1. #1
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    Weisheitssuche

    Suchst Du den Rat von einem Weisen,
    dann sollten Wünsche Dich nicht binden.
    Weit brauchst Du dafür nicht zu reisen,
    auch in Dir selbst kannst Du ihn finden.

    Erkenntnis kann manch Weisheit spenden.
    Du musst nur wunschlos sie verstehen
    und dann vergleichend mehrmals wenden,
    dann wirst Du weisen Inhalt sehen.

    Variante von horstgrosse2

    Suchst Du den Rat von einem Weisen,
    dann sollten Lehren Dich nicht binden.
    Du brauchst deshalb nicht weit zu reisen,
    auch in Dir selbst kannst Du sie finden.

    Erkenntnis kann schon Weisheit spenden.
    Du musst den Sinn von ihr verstehen
    und dann so tausend male wenden,
    dann wirst Du weisen Inhalt sehen.
    Geändert von Hans Plonka (13.02.2019 um 19:05 Uhr)
    Mein erster Gedichtband Einmal durchs Leben mit Hans Plonka ist nun beim Daniel Gockel Verlag erhältlich. Bei Interesse schaut in mein Profil unter Homepage.

  2. #2
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    Hallo Hans,

    die zweite Zeile verstehe ich gar nicht. Wenn ich den Rat eines Weisen suche, dann ist der Wunsch doch schon definiert.
    Ist das Ganze so zu verstehen wie Sokrates es ausdrückte? „ich weiß, dass ich nichts weiß“
    Dann wäre das Ergebnis möglicherweise :" Hier steh ich nun ich armer Tor und bin so klug als wie zuvor.
    Da man sich ja nichts wünschen soll, ist das dann auch ein Ergebnis.
    Ich kann es drehen und "wenden" wie ich will aber wo der "weise Inhalt" der letzten Zeile herkommen soll erschließt sich mir leider nicht.
    Lieber schlecht gedichtet als Leck geschlagen.
    ©M.Schröter

  3. #3
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    Lb. Jim Knopf,

    Der Schlüssel zur Weisheit ist nicht Alter, Erfahrung und Wissen sondern die Freiheit. Nur wenn die Gedanken frei von jeder Bindung sind, kann Weisheit gedeihen. Wer an Wünsche oder auch Interessen gebunden ist, wird auch von diesen abhängig denken.
    Das Unverständnis kommt daher, dass gedacht wird Weisheit muss durch Erfahrung und Anhäufung von Wissen und Bildung erarbeitet werden. Dies kann jedoch Bindungen zur Folge haben und so Weisheit verhindern, was ganz besonders auf Bildung zutrifft.

    LG Hans
    Mein erster Gedichtband Einmal durchs Leben mit Hans Plonka ist nun beim Daniel Gockel Verlag erhältlich. Bei Interesse schaut in mein Profil unter Homepage.

  4. #4
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    @Hans


    Grüße.

    Habe etwas rumgedoktert. (grins)


    Suchst Du den Rat von einem Weisen,
    dann sollten Lehren Dich nicht binden.
    Du brauchst deshalb nicht weit zu reisen,
    auch in Dir selbst kannst Du sie finden.

    Erkenntnis kann schon Weisheit spenden.
    Du musst den Sinn von ihr verstehen
    und dann so tausend male wenden,
    dann wirst Du weisen Inhalt sehen.

    Ja, so ist das mit den Lehren der Weisen:

  5. #5
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    Lb. horstgrosse2,

    Du hast eine gute Variante gebastelt, die mir auch gefällt, doch die Lehren sind mir zu kurz gefasst, denn es gibt noch andere Bindungen die das Denken beeinflussen. Dazu bin ich der Auffassung, dass Erkenntnis die im Zusammenhang mit einer Bindung der Erkennenden besteht nicht zu einer Weisheit führen kann. Wünsche deuten auch auf Wollen, Besitz, Hoffnungen, Freundschaft, Liebe, Glaube, Arbeit usw hin, die alle Denkabhängigkeit schaffen. Danke für Deinen Besuch.

    LG Hans

    Geändert von Hans Plonka (13.02.2019 um 19:15 Uhr)
    Mein erster Gedichtband Einmal durchs Leben mit Hans Plonka ist nun beim Daniel Gockel Verlag erhältlich. Bei Interesse schaut in mein Profil unter Homepage.

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