Thema: Partnersuche

  1. #1
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    Partnersuche


    Partnersuche

    Einst fiel die Partnersuche leicht,
    Als man sie lebensnah verspürt',
    Dass man im Stande das erreicht',
    Was an Auswahl noch lenzgeführt.

    Im Dorf gab es den Frühlingstanz,
    Man wusste, wer um einen tanzte:
    Die Mädchen fanden ihren Hans –
    Und niemand sich heimlich verschanzte.

    Heut' leben in der Singlewelt
    Die Partner ganz für sich allein,
    Haben sich Apps, Foren erwählt,
    Verlassen kaum ihr Einsamsein.

    Der Liebesweg ist schwer begehbar,
    Wo doch so fremd ein Gegenüber.
    Das Selbstkonzept bleibt verwundbar,
    Kommt doch nur virtuell herüber.

    Wird man da ehrlich informiert?
    Muss man nicht selber etwas mogeln,
    Wo Konkurrenz im Netze schwirrt
    Und alle können alles googeln?

    Die Welt ist kompliziert geworden,
    Selbst wenn sie so global vernetzt
    Und stets präsent mit Bild und Worten:
    Wird tiefe Liebe noch geschätzt?

    Nicht alle haben dieses Ziel!
    Die Heiratsschwindler gibt es auch,
    Den One-Night-Stand ohne Gefühl,
    Mitunter will man nur den Bauch!

    So bleibt die Wahl nicht selten offen,
    Geheimnisvoll in Liebesdingen.
    Das Herz kann auf Erfüllung hoffen,
    Doch lässt sich Liebe nicht erzwingen.


    ©Hans Hartmut Karg
    2019

    *

  2. #2
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    Hallo Dr.Karg,

    dank Tinder und Co. sind diese Zeiten vorbei - und die Zukuftsforscher sagen schon seit einigen Jahren voraus, dass sich das mit der Ehe und der festen Partnerschaft bald schon erledigt hat. Aus genetischer Sicht ist das vermutlich sogar ein großer Vorteil...denn..


    Im Dorf gab es den Frühlingstanz,
    Man wusste, wer um einen tanzte:
    Die Mädchen fanden ihren Hans –
    Und niemand sich heimlich verschanzte

    ....in einem entlegenen Dorf wurde nach zehn Bier auch schon mal die Cousine zum Objekt der Begierde

    Dank Tinder ficken sich die jungen Leute durch ganz Europa. Ich finde das gut.


    Der Liebesweg ist schwer begehbar,
    Wo doch so fremd ein Gegenüber.
    Das Selbstkonzept bleibt verwundbar,
    Kommt doch nur virtuell herüber.
    Die (partnerschaftliche) Liebe wird schon bald ein Relikt aus der Vergangenheit sein...


    Wird man da ehrlich informiert?
    Muss man nicht selber etwas mogeln,
    Wo Konkurrenz im Netze schwirrt
    Und alle können alles googeln?
    Alle bescheißen...Männlein wie Weiblein. Die Frauen machen sich (im Schnitt vier Jahre) jünger, die Männer größer und wohlhabender. Ich habe mir schon vor vielen Jahren online meine Opfer gesucht - die damaligen Portale gibt es heute alle nicht mehr. Zwar sind viele Frauen dank einer angeborenen Grund-Naivität auch heute noch dankbare Opfer....aber vor zehn Jahren war es noch bedeutend einfacher eine flachzulegen.


    Die Welt ist kompliziert geworden,
    Selbst wenn sie so global vernetzt
    Und stets präsent mit Bild und Worten:
    Wird tiefe Liebe noch geschätzt?
    nicht die Welt ist komplizierter...der Mensch ist oberflächlichler geworden. Da kommt einem alles...das nur ein wenig unter Oberfläche dümpelt...sofort kompliziert vor. Liebe wird immer noch geschätzt...klar..aber sie wird nicht mehr so angestrebt.
    Partner haben oder suchen doch viele nur deshalb...weil sie mit sich alleine nichts anfangen können. Ich bin mit Dutzenden von angeblich glücklich gebundenen Frauen ins Bett gestiegen. Das kannst du...wie bei den Männern auch...vergessen. Es ist alles nur eine Frage der Gelegenheiten.....

