Die Flöckchen habens eilig mit dem Fallen
Das Quecksilber steigt schnell und immer schneller
Minütlich wird es draussen hell und heller
Und wieder kennt der Tag kein Innehalten
Denn irgendwo ist immer auch ein Licht
Man ahnt es nur, man sieht es nicht

Die Nacht war kurz, doch gleichzeitig erholsam
Im Traum da ging ich mit die Blumen kaufen
Die nachmittags dein Fenster schmücken werden
Wir mussten weit die Strasse runter laufen
Doch irgendwo war immer auch ein Licht

Wir liefen und ich wärmte deine Hände
Du schenktest mir zum Dank ein warmes Lachen
Du sagtest nichts, ich sagte dumme Sachen
Der Schall erstarb inmitten weisser Wände
Doch ab und zu, da war die Mauer licht

Ich sah, wie weisse Äste sich beschwerten
Und sah die zarten Vögel ängstlich zucken
Die frierend sich darunter duckten
Und sich nicht wehren konnten und nicht wehrten
Ich ducke mich und fluche jenem Licht
Ich hasse diesen Tag, ich will ihn nicht