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  1. #1
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    In diesem wunderbaren Forum

    Nicht nur hier, in diesem wunderbaren Forum,
    treibt seit Jahren sich ein sonderbarer Kauz rum,
    schreibt, man glaubt es kaum, zwei Werke täglich,
    deren Form und Inhalt schlicht unsäglich.

    Frei entfalten will er, sagt er, seinen Geist,
    Kant zitiert er, scheint dabei zu hoffen,
    dass er alle Leser glatt vom Hocker reißt;
    leider quatscht er jeden nur besoffen.

    Überwacht, so schwafelt er, wird hier die Dichterschar
    streng anhand von Recht, Moral und Ethikordnung,
    selbstverständlich unterbleiben Kampfkritik, sogar
    Shitstorm, Hasstiraden - wichtig bleibt Bescheidung.

    Liest er, frag ich mich, denn selbst, was er so schreibt?
    Achtet er die vielzitierte Menschenwürde?
    Oder ist sein Motto: „Nur wer schreibt, der bleibt“ -
    bringst‘s im Lust? Ich selbst empfind‘s als lästge Bürde.
    Geändert von Festival (14.03.2019 um 17:46 Uhr)

  2. #2
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    Grüß dich "Festival,

    womöglich hängt der von dir bedachte User der Maxime an, dass Quantität ihre eigene Qualität habe.

    In S1 würde ich in Z 4 das "deren" weglassen und hinter "täglich" in Z 3 einen Doppelpunkt setzen. Das unterschlagene Verb fehlt dann nicht ganz so.

    Dass du den User erreichst glaube ich nicht. Aber vielleicht hats dir geholfen, etwas Druck abzubauen,ein völlig legitimes Ziel in meinen Augen.

    lG

    mp
    Geändert von MimusPolyglotos (06.03.2019 um 13:21 Uhr)

  3. #3
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    Finde ich gut, Festival, dass du dieses Selbstportrait malst. Es ist ein erster Schritt zur Besserung. Ich habe dich darin sofort erkannt ( Troll und unsagbar schlechte Texte sind eindeutige Hinweise).

    Zitat
    Ich selbst empfind‘s als lästge Bürde.
    Du hast es selbst in der Hand. Was hältst du von der Taubenzucht? Könnte ich mir gut für dich vorstellen. Die gurrenden Tauben...deine Lieblingsmetapher...sind vielleicht ein versteckter Hinweis was deine eigentliche...noch unentdeckte Leidenschaft angeht. Ich rate jedoch zuerst zu einer Entgiftung - da bietet sich das Heringsessen am Aschermittwoch an. Denn von Formulierungen wie...

    wichtig bleibt Bescheidung.
    ...solltest du dich schleunigst befreien

    Gruß, A.D.
    Der Abschied entziffert die Handschrift einer Begegnung

  4. #4
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    A.D.
    sie Netiquette verbietet es mir, Dir eine passende Antwort zu geben. Dass Du es nicht schnallst, dass z.B. die Formulierung "wichtig bleibt Bescheidung" ein kleiner Seitenhieb sein soll, nehme ich Dir nicht übel. Was die Taubenzucht angeht - das ist einer Überlegung wert. Immerhin wärest Du dann nicht mehr so ganz allein auf weiter Flur. Was mich aktuell davon abhält ist die Taubenfutterbeschaffung. Du hast doch bestimmt noch was in Deinen Beständen und könntest mir aushelfen.
    Festival

  5. #5
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    ein kleiner Seitenhieb sein soll,
    Aha, also den Maßstab...den du bei Dr.Kargs Gedichten anlegst...der gilt dann bei deinen nicht?!
    Dr.Karg könnte ja auch alles ganz anders meinen als du es verstehen willst.

    Was interessiert mich wie du was meinst - mich interessiert das...was da oben zu lesen ist. Und das ist Geschwurbel hoch3
    Geändert von Claudi. (08.03.2019 um 12:49 Uhr) Grund: Netiquetteverletzung entfernt
    Der Abschied entziffert die Handschrift einer Begegnung

  6. #6
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    A.D.
    schweig still, ich mag Dein Gelaber nicht mehr lesen.
    F.

  7. #7
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    Ein fetziges Gedicht, Festival!

    Schade nur, daß Du die Fehler des Kritisierten auch machst. Oder ist das Ironie? Doch dann ist sie leider nicht deutlich genug.

    Trotzdem: Weiter so!

    D.A.