    Den One-Night-Stand ohne Gefühl,
    Mitunter will man nur den Bauch!
    ONS ohne Gefühl...wer sagt das? Auch bei einem ONS kann viel Gefühl mit dabei sein.


    Doch lässt sich Liebe nicht erzwingen.
    da stimme ich dir zu 100% zu


    Und weil das alles so ist...wie es ist...besingen und bedichten wir weiterhin die Liebe...denn so bleibt sie uns erhalten.

    Gruß, A.D.
    Der Abschied entziffert die Handschrift einer Begegnung

  3. #3
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    Liebe AndereDimension,
    die Frage wird bleiben, ob mit dem häufigen Partnerwechsel auch noch dauerhafte Bindungsfähigkeit möglich sein kann.
    Und - abgesehen von bisher kaum heilbaren Geschlechtskrankheiten - wird die weitere Frage stehen bleiben, ob ein absolutes Maß an sexueller Freiheit dauerhaft auch Lebensfreude schafft oder sich nur in der Triebbefriedigung hoppelnder Hasen erschöpft.
    LG H. H. Karg

  4. #4
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    AndereDimemsion.

    Deine Antwort stimmt mich nachdenklich.Wahrscheinlich aus dem Grund,weil deine Worte der Realität näher kommen,als das Festhalten an etwas,was für ganz viele Menschen der Sinn unseres Daseins bedeutet.

  5. #5
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    Smile

    Hallo Euterpe

    ich sage es mal so: meine persönlichen Erfahrungen widersprechen nicht den aktuellen Studien und den Vorhersagen der "Experten". Ich bin aber auch nicht unbedingt repräsentativ. Wir sind nicht nur soziale...wir sind auch sexuelle Wesen und suchen instinktiv die Nähe des anderen Geschlechts. Und weil man heutzutage politisch korrekt sein muss: ja, manche suchen nicht nach dem anderen...sondern nach dem gleichen Geschlecht...während wiederum andere sich nicht sicher sind zu welchem Geschlecht sie sich zählen und nach welchem sie suchen. Und jene, die uns zu solchen Formulierungen zwingen, sind an dieser Entwicklung nicht ganz unschuldig, denn das "normale Gespräch" sagt schon vom Namen her...dass es sich an der Norm orientiert und im normalen Ton geführt wird.. Wir werden aber dazu gezwungen uns mehr mit den Ausnahmen zu befassen...und machen diese sozusagen künstlich zur Norm. Jeder Mensch hat entweder einen Pimmel oder eine Muschi - und wenn er/sie/es aufs Klo muss, dann entweder aufs Pimmelklo oder aufs Muschiklo...je nachdem was er/sie/es da zwischen den Beinen hat. Ich wüsste nicht...was da das dritte, vierte, fünfte, sechste...oder was auch immer Geschlecht sein sollte. Kaum haben wir die dritte Toilette...wird wieder jemand um die Ecke kommen und sagen: ich fühle mich als Seepferdchen...ich bestehe auf eine Unterwassertoilette. So ein Schwachsinn! Und die Toiletten sind ja nur der Anfang - das müsste dann auch für alle Umkleidekabinen und Duschen in öffentlichen oder gewerblich genutzten Einrichtungen gelten. Nicht falsch verstehen. ich habe überhaupt nichts gegen diese Menschen....aber sie haben wie jeder andere Mensch auch das eine oder das andere anatomische Geschlecht. Alles andere...das soziale Geschlecht... darf für den Toilettengang keine Rolle spielen. Gibt man den Bachblütenteetrinkern den kleinen Finger...dann hat man schon verloren.

    Du wirst dich fragen was das mit der Partnersuche zu tun hat - das hat sehr viel damit zu tun! In einer bachblüten durchgegenderten Welt wird der Partner zu einem Problem...dem man sich erst gar nicht stellen mag. Es ist kein Zufall sondern Teil dieser Entwicklung...dass der Pornokonsum eine pathologische Höhe erreicht hat. Gerade in den Ländern...in denen solche Diskussionen geführt werden. Deutschland steht auch in dieser Hinsicht in Europa an der Spitze - und das mit einem riesen Abstand zum Zweitplatzierten.

