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  1. #16
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    Was denn, bitte?

  2. #17
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    Unfassbar! Die Verteidigungsrede ist noch zäher zu lesen als das Gedicht selbst. Vielleicht ist ein Forum voller ungebildeter Fastfoodidioten, die ihre Gedichte nur per Whatsapp verfassen, einfach nicht der richtige Ort, um so ein fehlloses Meisterwerk einzustellen.

    P.S.: Ich lese gern auch Bücher mit 1000 Seiten
    Geändert von Gugol (08.03.2019 um 19:13 Uhr)

  3. #18
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    Grüß dich der Alte

    Wir leben in der Zeit der Oberflächlichkeit und Beliebigkeit, Hektik und Bewußtlosigkeit (im Sinne von "ohne Bewußtsein"); alles muß schnell gehen, nichts darf lang dauern und Gründlichkeit schon lang keine Tugend mehr.
    Lustig finde ich den zitierten Satz, in dem du mangelnde Gründlichkeit beklagst. Dabei scheinst du zu außen vor zu lassen, dass Teile deiner Begriffe nicht passend verwendet wurden. Von wem ist denn Gründlichkeit zu erwarten, wenn sie dem Autor selbst nicht wichtig ist? Das gilt mE auch für Kommentare und deinem Teilsatz "und Gründlichkeit schon lang keine Tugend mehr" fehlt ein Verb. Mangelnde Gründlichkeit?


    Und micht törnt eben sowas genau aus dem Grund ab, über den du dich echauffierst. Es zeigt mir, dass der Autor nicht gründlich genug vorgegangen ist, womöglich aus dem Gedanken, ach was, das wird schon passen. Tatsächlich habe ich auch nur einen Begriff gegoogelt, die Unterhose, die deinem LI vom Bauch gefallen ist, kannte ich so nicht. Also ist mir eine Wissenslücke geschlossen worden.

    Vielen Dank dafür und weiterhin viel Spaß beim Schreiben.


    lG


    mp

    Geändert von MimusPolyglotos (08.03.2019 um 19:25 Uhr)
    ........
    whiskey's getting deeper
    and I use it like a moat
    there's a blues man in the distance
    and he's lost inside his note
    ........
    (Savatage)

  4. #19
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    Zitat Der Alte.

    Mein Gedicht ist kein Fast Food. Es ist ein Ruhe zu genießendes, erlesenes Fünfundzwanziggängemenü!! Und so etwas ißt man nicht jeden Tag. Dafür allerdings muß man sich - siehe oben - Zeit lassen. Setzen lassen. Verdauen. Sich auf den nächsten Gang freuen. Wenn der Sonntag vorbei ist, dann kann man ja wieder ein Dreistrophengedicht lesen... (...oder ein ungereimtes Brechmittel von irgendwo hier um die Ecke...)
    Hallo Der Alte.

    Dann lasse mich dich mit einem Gourmetkoch...mit Goethe vergleichen:

    Goethe hätte da nochmal zwanzig Fremdwörter einbauen können...um dann Ende am Ende alle Verse zu spiegeln. Aber damit nicht genug...er hätte als Nachspeise das Gedicht in sieben Sprachen übersetzen können.

    Ich denke...das wirst Du nicht bezweifeln, oder?

    ABER...er hat es nicht getan! Und warum hat er es nicht getan? Weil es in der Lyrik um etwas ganz anderes geht - und Goethe war nicht nur Lyriker...er war ein Poet.

    Das "Leichte" zu schreiben...das ist die eigentliche Kunst in der Lyrik. Vielleicht solltest Du diesbezüglich nochmal...mit wem auch immer...notfalls mit dir alleine...in die Klausur.

