Zeige auf mich mit deinem großen Zeigefinger. Schuldig bin ich, durstig nach Gefühl.
Das große leere Loch zeichnet sich ab vor meinem inneren Auge. Ich fülle es mit Schmerz.
Dinge passieren um mich herum, geschehen mit und auch ohne mich.
Maschinen laufen, die kleinen Rädchen drehen sich im farblosen und kalten Nichts.
Ich sehe nur mich selbst in dieser endlosen und zeitlosen Weite.
Von Todesangst bis wahnsinniger Freude, von tiefster Trauer bis zum alles durchdringendem Glück geben Emotionen dieser Welt den Sinn. Sie sind der Kompass, sind mein Spiegel sind mein Halt.
Sie geben jedem Wort den nötigen Geschmack.
Ohne sie bliebe alles nur leblose Hülle.
Sie sind das Meer, sie sind auch das Schiff.