1. #1
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    Einsam verschwinden

    Mein Herz würde sich freuen,
    dich kennenzulernen.
    Doch ich kann nicht zu dir,
    die Krankheit hält mich hier,
    fest umschlungen, lange gerungen,
    entkam ich noch nicht.

    Mir fehlt die Motivation.
    Es bewegt mich, Dinge zu tun,
    aber für jemanden, nicht für mich.
    Ich liebe es, anderen zu helfen.
    So bin ich, so bleibe ich.
    Ich helfe dir, aber mir nur
    durch dich.

    Hilflos versinke ich,
    in den Tiefen der Einsamkeit.
    Die letzte Hoffnung scheint,
    dass ich gefunden werde,
    bevor ich zu tief sinke,
    und für immer
    verschwinde.

    Lightning
    Geändert von Lightning (25.01.2019 um 04:44 Uhr) Grund: fertig
    Des langen Tages Arbeitslohn
    ist die Nacht - ich schlafe schon.

  2. #2
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    Hallo Ferdi!

    Danke für deine Zeilen. Ich denke, da liegst du richtig.
    Das ist wohl genau das, was mich daran stört.
    Ich habe den Teil gelöscht, jetzt finde ich es schon besser.
    Werde überlegen, ob ich an anderen Stellen auch noch basteln werde.
    Ich hoffe, die Muse steht bald auf und küsst mich...
    Noch scheint sie zu schlafen ^^

    Allgemein sollte es zu Beginn eher ein Text über ein Kennenlernen werden..
    bis die "Gefühlsschwankung" dazu führte, dass es zu Zeilen wurde, die besagen, warum ich niemanden kennenlerne.
    Daher auch der Gedanke, vielleicht doch 2 Texte daraus zu machen.
    Wie du schon sagst.. evtl. wird es nach Strophe 2 zu persönlich und zu sehr auf mich bezogen.
    Beteiligt kann der Leser natürlich auch so sein.. aber nur, wenn er sich in dieser Situation selbst findet.

    Beste Grüße,
    Lightning
    Geändert von Lightning (21.01.2019 um 13:40 Uhr) Grund: krise.. wieder umentschieden.. ich lass es bleiben ^^ x)
    Des langen Tages Arbeitslohn
    ist die Nacht - ich schlafe schon.

  3. #3
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    Hallo Lightning,

    es ist der Konjunktiv, der deinem Text den Atem nimmt. Dabei geht es weniger um den Konjunktiv selbst...sondern darum...dass Du ihn in den Vordergrund stellst....

    Beispiel:


    Ich möchte Dinge tun
    Klarv möchte das Ly-I das....aber was heißt das?

    Also statt ein wertloses und an-deutendes "möchte" lieber eine hin-deutendes mich "rührt", "treibt", "bewegt" es....usw....
    Durch solche kleinen Änderungen bist Du näher bei dir selbst.

    Gruß, A.D.
    Der Abschied entziffert die Handschrift einer Begegnung

  4. #4
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    Hallo AD!

    Sry.. das Ding habe ich einfach zu schnell abgeschickt.
    Ich bastle schon den ganzen Tag an den Zeilen..
    Es waren Zeilen, die eigentlich eine persönliche Nachricht waren,
    und eher spontane Gedanken, als ein "Gedicht".
    daher.. hätte ich sie erstmal umbauen müssen.