    Ein epochales Stück aufs Blatt zu zaubern ist bis dahin noch keine Kunst. Schillers Glocke ist auch nicht gerade nur ein Haiku...aber jeder kann den Inhalt sofort erfassen...weiß worum es geht. Und glaube mir...der hätte seinen Text auch mit Fremdwörtern zukleistern können...aber warum sollte er? Die Frage ist doch..ob es irgend einen Mehrwert hat - und in den meisten Fällen heißt die Antwort "nein"

    Die Wahrheit liegt wie so oft in der Mitte: Du hast ein handwerklich gutes Gedicht geschrieben, das es schwer haben wird irgendwo auf der Welt einen Liebhaber zu finden. Du hast prima gekocht, dich aber für das falsche Menue entschieden.
    Zu allem Überfluss hat der ein oder andere Kommentar das Essen auch noch versalzt. Damit die Gäste dein Restaurant wieder aufsuchen solltest Du zunächst mal nur Hausmannskost anbieten, Vertrauen zurückgewinnen und neu durchstarten. Aber auch für die Gäste gilt: das nächste Mal bitte etwas besser benehmen.

    Gruß, A.D.
    Geändert von AndereDimension (08.03.2019 um 19:47 Uhr)
    Der Abschied entziffert die Handschrift einer Begegnung

  5. #20
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    Ich werde darüber nachdenken.
    (...bloß interessierte sich für Hausmannskost niemand...)

    Trotz allem: Danke!

    D.A.

  6. #21
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    Hallo Der Alte,

    dein Gedicht verschließt sich mir als Leser. Es hat zu viele Fachbegriffe, grammatikalisch sind einige Stellen sogar Totalausfälle alá:

    "Die Tunika reißt unter feuchten Händen
    und bin auf dunkleren Wegen fort. "

    Wenn du so viel Zeit und Gedankengut in dieses Gedicht gesteckt hast,
    erstaunt es mich schon, wie nachlässig du bereits mit dem Einfachsten umgegangen bist.

    Rhythmisch ist das Gedicht uneinheitlich.

    Mir missfällt die Art, wie du auf deine Kommentatoren eingehst, die sich hier die Zeit dafür genommen haben, dieses Gedicht zu kommentieren.
    Ich zitiere dich mal:

    "Der Text öffnet sich dem Leser! Wenn man allerdings vor lauter Getriebenhaftigkeit nach drei Strophen schon krank wird, sollte sollte man den Fehler vielleicht nicht beim Autor suchen... "

    Wenn du den Text so verpackst, dass der Leser sich ausgesperrt vorkommt, oder davon abgeneigt ist, musst du als Autor mit diesem Ergebnis klarkommen. Bilde dir bloß nicht ein, jeder könnte deine Zeilen mögen. Akzeptiere auch die, die deinen Text nicht mögen, auch nach 3 Strophen nicht.

    Liebe Grüße,
    MiauKuh

  7. #22
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    @der Alte



    Nochmal ich.
    Ich muss meinen Möhren-eintopf retten. Auch wenn jetzt viele Lachkrämpfe bekommen, Atemnot erleiden. Als Kind habe ich ihn verabscheut, deswegen habe ich ja auch gelernt solche Sachen (Eintöpfe zb.) selbst zu kreieren. Das war kein „Schimpf-Topf“, nö. Ich esse den gerne, aber wie gesagt, selbst gekocht.
    Return.

    Lange rede kurzer Sinn, Überzeugung, ist hier die Lösung aller Beiträge.

    Ok, bis dann.

  8. #23
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    Danke Horst!

    Es ist doch immer nett, kontrovers diskutiert zu werden.

    D.A.

    (In meine Eintöpfe kommen immer selbstgemachte Nockerln, nur aus Ei, Salz und Dinkelmehl. Das schmeckt prima!)
    Geändert von Der Alte. (09.03.2019 um 22:04 Uhr)

  9. #24
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    Unter anderem das hier:
    Und da dieses Gedicht ein deutsches Gedicht ist, nahm ich die Fremdworte und gebrauchte sie so, wie es für den Zweck der Aussage mir am kommodesten war. (Zitat "Der Alte")
    KP

  10. #25
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    Hallo, der Alte,
    siebzig Strophen, würde ich gerne lesen!
    Beste Grüße
    lautmaler

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