alles wird an Neujahr enden.
Wenn uns das Treffen noch so freut –
Die Zeit, die können wir nicht wenden.

Daheim ruft uns das schöne Haus,
Auch unsere Kinder, unsere Enkel.
Die sehnen sich schon im Voraus
Nach Nähe und nach Wortgeplänkel.

Sind wir zuhause, spür'n wir gleich
In welchem Paradies wir leben,
Wo Nähe und Gefühle reich
Uns Halt und Urvertrauen geben.


©Hans Hartmut Karg
2018

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