Thema: Alltagswandel

  1. #1
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    Question Alltagswandel

    Reißerisches Klingeln, aufgelöst sind die Träume,
    ein unbewusster Blick in den kommenden Tag,
    es ist wieder der Wecker, erneutes Geheule,
    wer denkt schon bewusst darüber nach?

    Ein Klingeln, zwei Stunden in der Schule sitzend,
    den Lehrer schlafend ins Gesichte blickend,
    Ein Schreien, die Pause beginnend,
    nach vier Zyklen dessen nach Hause verschwindend,
    Ein Drängeln, die Leute an sich gegenseitig gebunden,
    mit dem Bus schlussendlich ins Zimmer gefunden,
    Ein Rufen, zum Essen soll man sich begeben,
    der Familie wieder den eigenen Alltag anlegen.

    Wer denkt also bewusst darüber nach?
    Ist es der Mensch dessen Unterbewusstsein nach Hilfe schreit,
    der bewusst nach einem neuen Lebensentwurf fragt,
    dessen Sinn für Klang nach den lauten Geräuschen greift?

    Es sind doch die großen Reize Adaption anfordernd,
    so haben wir sie erschaffen, wie sollten sie sonst funktionieren,
    doch wer die Gesellschaft hasst, für den sind auch diese Töne zerstörend,
    so sollten wir aufhören Probleme zu konstruieren, und uns lieber fragen,
    wer hat den ersten Wecker erfunden.


    Ist mein erstes Gedicht. Ich weiß, es ist jetzt nicht das tiefgründigste Thema, aber ich möchte erst mal gerne meinen sprachlichen Stil finden und sowieso verbessern, Ideen für kreativen Stoff habe ich viele.

    Im zweiten Vers verwende ich Paarreime, wenn nicht schon fast einen Massenreim. Das sollte für mich das Hetzen durch einen Alltag zusammenfassen, ich hoffe aber es wirkt nicht kindlich/albern? Deswegen habe ich mich im Rest darum bemüht Kreuzreime zu verwenden, die Reflexion über den Tag darstellen soll. Vielleicht sollte ich sogar im ersten Vers einen umarmenden Reim nehmen, weil das Gefühl ja doch so bekannt vorkommt? Der letzte Vers ist ohne großen Reim, nur einen mit (funktionieren,konstruieren), daher könnte der Vers als Abschluss fungieren, oder wäre besser ein Kreuzreim mit guter Metrik?

  2. #2
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    Hallo Algebra

    ich finde schon, dass dein Text tiefgründig ist - schließlich geht es um das Bewusst-Unterbewusstsein...um Gefühle und Gedanken. Die Handlung an der Oberfläche ist austauschbar.

    Du machst dir im Anschluss viele Gedanken zum Reimschema - das sollte am Anfang nur von nachrangiger Bedeutung sein.
    Der Reim unterstützt...trägt die Melodie...aber erst mal sind andere Dinge wichtiger...damit eine Melodie überhaupt entstehen kann.

    Reißerisches Klingeln, aufgelöst sind die Träume,
    ein unbewusster Blick in den kommenden Tag,
    es ist wieder der Wecker, erneutes Geheule,
    wer denkt schon bewusst darüber nach?

    Ein Klingeln, zwei Stunden in der Schule sitzend,
    den Lehrer schlafend ins Gesichte blickend,
    Da gibt es gleich am Anfang ein paar Baustellen...die den nachfolgenden Verkehr behindern.

    Zunächst solltest Du dich fragen ob denn "reißerisch" das passende Adjektiv ist. Ich denke eher nein...denn es geht um die Wirkung auf das LY-I, doch das Klingeln...der Wecker selbst hat keine Intention. Ein reißerischer Film ist ganz objekt betrachtet ein reißerischer Film...ganz gleich ob der eine Zuschauer Trauer und ein anderer Freude verspürt. Du brauchst also ein Adjektiv, welches das Empfinden des LY-I ausdrückt....z.B. "nervtötendes", "ernüchterndes", "desillusionierendes"....usw..

    aufgelöst sind die Träume



    "erklärende" Formulierung möglichst vermeiden....

    Wo sind die?
    Da sind die!

    ....und durch ein sich selbsterklärendes Verb ersetzen

    Im Ganzen:

    Ein ernüchterndes Klingeln, verflüchtigte Träume (13 Silben)

    das Original

    Reißerisches Klingeln, aufgelöst sind die Träume (13 Silben)

    Bleibt also alles erhalten...obwohl ich gar nicht darauf hinwirkte.
    Wie sich dann alles wie von alleine ergibt...das zeige ich dir hier:


    ein unbewusster Blick in den kommenden Tag, (12 Silben)

    jetzt will man den Auftakt "ein" aus Z1 nicht wiederholen...und das ist auch gut...denn "unbewusster Blick" ist nicht optimal...und "un..." der falsche Auftakt. Es ist nicht der Blick, es sind die Blicke...und durch den Wegfall von "ein" wirst Du automatisch zum Plural geführt. Auch hier bedingt das eine das andere und zwingt dich zu deinem "Glück".

