Thema: Träumen

  1. #1
    Registriert seit
    Oct 2001
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    Smile

    Träumen

    Um zu träumen, brauch ich dich,
    Um zu lieben, braucht es an sich
    Nur zwei Dinge banaler Natur,
    Zwei Menschen braucht es nur.

    Als ich heut morgen vor dir träumte,
    Wußte ich, dass mich nur ein Gedanken säumte.
    Jahrelang denk ich nur ein eines,
    Die Liebe und sonst an keines.

    Wenn ich an die Liebe denke, denk ich an dich,
    Wenn ich an Einsamkeit denke, denk ich an mich.
    Alles scheint sinnlos in dieser Welt,
    Bis du kommst, und alles sich für mich erhellt.

    Für einander bestimmt, ist die Frage für die Ewigkeit,
    Nur du kannst sie beantworten, mit Seeligkeit.
    Ohne dich kann ich nicht sein,
    Bitte, lass mich nie mehr allein !

    ---------------

    und wie findet ihr das ?

    Finds auch wunderschön !!!!!!!!!!!

  2. #2
    Registriert seit
    Sep 2001
    Beiträge
    1.031
    lieber max!
    ach dieses gedicht gefällt mir an sich gut, nur habe ich im laufe meines lebens eine andere lebensphilosophie entwickelt .... ich denke nicht mehr an ewigkeit, wenn ich an liebe zwischen zwei menschen denke .... die liebe an sich ist selbstverständlich ewig - die liebe in jedem von uns ---- nur die liebe zu einem menschen ....??? weißt du max, ich habe einmal für die ewigkeit geheiratet - und war mit 30 geschieden..... ich habe bereits mehrmals geglaubt "forever" zu lieben ..... und sage dir, die größten schmerzen die sich zwei menschen zufügen können, sind auf diesem irrglauben (für mich ist es das) begründet: denn sich zu irgendeinem zeitpunkt seines lebens für die ewigkeit zu binden - ist eine vergewaltigung seiner eigenen entwicklung, seines lebens, seiner seele .... was weiß ich, was mich morgen geprägt haben wird? was weiß ich, wohin mein weg mich führen wird? was weiß ich, welche schritte, welche erfahrungen meine seele für mich auserkoren hat um zu reifen und zu wachsen??? nichts weiß ich heute davon!!! wenn ich mich nun heute auf etwas verpflichte, das ich überhaupt nicht abschätzen kann - behindere ich meine entwicklung und die der person, die mir soooo wichtig ist .... also wozu????? warum kann ich nicht heute lieben und alles geben, was ich heute geben will?? und morgen wieder... und übermorgen auch .... und überübemorgenauch .... bis zu dem tage, wo unsere beiden aufgaben, unsere entwicklung auseinandergeht und wir beide einen anderen weg brauchen und gehen um unsere lebensaufgaben zu erfüllen, um die reife zu erlangen, die wir uns für dieses leben hier vorgenommen haben ..... und wir den weg gehen können, der uns dorthin führt .... voller liebe, voller freundschaft, voller wärme .... füreinander .... oder auch voller gleichgültigkeit .... egal.... aber eben jeder den weg, der der seine ist ....
    ohne hass, ohne schmerzen, ohne ...... nix.... außer mit viel einsicht in die verschlungenen wege des lebens .....
    ich lebe nun schon etliche jahre nach diesem prinzip - mein jetziger mann war anfangs über meine philosophie erschüttert, weil er herauszuhören glaubte, dass ich mir den weg für einen morgigen abschied freihalten wollte .... doch er fühlte meine liebe, die einfach stark, echt, klar, tief und lupenrein war .... und blieb trotzdem ... wie er sagt.... und heute, heute fühlt es die weisheit dahinter .... er hat das große glück, dass er darauf vertrauen kann, dass ich jeden tag, jede minute mich selber prüfe ob wir noch auf dem selben weg sind - und ich bedingungslos JA zu ihm und zu unserem leben sage .... und sobald ich fühle, dass einer von uns nciht hundertprozentig auf unserem weg zu sein scheint - ich mit ihm darüber rede - und wir uns neuerlich auf eine gemeinsame ebene einstimmen - wenn es unser weg ist ..... bis jetzt ist es eben unser weg - und wenn er es einmal nicht mehr sein sollte, weiß er, dass weder er noch ich etwas davon hätte, wenn wir uns zu einem weg zwingen würden, der einen nur beschneidet und einengt .... und dann ist es doch wohl der größte akt der liebe ..... jedem dem weg zu lassen, der den anderen und der einen auch er-füllt...... somit kann er jede minute sicher sein (soweit man das auf erden überhaupt sein kann), wenn ich ihm sage: ich liebe dich - dass es direkt aus meinem herzen kommt - und sicherlich keine nette gewohnheit geworden ist .... udn wenn ich es nicht wirklich, total echt und tief in mir fühle - glaube mir, dann sage ich es nciht ..... sondern versuche erst wieder zu klären, was wohl unrund ist in unserer beziehung ..... ich brauche meinen mann nicht - aber ich will ihn
    und auch mein mann braucht mich nicht in dem sinne - aber er will mich... er will mit mir leben und ich mit ihm - und da liegen welten dazwischen ... glaube mir .... das eine ist mit angst verbunden und macht somit eng - das andere mit freude, glück und liebe ..... und weitet das herz und die seele ..... und das leben....
    jetzt habe ich viel philosophiert!!! verzeih, doch dein gedicht hat das in mir zum sprudeln gebracht!!!!! und ich wünsche dir .... liebe......
    alles liebe,
    schatzkammer

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