    Die Zeilen sind mittlerweile von 7 Strophen auf 3 geschrumpft.
    Langsam aber sicher geht es in die richtige Richtung..
    aber irgendwie lässt mich das Gefühl nicht los,
    dass ich sie einfach hätte löschen sollen.
    Der urpsrüngliche Text gab mir noch am meisten Gefühl,
    aber der hat hier eigentlich nichts verloren :P

    Und einmal mehr: Herzlichsten Dank für den hilfreichen Tipp

    LG, Lightning

    Edith: So.. ich lass es für heute.. wenn ich morgen wieder Bedenken habe, lass ich die Zeilen löschen x)
    Geändert von Lightning (21.01.2019 um 20:48 Uhr) Grund: siehe edith
    Des langen Tages Arbeitslohn
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  5. #5
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    Hallo Lightning,

    mir ist es auch schon passiert, dass ich einen Text zu früh eingestellt und mich darüber geärgert habe. Nun hat Dein Gedicht also die Form, mit der Du zufrieden bist. Ich will Deine Überarbeitung mal hier festhalten, damit evtl. weitere Änderungen für Mitlesende nachvollziehbar bleiben.


    Einsam verschwinden

    Mein Herz würde sich freuen,
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    fest umschlungen, lange gerungen,
    entkam ich noch nicht.

    Mir fehlt die Motivation.
    Es bewegt mich, Dinge zu tun,
    aber für jemanden, nicht für mich.
    Ich liebe es, anderen zu helfen.
    So bin ich, so bleibe ich.
    Ich helfe dir, aber mir nur
    durch dich.

    Hilflos versinke ich,
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    verschwinde.


    Jetzt würde ich Dir raten, den Text eine Weile ruhen zu lassen und in einigen Wochen, wenn Du etwas Abstand dazu gewonnen hast, nochmal drüber zu schauen. Bei mir arbeiten die meisten Texte noch nach, wenn ich mich nicht mehr intensiv damit beschäftige. Was mir auffällt: Du hast jetzt nur noch wenige Reime drin, die sich in S1 aneinanderdrängen. Dadurch wirkt das Gesamtpaket etwas unausgewogen. Wenn es mein Gedicht wäre, würde ich wohl ganz auf die Reime verzichten, weil ja auch der Inhalt eher Prosa und nur lose gebunden ist.

    Eine Kleinigkeit, die mich immer in geposteten Gedichten stört, ist die Wiederholung der Überschrift, die in der Titelleiste ja sowieso schon fett dargestellt ist. Kannst Dir das Schriftbild ja nochmal unter diesem Gesichtspunkt anschauen. Die Kommentare lass ruhig erstmal sacken. Kritik arbeitet meist auch noch länger nach, bevor sie sich praktisch umsetzen lässt.

    Hattest Du Dir eigentlich aus Yarasas Fingerübungen schon eine bestimmte Übung herausgepickt, oder war Deine Anfrage ganz allgemein? Wie gesagt, probiere ruhig einfach mal was aus, wenn Du Lust hast..

    LG Claudi
    com zeit - com .com

  6. #6
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    Hallo Claudi!

    Vielen dank, für wieder einmal sehr hilfreiche Worte. Wie du schon sagst, wird es sicher besser sein, die Zeilen ruhen zu lassen, und in einigen Wochen nochmal drüber zu schauen. Das hatte ich mir eigentlich auch gedacht, als ich letztendlich nicht mehr weiter daran herumgebastelt habe. Heute würde mir der Schluss z.B. nicht gefallen. Die Stimmung ist mir jetzt auch zu gleichmäßig.. vor allem am Ende. Wie du schon richtig sagst, liegt es sicher an den vereinzelten Reimen. Naja.. mal sehen, ob ich später noch etwas ändern werde. Im Moment macht es jedenfalls wenig Sinn. Jetzt weiss ich wenigstens, dass ich Zeilen nicht mehr voreilig schicken werde

    Der "Vorschlag" bezüglich der Fingerübungen war erstmal nur ein allgemeiner Gedanke. Wenn die Erkältung endlich weg ist.. werde ich mal sehen, ob ich einen "Faden" eröffne. Noch liege ich flach und habe kaum Lust, was zu machen. Evtl. sollte ich doch mal zum Arzt, bevor das Ganze noch zu einer Lungenentzündung mutiert.. bins gewohnt, dass meine Erkältungen nach ein paar Tagen einfach so wieder weg sind ^^

    Beste Grüße,
    Lightning
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