    Jetzt gilt es wieder das passende Adjektiv zu finden. Beim Aufwachen sind wir für einen Moment "orientierungslos", das sind aber zu viele Silben...also muss ich ein passendes Synonym finden...das gleichzeitig auch als Auftakt taugt - und was liegt da näher als "vernebelte"?!?

    im Ganzen:

    Ein ernüchterndes Klingeln, verflüchtigte Träume,
    vernebelte Blicke in den kommenden Tag

    Die Aussage bleibt erhalten, ebenso die Anzahl der Silben...

    ...nur hast Du jetzt einen Rhythmus

    wenn Du dir jetzt so oder ähnlich Zeile für Zeile vornimmst...hast du am Ende ein stimmiges Gedicht.

    Dafür...dass es dein erster Text ist...hast du allemal Applaus verdient!

    Das Reimschema gehört zu den formalen Dingen...ist eine reine Übungssache und ergibt sich dann...wenn alles andere stimmt...meist von ganz alleine.

    und fast hätte ich es vergessen: den Lehrern

    das sind Tipp oder Flüchtigkeitsfehler...wie sie uns allen...wie sie auch mir unterlaufen

    Gruß, A.D.
    Der Abschied entziffert die Handschrift einer Begegnung

  3. #3
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    "Zunächst solltest Du dich fragen ob denn "reißerisch" das passende Adjektiv ist. Ich denke eher nein...denn es geht um die Wirkung auf das LY-I, doch das Klingeln...der Wecker selbst hat keine Intention. Ein reißerischer Film ist ganz objekt betrachtet ein reißerischer Film...ganz gleich ob der eine Zuschauer Trauer und ein anderer Freude verspürt. Du brauchst also ein Adjektiv, welches das Empfinden des LY-I ausdrückt....z.B. "nervtötendes", "ernüchterndes", "desillusionierendes"....usw..

    aufgelöst sind die Träume



    "erklärende" Formulierung möglichst vermeiden....

    Wo sind die?
    Da sind die!

    ....und durch ein sich selbsterklärendes Verb ersetzen"

    Stimmt, es sollten keine direkten "Wenn-Dann" Aussagen enthalten sein, denn die Gefühle/Momente sollen an einen vorbeiziehen. Wie wäre es mit "Ein zerreißendes Klingeln" und dann eventuell "[in Fetzen fallende?] verfallende Träume"? Könnte dann folgen "befangene Blicke in den kommenden Tag"?

    "jetzt will man den Auftakt "ein" aus Z1 nicht wiederholen...und das ist auch gut...denn "unbewusster Blick" ist nicht optimal...und "un..." der falsche Auftakt. Es ist nicht der Blick, es sind die Blicke...und durch den Wegfall von "ein" wirst Du automatisch zum Plural geführt. Auch hier bedingt das eine das andere und zwingt dich zu deinem "Glück".

    Jetzt gilt es wieder das passende Adjektiv zu finden. Beim Aufwachen sind wir für einen Moment "orientierungslos", das sind aber zu viele Silben...also muss ich ein passendes Synonym finden...das gleichzeitig auch als Auftakt taugt - und was liegt da näher als "vernebelte"?!?

    im Ganzen:

    Ein ernüchterndes Klingeln, verflüchtigte Träume,
    vernebelte Blicke in den kommenden Tag "

    Klingt viel besser, ich werde den Text auf jeden Fall da nach abgehen und noch ein wenig in eurer allgemeinen Einführung lesen.

    "und fast hätte ich es vergessen: den Lehrern"

    Wollte sogar eigentlich "dem Lehrer" schreiben.

    Vielen Dank für die konstruktive Kritik.

    VG

  4. #4
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    Ich habe mich jetzt mal hingesetzt und den Text probiert entsprechend zu korrigieren und etwas gekürzt. Ich bin zufriedener, aber definitiv nicht zufrieden. Ein herüber-sehen und vielleicht ein paar Anmerkungen wären noch mal sehr toll.


    Ein zerreißendes Klingeln, verfallende Träume,
    befangene Blicke in den kommenden Tag,
    es ist erwartend der Wecker, erneutes Geheule,
    wer denkt eigentlich bewusst darüber nach?

    Ein Klingeln, zwei Stunden in der Schule sitzend,
    dem Lehrer schlafend ins Gesichte blickend,
    Ein Schreien, die erste Pause beginnend,
    nach vier Zyklen dessen nach Hause verschwindend,
    Ein Drängeln, die Leute an sich gegenseitig gebunden,
    mit dem Bus schlussendlich ins Zimmer gefunden,
    Ein Rufen, zum Essen soll man sich begeben,
    der Familie den eigenen Alltag anlegen.

