Der Drache Egbert-Quirm, der Dritte,
flog zwischen hoch und tief zur Mitte
und hatte da so sein Problem:
Der Regen war recht unbequem.

Ihm half es daher zu betrachten,
was Menschen denn bei Regen machten:
Sie tragen, merkte Egbert-Quirm,
bei Regen einen Regenschirm.

'Wie nützlich wär das wohl für Drachen?
Das sollte ich jetzt auch mal machen",
befand der Drache, ging zu Boden
und lief zum Laden: "Regenmoden."

Verkäufer 'Kriegste!-Kost-Nur-Geld!'
war leider nicht der große Held,
hielt keinen Drachenschirm bereit,
erklärte: "Gibts nicht, weit und breit!"

Solch Drachenschirm wär viel zu groß
und außerdem: Die Menge Moos,
die Egbert-Quirm zu zahlen hätte,
wär viel zu riesig – jede Wette.

Mit ohne Schirm, die Schuppen nass,
verging dem Drachen aller Spass.
Doch hey, es geht um Egbert-Quirm
und der erfand den Drachenschirm:

“Verdammt, ich habs! Ich bin doch Drache,
jetzt weiß ich wieder, was ich mache:
Ich zünde mir ein ungeheuer
verdampfend heißes Drachenfeuer!”