    Als ich vor drei Jahren hier und anderswo von bevorstehenden Enteignungen sprach wurde ich ausgelacht - heute wird das ganz aktuell ernsthaft diskutiert und in Betracht gezogen. All diese Spinnereien kommen aus Berlin...aus der linken Bachblütenszene...von den Linken inszeniert und von den Grünen (den eigentlichen Linken) flankiert. Dass man diese Leute überhaupt hört...alleine das ist für mich schon total unverständlich...da sie schon in ihrem eigenen Bundesland nichts...aber rein gar nichts auf die Reihe bekommen und auf Kosten anderer leben - auf Kosten derer...die sie meinen bekämpfen zu müssen.

    In einem solchen Klima wird die Partnerschaft zu einer Last...die viele nicht mehr tragen wollen. Ein heute 18-jähriger sitzt doch schon mit einem Bein in Untersuchungshaft...wenn er ein Mädchen auch nur anspricht. Da spielen auch solche Dinge wie die Frauenquote mit hinein...die ich für mit die schwachsinnigste Idee dieses Jahrhunderst halte. Mir ist noch keine Frau unterkommen die für die Parität bei Gerüstbau und Müllabfuhr kämpft. Die Scheißarbeit sollen bitte weiterhin die Männer machen. Frauenquote bitte nur dort wo die Honigtöpfe stehen. Es könnte kaum etwas ungerechteres als die Frauenqoute geben. Ich habe auch noch keine Frau gehört...die sich darüber beschwert...dass die MütterrenteMütterrente heißt und sie auch nur Mütter bekommen...obwohl es auch jede Menge Männer gibt die ihre Kinder alleine großzogen.

    Heuchelei gehört zu den Dingen...die ich überhaupt nicht ausstehen kann - und in diesem Punkt sind die Frauen uns Männern weit "voraus". All das ist irgendwo in unserem Unterbewusstsein verankert und Nahrung auf dem Weg zu einem partnerlosen Leben.

    jene, die meinen sie würden den Frauen, den Transen...oder wem auch immer einen Gefallen tun...die erreichen genau das Gegenteil damit...denn sie machen zwei Fronten auf...zwischen denen die Mitte zerrieben wird. Das spaltet nicht nur Deutschland...sondern auch Europa....denn das eine Extrem bedingt das andere. Bei den bevorstehenden Europawahlen wird man noch mit einem blauen Auge davonkommen...aber bei den übernächsten wird man dafür sein blaues Wunder erleben. Es ist alles nur eine Frage der Zeit.

    Jetzt wollen die Bachblütenteetrinker auch die Karnevalsansprache "liebe Narren und Närrinnen" verbieten....da das keine gendergerechte Ansprache sei. Gehts noch? Hier wird unsere ganze Kultur unter Beschuss genommen. Da werden Kunstwerke abgedeckt weil sie eine nackte Frau zeigen, da wird den Kindern in der KIGA vorgeschrieben welches Spielzeug sie benutzen dürfen weil ein anderes nicht den unterschiedlichen Kulturen gerecht wird. So ein Schwachsinn...ausgedacht von Spinnern - und andere laufen denen auch noch hinterher. Mit dem Zigeunerschnitzel fing alles an...bin mal gespannt wo wir noch landen. Es waren auch nicht die Wandereuropäer selbst...die sich am Zigeunerschitzel störten...sondern unsere Bachblütenteetrinker hatten da etwas dagegen. Kinderbücher werden gendergerecht umgeschrieben. Aber wie gesagt...damit schießt man ein klassisches Eigentor...denn Menschen...die bisher überhaupt nichts gegen diese Minderheiten hatten werden beginnen sie dafür zu hassen. Dabei sind die gar nicht die Schuldigen. Es sind nicht diese Minderheiten...die das fordern...sondern die Bachblütenteetrinker...die meinen in deren Namen sprechen und handeln zu müssen. Überall nur noch diese weichgespülten Spinner.
    Geändert von AndereDimension (07.03.2019 um 06:00 Uhr)
    Der Abschied entziffert die Handschrift einer Begegnung

  6. #6
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    Hallo.
    @Dr. Karg
    Und - abgesehen von bisher kaum heilbaren Geschlechtskrankheiten,
    Das ist ja nun wirklich der größte Schwachsinn, den ich heute zu lesen bekomme.