    Es denkt vielleicht der Mensch gezielt darüber nach,
    dessen Unterbewusstsein nach Hilfe schreit,
    der nach einem neuen Lebensentwurf fragt,
    dessen Sinn für Klang nur die lauten Töne greift.

    Wie sollten Reize nicht nach Anpassung funktionieren,
    doch wer in der Gesellschaft nur Abwertung empfindet,
    sind Geräusche nur am Probleme konstruieren,
    damit ergibt sich die Frage ganz beginnend,
    wer hat den ersten Wecker erfunden?

  5. #5
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    Hallo Algebra,

    Du zeigst Willen und du warst fleissig - dafür schon mal ein großes Kompliment! ...denn das sind wichtige Grundvoraussetzungen...will man sich weiterentwickeln..

    Erst das Wort, dann die Wörter...

    In meinem ersten Kommentar ging es um das jeweils passende Wort...um Begriffe...um die Dialektik ...um deinen Sprachduktus....oder allgemein um den Syntax...den Satzaufbau. Also was Du...und wie du es ausdrücken möchtest. Das ist der künstlerische Part...die Kür. Hast Du das alles (mit dir) geklärt...dann erst kommt die Pflicht...die Form - und die gehört zum Handwerk. Eine Sonett zu schreiben ist reines Handwerk (Wörter)...es mit Leben zu füllen (Worte) die eigentliche Kunst. Damit es keine brotlose Kunst bleibt...benötigt man beides.

    Du hast dir Gedanken gemacht...hier und da auch Lösungen gefunden - und darauf kommt es an! An einigen Stellen passt es (unabhängig von der Form) noch nicht...weshalb es mE noch zu früh ist um sich mit der Form zu befassen.

    Ein Beispiel:

    Ein zerreißendes Klingeln, verfallende Träume,
    befangene Blicke in den kommenden Tag,
    Vielleicht hältst Du mich jetzt für einen Erbsenzähler...aber es kann sich auszahlen an solchen Stellen hartnäckig zu bleiben.
    Ob Zer-oder Ver-fall...da gibt es einen Unterschied. Reißt Du ein Gebäude....das schon seit hundert Jahren ver-fällt... ein...dann zer-fällt dieses (genau in diesem Augenblick) in tausend kleine Einzelstücke. Das Klingeln des Weckers ist das Dynamit im Gebäude. Ein Traum kann also nicht verfallen...sondern nur zerfallen- metaphorisch: zerfällt zu Staub.

    Ich kann dich zwar verstehen...Du wolltest jetzt nicht das von mir gelieferte Beispiel (verflüchtigt) nehmen....sondern etwas eigenes finden (grundsätzlich richtig)...hattest dabei das Pech, dass ich dir bereits die perfekte Lösung lieferte...da "ver-flüchtigen" gleichzeitig für das sukzessives (nach und nach) und das plötzliche Verschwinden stehen kann.

    "befangene Blicke". Aus der/einer Befangenheit heraus gesendete Blicke sind keine befangenen Blicke. Nun könnte man sagen es gibt ja auch die "ängstlichen Blicke" - stimmt, aber hier lässt sich die Angst von den Augen ablesen - auch gilt das nur für den...der die Blicke empfängt. Die Befangenheit jedoch kann man weder senden noch empfangen - man kann sie lediglich selbst spüren...aber nicht für andere spürbar machen. Viel Worte um zwei Wörter, die gerne Worte wären.

    jetzt kannst Du dir in etwa vorstellen warum der Schiller zwei Jahre für seine Glocke und er E.A.P zehn Jahre für seinen Raben brauchte...warum Goethe oft mehrere Nächte an einem einzigen Satz hing.

    Das soll dich jetzt nicht entmutigen...ganz im Gegenteil...es soll dich aufbauen...denn Ehrgeiz hast du ja scheinbar.

    Achte auch auf solche Formulierungen:

    es ist erwartend der Wecker, erneutes Geheule,
    würdest Du das tatsächlich so sagen? Wohl eher nicht. Du würdest sagen:

    Es ist wie erwartet der Wecker

    Da machst Du jetzt ein Komma dahinter und lässt erneutes weg

    Es ist wie erwartet der Wecker, Geheule,

    willst Du, wie in Z1 auch, bei 13 Silben bleiben, dann füge einfach noch ein "auch" und ein Komma hinzu

    Es ist, wie auch erwartet, der Wecker, Geheule,



    an dieser Stelle mache ich für heute Schluss...Fortsetzung folgt


    Gruß, A.D.
    Der Abschied entziffert die Handschrift einer Begegnung

  6. #6
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    Hallo AndereDimension,

    es entmutigt mich nicht, umso mehr Fehler, wie klein sie scheinbar auch sein mögen, ich beim ersten Gedicht mache umso besser, sie würden früher oder später eh einmal zur Sprache stehen.

