Bei Gefangenen generell sollte man glaube ich jederzeit den Relativwert zwischen aktueller Strafdauer und gegenwärtiger Lebenszeit als Messlatte benutzen, um die Arbeitszeitaufwendungen im eigentlichen Gefängnis mit der nach Freilassung zuständigen Republikalvollbesetzung an Sicherheitskräften indexieren zu können.

Und wenn da innerstrukturelle Verwerfungen zu Tage treten sollten, müsste eine Vorgehensweise für die verantwortungsvolle Wiedereingliederung zum passenden Zeitpunkt nach strikt mathematischen Kriterien durchgesetzt werden.

Bei Beate Zschäpe zum Beispiel verringert sich der relative Faktor von Leben zu Strafe je länger sie in Verwahrsam bleibt. So wie bei allen, die nicht nur als Touristen einsitzen. Bei 18 Jahren LL ist der Faktor 3 und bei 24 Jahren LL lediglich 2,5. Und wenn die 6 Jahre Differenz der Verhältnisabsenkung einen gleichbleibenden Personalaufwand erfordern ist das im Unterschied zu einer halb so alten Insassin natürlich überproportional, weil die Belastbarkeit ja gegen Ende des Lebens abnimmt und weitere therapeutische Aufwendungen befürchtet werden müssen.

Allerdings wenn sie dann notgezwungenermassen raus ist, werden Stellenabbau und Subventionskürzungen den Jüngeren zur Last gelegt. Für die man dann den Faktor zur Stabilisierung des Vollzusbeamtenarbeitsmarktes vielleicht nach Körpervolumen in Relation zu umbautem Raum berechnen müsste. Sonst wäre noch eine Diskriminierungskomission einzukalkulieren. Und soweit kann doch wirklich niemand gedacht haben, der selber noch glaubt bei klarem Verstand zu sein, nur weil noch niemand so was wie das hier angesprochen hat.