Jeder gebraucht sie täglich Zuhauf,
in einem Atemzug - der sich aufbaut,
und sich löst und plötzlich abhaut,
in Raum und Zeit wirken sie oft laut.

Mühsam stellen sie sich oft, unklar,
in nebligen Wäldern, ohne einen Weg,
schwierig -wenn es sich offenbart,
da es immer 100 Bilder in uns bewegt.

Sie können dich wie Feuer erwärmen,
dich starr einfrieren lassen - zu Eis,
sie können uns befähigen, zu werden,
denn Worte sind nichts als Zauberei.

Doch heute, da gebe ich sie dir aus,
Verbal verpackt, in Schrift gesagt,
in Stille umhüllt sich dieses Schwarz
deine Stimme echot meinen Laut.

Und du bestimmst, was du glaubst,
ich habe dir diese Wahl geschenkt
denn schöner als die rohen Worte
ist, welchen Turm es in dir erbaut.