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Thema: Entspannt

  1. #1
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    Entspannt

    Entspannt (Limerick)

    Ein fleißiger Bauer aus Ecken
    will sonntags den Lebensgeist wecken.
    Dann legt er sich nieder,
    entspannt seine Glieder,
    kann so alle fünf von sich strecken.

    (letzter Vers vorher: und kann alle fünf von sich strecken.)
    Geändert von Dabschi (11.03.2019 um 23:03 Uhr) Grund: Im Titel "Limerick" erwähnt und Vorschlag von A.D. aus #22 übernommen
    Man trägt das vergangene Schöne wie ein kostbares Geschenk in sich.
    (Dietrich Bonhoeffer)

  2. #2
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    Hallo Dabschi,
    das schwankt zwischen Amphibrachys, begonnenen Jamben gefolgt von Anapästen, Paarreimen und einem umschlingenden Reim und - steht in der falschen Rubrik (Erotik wäre eine Möglichkeit).

    Ein fleißiger Bauer aus Ecken............................xXx xXx xXx
    will sonntags den Lebensgeist wecken................xXx xXx xXx
    Dann legt er sich nieder,...................................xXx xXx
    entspannt seine Glieder....................................xX xxX x
    und kann alle fünf von sich strecken..................xX xxX xxX x

    wäre so meine Lesart.
    Erotik? Welches ist das fünfte Glied?

    Gruß,
    Festival

  3. #3
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    Hallo Festival,

    das schwankt zwischen Amphibrachys, begonnenen Jamben gefolgt von Anapästen, Paarreimen und einem umschlingenden Reim
    Danke für Deine Aufklärung – ist nicht ironisch gemeint. Ich bin noch nicht soweit, um einschätzen zu können, ob Du recht hast.

    und - steht in der falschen Rubrik (Erotik wäre eine Möglichkeit).
    Nee, das sehe ich anders. Ich finde es eher lustig statt erotisch. Als ich die Idee für diesen Limerick im Kopf hatte und umsetzte, musste ich immer wieder lachen, wenn ich mir meinen Bauer bildlich vorstellte. Ich schreibe ja nichts über Selbstbefriedigung oder Sex mit der Partnerin. Der Leser kann seiner Phantasie freien Lauf lassen.

    Endlich Sonntag, endlich mal auf der faulen Haut liegen und die Arbeit auf dem Bauernhof für ein paar Stunden vergessen. Dann kann man schon mal auf andere Gedanken kommen und alle Fünfe von sich strecken, was ja schließlich auch menschlich ist.

    Gruß
    Dabschi
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    (Dietrich Bonhoeffer)

  4. #4
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    Hallo Dabschi,
    Lachen (und bei der Erwähnung des fünften Gliedes tat ich das) schließt Erotik nicht aus. Im Gegenteil!
    Und - weshalb nicht ein bisschen Aufklärung - Erotik erschöpft sich nicht in Selbstbefriedigung oder Sex mir dem Partner.
    Gruß,
    Festival

  5. #5
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    Hallo Festival,

    Zitat Zitat von Festival Beitrag anzeigen
    Lachen (und bei der Erwähnung des fünften Gliedes tat ich das) schließt Erotik nicht aus. Im Gegenteil!
    Ich entschied mich aber für die humorvolle Rubrik, weil Limericks kleine Schmunzelgedichte sind.

    Herr Google sagt: „Ein Limerick ist ein kurzes, in aller Regel scherzhaftes Gedicht in fünf Zeilen mit dem Reimschema aabba und einem (relativ) festen metrischen Schema.“

    Wenn ich mich nicht irre, habe ich mich an die Vorgabe gehalten.

    Erotik erschöpft sich nicht in Selbstbefriedigung oder Sex mir dem Partner.
    Das habe ich auch nicht behauptet. Es war nur ein Beispiel dafür, dass ich meinen Limerick eher lustig als erotisch finde, weil ich keinen Bezug in Richtung Erotik darin sehe. Ich glaube, ich muss etwas direkter werden. Du findest es also erotisch, wenn ein Mann sonntags z.B. mit Morgenlatte im Bett liegt oder er es sich auf der Couch bequem macht und ein Zelt baut, weil er im Playboy-Magazin blättert. Also ich weiß nicht …

    Gruß
    Dabschi
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    (Dietrich Bonhoeffer)

  6. #6
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    Hallo Dabschi,
    mir gefällt Dein Limerick vom fleißig entspannt-gestreckten Bauern aus Ecken" auch gut. Hab Mal wieder durchgezählt und Frage mich wieder&wider, wer nur
    auf die "glorreiche Fünf" kam - ich komme immer auf
    die dynamischere Sechs.
    Beste Grüße vom
    lautmaler
    Geändert von lautmaler (07.03.2019 um 01:36 Uhr) Grund: Ergänzung

  7. #7
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    Hallo lautmaler,

    Zitat Zitat von lautmaler Beitrag anzeigen
    mir gefällt Dein Limerick vom fleißig entspannt-gestreckten Bauern aus Ecken" auch gut.
    Das freut mich. Dankeschön.

    Hab Mal wieder durchgezählt und Frage mich wieder&wider, wer nur
    auf die "glorreiche Fünf" kam
    Ich finde „wieder&wider" sehr rätselhaft. Sollte ich hier um die Ecke denken?

    ich komme immer auf die dynamischere Sechs.
    So und nun habe ich einen Knoten im Gehirn.

    Liebe Grüße
    Dabschi
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    (Dietrich Bonhoeffer)

  8. #8
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    Hallo Dabschi


    warum "fleißiger"? Ein Attribut...das mE nichts zur Sache tut und lediglich eine Lücke schließt.

