Thema: Debattenraum

  1. #1
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    Debattenraum

    Zu viele spüren Zwänge kaum.
    Sie haben sich daran gewöhnt,
    an unseren Debattenraum,
    der stets durch Medien wird geschönt.

    In kleinem Raum wird sich bewegt,
    sodass man sich an Rändern stößt
    und wer etwas nach außen legt,
    der wird vom Inneren entblößt.

    Die Lösung liegt oft außerhalb,
    vom Raum, der wurde eingeschränkt,
    von einem Tanz ums goldne Kalb,
    dass unsere Geschicke lenkt.

    Debatten sollten offen sein,
    in einem Raum, der tolerant.
    Nur dann erkennen wir den Schein,
    von dem, was sonst nicht wird benannt.
    Mein erster Gedichtband Einmal durchs Leben mit Hans Plonka ist nun beim Daniel Gockel Verlag erhältlich. Bei Interesse schaut in mein Profil unter Homepage.

  2. #2
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    Hallo Hans,

    ich bin ja auch einer...der mit Medienschelte nicht spart...aber "stets" heißt "immer, ohne jede Ausnahme"...das kann ich nicht unterschreiben. Auch beschönigen sie nicht alles...manchmal dramatisieren sie auch. Die Medienvertreter sind eben auch nur Menschen...und zu 70% linksgrüne...was eine objektive und ausgewogene Berichterstattung fast unmöglich macht. Hinzu kommt der ganze Mist...der in den sozialen Medien verbreitet wird. Als kritischer Bürger ist man da fast auf sich alleine gestellt....will man sich nicht manipulieren lassen. Aber: das Gros der Bürger ist nicht kritisch und folgt dem Mainstream...wohin immer der sich auch bewegt. Am besten lässt sich das an den Studenten (eins meiner Lieblingsthemen) festmachen...die nur an ihr eigenes Wohl denken.

    Die Grundrente ohne Bedürftigkeitsprüfung z.B. ist ein Verbrechen an der jetzigen jungen Generation - bis die das merkt...ist schon alles zu spät. Aber die merkt ja nichts...was das eigentliche Drama ist. Und selbst wenn man was ahnt...man unternimmt nichts dagegen. Genau die Leute..die heute über einen Trump oder einen Brexit schimpfen...sind diejenigen...die beides zu verantworten haben. Es wird noch noch lange dauern...viele viele Jahre...bis es ihnen wie Schuppen von den Augen fällt. Nur ist es dann zu spät.

    Gruß, A.D.
    Geändert von AndereDimension (16.02.2019 um 14:07 Uhr)
    Der Abschied entziffert die Handschrift einer Begegnung

  3. #3
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    Lb. A.D.,

    Zu viele spüren Zwänge kaum.
    Sie haben sich daran gewöhnt,
    an unseren Debattenraum,
    der stets durch Medien wird geschönt.
    Wer zu den „zu Vielen“ gehört, wird mein Gedicht nur schwer deuten können.
    Es sind zu viele, die an Beschränkungen gewöhnt wurden. Dies wurde erreicht durch die Einengung des Debattenraumes, der als alternativlos bezeichnet wird. Dazu habe ich geschrieben dass Medien (natürlich gibt es Ausnahmen, die jedoch nur wenig gelesen werden) immer diesen Debattenraum geschönt darstellen. Bei jedem Konflikt gibt es Propaganda von den Macht-Eliten die ihre Interessen verfolgen. Da gibt es keine Ausnahmen, nur Unterschiede in der Intensität.
    Danke für Dein Interesse

    LG Hans
    Mein erster Gedichtband Einmal durchs Leben mit Hans Plonka ist nun beim Daniel Gockel Verlag erhältlich. Bei Interesse schaut in mein Profil unter Homepage.

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