    Alle Geschlechtskrankheiten sind heute zu 100% heilbar.
    AIDS gehört übrigens nicht dazu. Das ist keine Geschlechtskrankheit, auch wenn sie auf diesem Wege übertragen werden kann.
    Es sind genau solche Falschinformationen, die immer wieder Ängste schüren. Die Impfgegner machen es ebenso.

    @ AD,
    gut gebrüllt Löwe! Und auf den Punkt gebracht.

    Gruß manehans
    Solange Glut ist, kann auch Feuer sein...
    Eva Strittmatter

  7. #7
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    Hallo AndereDimension

    In der heutigen Zeit herrsch eine andere Sicht auf Moral,Ethik,Überzeugung, Umgang mit Menschen usw.So liegt es auch nah,dass ganz viele Leute die Chance sehen,ihre Sicht der Dinge in Umlauf zu bringen und step by step Anhängerschaft gewinnen, um im Kollektiv ihre Wahrheit als die einzige Wahtheit ausgeben zu können. Es wird immer Leute geben,die dafür oder dagegen sind.

  8. #8
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    Zitat A.D.

    Mir ist noch keine Frau unterkommen die für die Parität bei Gerüstbau und Müllabfuhr kämpft.
    Hier muss ich mich korrigieren. Gestern wurde das sogar in der Tagesschau thematisiert...weil die Stadt Berlin nun verstärkt Müllfrauen einstellt. Man zeigte auch einen Film...der eine Gruppe in orange gekleidete Damen zeigte...die sichtbar stolz an ihre neue Aufgabe gehen. Also wenn sich diesbezüglich etwas wandelt...dann habe ich auch kein Problem damit das anzuerkennen.

    Das ist vermutlich sogar gut für die Männer...bzw für den ganzen Berufsstand...der jetzt womöglich anders wahrgenommen wird und die Anerkennung bekommt...die er auch verdient! Das stört mich schon lange...dass sich irgendwelche Heinis in teuren Anzügen wichtig machen...obwohl gerade die niemand braucht...während die gleichen Leute abschätzig über anderen reden...die aber für unsere Gesellschaft wertvolle Arbeit verrichten. Hier wünsche ich mir ein gesellschaftliches Umdenken...das aber schon beim Kleinkind ansetzen muss. Und da sind wir bei der von dir, Euterpe, angesprochenen Ethik und Moral. Bin schon lange dafür den Religionsunterricht abzuschaffen...um Freiraum für solche Werte zu schaffen...die für unsere Gesellschaft viel wichtiger sind. Eine Organisation...unter deren Dach tausende von Kindern vergewaltigt werden (Missbrauch ist verharmlosend)...hat an einer staatlichen Einrichtung ohnehin nichts zu suchen. Im Gegenteil..sie gehört zerschlagen und entsorgt. Eine Schande, dass ein angeblich modernes, freiheitliche und menschliche Werte hochhaltendes Land so etwas überhaupt zulässt. Es wäre aber zu billig und zu einfach hier nur auf die Politik zu zeigen. Jeder einzelne Bürger hat es in der Hand daran etwas zu ändern. Jeder, der Kirchensteuer bezahlt (niemand wird dazu gezwungen) muss wissen, dass er solche Verbrechen finanziert. Der jungen Generation lege ich ans Herz dieses Geld lieber in die Altersvorsorge zu investieren...denn eine Rente...so wie wir sie heute noch kennen...werden sie garantiert nicht mehr bekommen.
    Geändert von AndereDimension (08.03.2019 um 07:46 Uhr)
    Der Abschied entziffert die Handschrift einer Begegnung

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