    Ich schreibe ja nichts über Selbstbefriedigung oder Sex mit der Partnerin.
    Könntest Du aber ruhig mal machen

    Gruß, A.D.
    Der Abschied entziffert die Handschrift einer Begegnung

  9. #9
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    Hallo A.D.,

    warum "fleißiger"? Ein Attribut...das mE nichts zur Sache tut und lediglich eine Lücke schließt.
    Ja, so ist das mit den Lücken, die geschlossen werden müssen, um im Takt zu bleiben.

    Ich hätte auch schreiben können: „Ein einsamer Bauer …“ oder „Ein ehrbarer Bauer … oder so. Ich entschied mich für „Ein fleißiger Bauer …“, weil das Arbeitsleben auf einem Bauernhof nun mal kein Zuckerschlecken ist und die viele Arbeit ohne Fleiß sicher nicht zu bewältigen wäre. Zudem sollte es verdeutlichen, dass dem Bauern wirklich nur sonntags ein bisschen Zeit bleibt, um alle fünfe von sich zu strecken.

    Könntest Du aber ruhig mal machen
    Das überlasse ich lieber den Gedichte.com-Erotik-Experten. Die kriegen das besser hin.

    Gruß
    Dabschi
    Man trägt das vergangene Schöne wie ein kostbares Geschenk in sich.
    (Dietrich Bonhoeffer)

  10. #10
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    Hallo Dabschi,

    Immer wird aus dem Hinterhalt gespeichert, soso.
    Knoten sind nicht immer gut, das wusste schon Der große Alexander- dann hat er, glaube ich zu wissen, das DamoklesSchwert geschliffen, bis es nur noch kleine blaue SchweißPerlen waren.
    Nur so könnte er bis Indien kommen, aber dort traf er auf seinen Meister KamasutraKaum anders Barbarossader leider im Fluss ertrank.Hinterher das Erwachen, meist, "der König ist tot, es lebe der König"! In der Gemeinschaftsdusche zu finden.
    BGl
    Geändert von lautmaler (09.03.2019 um 06:16 Uhr)

  11. #11
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    Hallo Dabschi

    Ich hätte auch schreiben können: „Ein einsamer Bauer …“ oder „Ein ehrbarer Bauer … oder so. Ich entschied mich für „Ein fleißiger Bauer …“, weil das Arbeitsleben auf einem Bauernhof nun mal kein Zuckerschlecken ist und die viele Arbeit ohne Fleiß sicher nicht zu bewältigen wäre. Zudem sollte es verdeutlichen, dass dem Bauern wirklich nur sonntags ein bisschen Zeit bleibt, um alle fünfe von sich zu strecken.
    Das siehst Du mal wieder, dass der erste Gedanke nicht selten auch der beste ist. Wenn er am Sonntag nicht arbeitet, dann handelt es sich eher um einen faulen Bauern. Ich merk schon...vom Landleben hast Du keine Ahnung

    Das überlasse ich lieber den Gedichte.com-Erotik-Experten. Die kriegen das besser hin
    immerhin bist Du dir sicher, dass sich dein Liebesleben in der Rubrik Erotik wiederfinden müsste...würdest Du es beschreiben müssen

    Gruß, A.D.
    Der Abschied entziffert die Handschrift einer Begegnung

  12. #12
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    @ Hallo Lautmaler,

    danke für die Geschichtsstunde. Jetzt ist mein gordischer Knoten im Gehirn geplatzt.

    @ Hallo A.D.,

    Wenn er am Sonntag nicht arbeitet, dann handelt es sich eher um einen faulen Bauern.
    Wenn ich sage, mein Bauer ist fleißig, dann ist er fleißig. Kapito? Er hat schließlich kein Vieh, um das er sich auch sonn- und feiertags kümmern muss. Dafür erntet er von Montag bis Samstag die dicksten Kartoffeln.

    immerhin bist Du dir sicher, dass sich dein Liebesleben in der Rubrik Erotik wiederfinden müsste...würdest Du es beschreiben müssen
    Muss ich ja zum Glück nicht.

    So und nun muss ich mich um meine Rippchen kümmern.

    Ciao ciao
    Dabschi
    Man trägt das vergangene Schöne wie ein kostbares Geschenk in sich.
    (Dietrich Bonhoeffer)

  13. #13
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    So und nun muss ich mich um meine Rippchen kümmern.
    Wusst ichs doch...dein Mann kümmert sich nicht (mehr) um deine Rippchen.
    Der Abschied entziffert die Handschrift einer Begegnung

  14. #14
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    Zitat Zitat von AndereDimension Beitrag anzeigen
    Wusst ichs doch...dein Mann kümmert sich nicht (mehr) um deine Rippchen.
    Wusst ichs doch..., dass sowas kommt. Die Herren der Schöpfung sind doch sehr berechenbar – die meisten jedenfalls, wenn es um das „Thema Nummer 1“ geht.

    Übrigens waren meine Rippchen sehr lecker, fand mein Mann auch. Er hat sie alle abgeknabbert …
    Man trägt das vergangene Schöne wie ein kostbares Geschenk in sich.
    (Dietrich Bonhoeffer)

  15. #15
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    Die Herren der Schöpfung sind doch sehr berechenbar – die meisten jedenfalls,
    Die meisten kannst Du streichen...hier darfst Du ausnahmsweise mal von allen reden.

    Übrigens waren meine Rippchen sehr lecker, fand mein Mann auch. Er hat sie alle abgeknabbert …
    Hat er für andere nichts drangelassen...dann ist das ein gutes Zeichen
    Der Abschied entziffert die Handschrift einer Begegnung

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