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    Wahrnehmung in Realitt und Wirklichkeit (Aufsatz vom 21.02.1997)

    Unsere materielle Welt ist Teil der Wirklichkeit, die insgesamt von geistiger Natur ist. Wir knnen sie auch als Gesamtrealitt bezeichnen, die zeitlich, richtungs- bestimmt und in allen Teilen dimensionale Grenzen hat. Dies bedeutet auch fr diese Teile Einschrnkungen und somit auch Unfreiheit. Die Wirklichkeit (Gesamtgeistigkeit = Gott) kann viele gleiche (materielle), hnliche oder auch ganz verschiedene Welten erschaffen, die alle durch Wahrnehmung fr bestimmte Wesen real sind. Die Wahrnehmung in einer begrenzten geistigen Welt (zum Beispiel unserer materiellen) ist ausschlielich, bis auf wenige Ausnahmen von Auserwhlten, auf diese Welt bezogen. Das Wahrnehmen der gesamt geistigen Welt (Wirklichkeit) dagegen umfasst die Mglichkeit der Wahrnehmung aller begrenzten geistigen Welten (der Gesamtgeistigkeit = Gott) in ihrem Zusammenhang. Die gesamt geistige Wahrnehmung ist nicht von einer dimensional abhngigen, begrenzten und dadurch unfreien Realittswelt eingeschrnkt. Sie wird abhngig vom Vorstellungspotential (Schpfungspotential) des Wesens gebildet und gesteuert. Jede Wahrnehmung ist dadurch auch eine Schpfung, die das „Ich“ (Gott) des Wesens vollzieht. Noch besser ausgedrckt, ist es so, dass das „Ich“ (es gibt nur ein „Ich“) , das in jedem Wesen ist) seine Schpfung durch die Wesen mit deren Vorstellungspotential geschehen lsst. Ein Teilwesen kann mit seinem subjektiven Vorstellungspotential (begrenzten Sachverstndnis) nur das Wahrnehmen (erschaffen), was es auch als sein inneres und ueres Selbst erkennen kann. Ein materieller Krper ist keine zwingende Voraussetzung (eher Hindernis) fr Wahrnehmung. Gesamt- geistig gesehen geschieht Wahrnehmung ausschlielich durch das Vorstellungspotential (Erkenntnispotential) und gleichzusetzen mit Informationsbildung und Schpfung, die auch immer Erweiterung von innerem und uerem Selbst ist. Die Psyche ist das Bestimmungskriteriumsgefge, das als Richtungsweiser fr Art und Menge, die Wahrnehmung des Wesens und somit auch das Selbst des Wesens abgrenzt. Wenn man im gesamt- geistigen Sinne von Licht spricht, so ist damit der Erkenntnisstrom aus wesenhaften Erlebniswelten (Realitten) in ihrem wirkenden Zusammenhang zu verstehen. In der gesamt- geistigen Welt (der Wirklichkeit) ist unsere materielle Welt nur ein kleiner Teil des groen Wahrnehmungsgeschehens. Eine bergeordnete Wahrnehmung erkennt unsere Realitt als eigenstndig erst nach einer Bestimmung unserer Wesensbegrenzung (unserer Realittsbegrenzung), die auch unsere Psyche beinhaltet. Wir knnen eine wirklichkeitsnhere Realitt erst nach einer geistigen Erweiterung, hin zu einer differenzierteren Psyche erkennen und verstehen. Dies kann nur durch fr geistige Erweiterung frderliche Meditationsbungen gefrdert werden. Krperliche (materielle) bungen knnen, da diese letztlich auch geistig sind, untersttzend hilfreich sein.
    Gendert von Hans Plonka (12.02.2019 um 17:53 Uhr)
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