    Falls es Dir zu viel ist was Du sagen kannst, ist es auch okay, wenn Du nur die entsprechenden Stellen markierst und ich mir dann selbst darüber Gedanken mache.

    Mein Gedanke bei der Formulierung "es ist erwartend der Wecker, erneutes Geheule" war, dass es die Empfindung des LY-I ist, dass der Wecker erwartend ist, obwohl es natürlich so nicht sein kann. Ich bin mir irgendwie unsicher mit der Formulierung "Es ist, wie auch erwartet, der Wecker, Geheule,", das klingt für mich wenn ich es ausspreche holprig aufgrund der vielen Kommata. Sicher, dass man "auch" problemlos einfügen kann? Das wollte ich auch erst machen um ein Silben-Gleichgewicht zu erzeugen, aber ein "auch" ist ein Füllwort und hat inhaltlich keine Bedeutung. Findest Du es bedenkenlos oder nur schöner, als wenn kein Silben-Gleichgewicht existiert?

    Vielen Dank wieder für die konstruktive Kritik, ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung.

    VG

  7. #7
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    Hallo Ihr beiden,

    AD, schön zu sehen, wie Du Algebra hier hilfst! Du hast wahrscheinlich den Takt von Natur aus im Ohr. Deswegen kannst Du in Deinen eigenen Gedichten metrisch schreiben, ohne darüber nachzudenken. Da reicht auch das Silbenzählen. Aber um es jemandem zu vermitteln, reicht Silbenzählen alleine nicht aus. Das funktioniert nur, wenn man die Reimzeile genau wie die Partnerzeile beginnt (betont bzw. unbetont) und im gleichen Takt ist. Das stimmt hier nicht:

    Es ist wie erwartet der Wecker, Geheule,

    Wir sind hier im Dreiertakt und haben vier Hebungen im Vers. Das würde z.B. auf

    Zerreißendes Klingeln, zerfallende Träume

    passen. Wären dann in beiden Versen 12 Silben.


    Nichts für Ungut!

    LG Claudi
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  8. #8
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    Hallo Algebra,


    Findest Du es bedenkenlos oder nur schöner, als wenn kein Silben-Gleichgewicht existiert?
    da würde ich mir (anfangs) gar keine so große Gedanken machen - vertraue erst mal auf dein Sprachgefühl und schreibe drauf los. Das X-en und das Silbenzählen sehe ich eher als Mittel der Kontrolle und Revision - dann...wenn ich selbst merke, dass da irgend etwas nicht rund klingt. Kann man vielleicht mit dem Malen und Zeichnen vergleichen: wenn ich vorgezeichnete Bilder ausmale...oder gar nach Zahlen male...habe ich hinterher vielleicht ein perfektes Bild...aber es ist eben nicht mein Bild. Und wie sollte sich da jemals Kreativität entfalten, entwickeln....ausprägen können?!

    Da empfehle ich die Gedichte von Rilke, denn die sind rein mathematisch betrachtet nicht immer im Gleichgewicht. Nur; das merkt man als Leser gar nicht.

    Ich sage nicht, dass man auf Fingerübungen gänzlich verzichten sollte...aber sind sie doch eher für diejenigen gedacht...die kaum Talent...aber große Freude am Schreiben haben.

    Gruß, A.D.

    ------------Fortsetzung folgt -------
    Der Abschied entziffert die Handschrift einer Begegnung

  9. #9
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    Hallo AndereDimension,

    habe ich mir auch schon überlegt. Wohl möglich sollte ich mich nicht allzu viel damit befassen und erst mal weiter nach Gefühl gehen, mit dem Sprachgefühl bekommt man die gröbsten Sachen glaube hin, besonders hab ich jetzt dank der konstruktiven Kritik hier ein besseres Gefühl bekommen.

    VG

  10. #10
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    Hallo Algebra,

    ja, mach es einfach so, wie es Deinem Bedürfnis entspricht. Ich wollte Euch beiden nicht dazwischenfunken, nur darauf hinweisen, dass das eingefügte "auch" im erwähnten Vers nicht zielführend wäre.

    Hallo AD,

    sicher, man kann auch mit den sprachlichen Feinheiten beginnen. Ich versuche immer zuerst mit Neueinsteigern an der Taktsicherheit zu arbeiten, weil das aus meiner Sicht schneller geht als die Arbeit am Ausdruck. Ich spreche allerdings nie vom Silbenzählen und wollte nur kurz anmerken, dass das für Anfänger irreführend ist. Letztlich führen beide Herangehensweisen ans Ziel.

    LG Claudi
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