Thema: Glaubenswut

  1. #1
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    Glaubenswut

    Wer da will aus Liebe strafen,
    Sünder, die nicht gläubig sind,
    fühlt sich meist in sichrem Hafen,
    der geschützt vor jedem Wind.

    Ohne Wind im Hafenbecken
    bläst er in die heiße Glut.
    Er lässt im Feuer gern verrecken,
    Opfer seiner Glaubenswut.

    Oh, sie brennen diese Heiden,
    werden durch den Brand bekehrt.
    Herrlich sich daran zu weiden,
    was den eignen Glauben ehrt.

    Schaut wie sie auf Knien rutschen.
    In Palästen beim Gebet,
    um die Gläubigen zu putschen,
    dass ihr Wind vernichtend weht.

    Glut verborgen in den Hallen,
    neben dem geraubten Gold,
    dort wo ihre Lieder schallen,
    war die Freiheit nie gewollt.

    Lasst uns an die Opfer denken,
    beim Gebet und Lobgesang.
    Der Herr wird allen Gnade schenken.
    Gläubigen ein Leben lang.
    Mein erster Gedichtband Einmal durchs Leben mit Hans Plonka ist nun beim Daniel Gockel Verlag erhältlich. Bei Interesse schaut in mein Profil unter Homepage.

  2. #2
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    Lieber Hans Plonka,
    "GLAUBENSMUT MIT VERNUNFT" wäre immer schon besser gewesen als "GLAUBENSWUT", denn Emotionen konterkarieren jegliche Form von Gottwohlgefälligkeit - wenn es denn einen Gott gibt!
    LG H. H. Karg

  3. #3
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    Lb. H.H. Karg,

    "GLAUBENSMUT MIT VERNUNFT" wäre immer schon besser gewesen als "GLAUBENSWUT", denn Emotionen konterkarieren jegliche Form von Gottwohlgefälligkeit - wenn es denn einen Gott gibt!
    was Gott wohlgefällig ist sagen uns die Kirchen, doch wissen können wir es nicht.
    Ich halte es für mutiger nicht zu glauben, denn dann begibt man sich heraus aus den vorgegebenen Struckturen, beginnt in Frage zu stellen, über die Vorgaben nachzudenken und geistig frei nach Wissen zu suchen. Manche bekommen Angst, wenn sie keinen Gott haben, dessen Schutz sie wollen und dem sie dienen dürfen.
    Glauben bedeutet auch auf Geglaubtes zu Vertrauen, was dann auch immer mit einer emotionalen Bindung (Gefühlsbindung) einhergeht.

    LG Hans
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  4. #4
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    Glaube beweist sich wie so vieles nur durch die auseinandersetzung und hinterlässt uns Visionen die aus dem Blut vieler sich nähren. Denn ein Preis für Gottes Gaben wäre immer zu niedrig als wir uns alle gerne einreden möchten, denn er misst es in sich Verschenkbarkeit. Was bis zu einem relativen Grad total ist. Um die Verlockung der Sünde nicht allzu durchschaubar zu gestalten.
    Der Roman: "Verballistik"
    Die Gedichte: "Auf dem Silbertablett"

  5. #5
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    Hallo Hans,

    ich glaube...glaube, dass Du hier ein wenig geschludert hast

    Beispiel:

    Ohne Wind im Hafenbecken
    bläst er in die heiße Glut.
    Er lässt im Feuer gern verrecken,
    Opfer seiner Glaubenswut.
    ich glaube...glaube, dass Du auf "Er" verzichten kannst

    habe noch mehr solcher Stellen gefunden....aber

    ...ich glaube...glaube, dass das für heute reichen sollte

    Gruß, A.D.
    Der Abschied entziffert die Handschrift einer Begegnung

  6. #6
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    Lb. Terrorist,

    Glaubensbeweise sind immer tautologisch. Echte Beweise für Glauben gibt es nicht, sonst wäre es kein Glauben mehr sondern Wissen.

    Wenn die Natur Gott ist, so erhalten wir viel positives (Gaben) aber auch negatives von ihr. Leider nimmt das Negative im Gesamten immer den größeren Anteil für sich.

    LG Hans


    Lb. A.D.,


    Danke für Deinen Hinweis. Habe am 19. zwei längere Gedichte geschrieben und kaum kontrolliert, was bei mir immer erforderlich ist.

    LG Hans
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  7. #7
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    Hellsehen aufgrund von Glauben ist nicht tautologisch. Die Verknüpfungen in der Ereignisstruktur sind nicht nach Glauben und Wissen eingeteilt. Die Psyche vereint beides und macht den Mix der Persönlichkeit daraus die sich über sich selber nicht mehr als tautologisch kennenlernen kann.
    Der Roman: "Verballistik"
    Die Gedichte: "Auf dem Silbertablett"

  8. #8
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    Lb. Terrorist,

    Hellsehen ist subjektiv und somit eine persönlich Realität, deshalb ist es auch nicht wissenschaftlich und allgemein logisch begründet. Nur Beweise die allgemein logisch nachvollziehbar sind, können allgemein als Wissen anerkannt werden.

    LG Hans
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  9. #9
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    Es gibt aber auch Zusammenhänge die einen antilogischen Sinn machen. Und da ist dann jede Wissenschaft nur Faktenscharlatanerie. Die Überbetonung von nicht tragfähigen Begriffen wie allgemein ist auch nicht sehr fokussiert auf eine klare Aussage. also stell dich einfach mal selber in den Mittelpunkt deiner Gedichte und wäge ab was tragbar ist oder nicht.

    MFG!
    Der Roman: "Verballistik"
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  10. #10
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    Lb. Terrorist,

    von der Wissenschaft und in manchen Dingen auch von der Politik wird (wegen Interessen) bestimmt was allemeines Wissen ist. Von den meisten Menschen wird dies akzeptiert, obwohl manches Wissen im Laufe der Zeit auch als falsch erkannt wurde. Manches Wissen wird auch wegen Interessen geleugnet oder sogar lächerlich gemacht obwohl es aus logischen Erwägungen so sein muss.

    Wir müssen unterscheiden zwischen:

    wissenschaftlich anerkanntem Wissen
    politisch bestimmtem Wissen
    subjektiv wegen Wahrscheinlichkeit erkanntem Wissen
    und Glauben

    LG Hans
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