  8. #8
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    Hey Festival,

    leider ist die Qualität im Forum generell sehr niedrig angesiedelt (ich lese hier kaum noch), so dass sich eigentlich jeder angesprochen fühlen kann. Ich halte nichts davon bestimmte User (es ist klar wer gemeint ist) auf diese Weise öffentlich zu "dissen". Wenn man ein Problem mit einem User hat, so kann man sich der PN-Funktion bedienen, oder sich vertrauensvoll an die Moderation wenden. Durch das obige Gedicht wird der Störabstand (Signal-Rausch-Verhältnis) im Forum nur noch weiter verringert. Jedes schlechte Gedicht, welches nicht gepostet wurde, ist ein gutes Gedicht.

    Wirklich ändern könnte man nur etwas, wenn man die Postinggrenze absenkt (ein Gedicht pro Tag oder weniger). Dies wurde bereits vorgeschlagen und erörtert, jedoch nicht umgesetzt und wird auch nicht umgesetzt werden.

    Grüße,
    geo
    ich kann mich nicht selbst terminieren, ihr müßt mich in den Stahl hinablassen. [Terminator T-800]

  9. #9
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    Hallo GEO,
    ich bin ja nun schon paar Tage dabei. Die Klagen über das Absacken des Niveaus sind uralt und kommen und gehen. Mit einer Postingsgrenze wird man ein angeblich niedriges Niveau nicht anheben. Das Niveauabsacken wird auch nicht durch zwei Mal tägliches Posten von irgendjemand bewirkt, sonern viel mehr durch das Verpassen von Maulkörben oder Knebeln. Aber: Wenn der Herr oder die Dame des Hauses zwecks Durchzugsvermeidung möchte, dass Fenster und Türen verschlossen bleiben, dann ist das eben so - weil Hausrecht vor dem Grundrecht auf freie Meinungsäußerung verordnet werden kann.
    Zur Qualität von Gedichten, die von uns Schreiberlingen/Hobbydichtern stammen, allgemein: Wir ("wir", das sind ein knappes Dutzend Poeten/innen aus zwei Foren) hatten am Samstag letzter Woche das Vergnügen, nach einem Robert-Schumann-Abend mit den Künstlern zusammen zu sitzen. Einer davon war Lutz Görner (falls Du ihn nicht kennst, empfehle ich YouTube), dem man sechs Umzugskartons mit Gedichten von Hobbydichtern zur Begutachtung zugeschickt hatte. Wir haben ihn gefragt, wie viel Prozent vor seinen Augen "Gnade" fanden. Es waren knapp 1%. Das soll uns aber nicht verdrießen, genau so wenig wie die undemokratische Entscheidung, ein paar Aufmüpfigen einen Knebel in den Hals zu schieben.
    Liebe Grüße,
    Festival

  10. #10
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    Hey GEO, und mir fällt zunehmend auf, dass die schärfsten Kritiker auf gedichte.com selber so gut wie keine Gedichte einstellen (gilt, wie wir alle wissen, nicht für den Autor dieses Gedichts). Das macht mich, gelinde gesagt, immer etwas skeptisch, denn kritisieren ist deutlich einfacher als produzieren. So trägst auch du grade mal mit einem einzigen Gedicht im Arbeitszimmer zur Qualität hier bei. Nun denn, jeder wie er mag... LG gugol
    Geändert von Gugol (12.03.2019 um 17:52 Uhr)

  11. #11
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    Hallo,

    Mit einer Postingsgrenze wird man ein angeblich niedriges Niveau nicht anheben
    Dann könnte man die Grenze ja komplett abschaffen. Dann würde aber das Niveau sofort absinken.

    wir haben es hier mit einem ganz einfachen mathematischen Zusammenhang zu tun: Die Gedichtentstehungsrate (Gedichte / Tag) ist signifikant mit der Qualität der entstehenden Gedichte korreliert. Qualität und Quantität verhalten sich (im Mittel) umgekehrt proportional (das gilt für jedes Handwerk). Es gibt nun im Wesentlichen (Ausnahmen spielen für den Durchschnitt keine Rolle) zwei Fraktionen:

    A: Quantität statt Qualität
    B: Qualität statt Quantität

    Beide Fraktionen füllen das Forum mit Gedichten. Wenn man nun die Postinggrenze hochschraubt, so steigt ganz automatisch der Anteil der Gedichte von Fraktion A, weil diese viel mehr produzieren. Senkt man hingegen die Postinggrenze, so steigt die durchschnittliche Qualität an, weil der Vorteil von Fraktion A verpufft (sie können ihren hohen Output nicht geltend machen). Es geht hier also um Verhältnisse. Der prozentuale Anteil von „Hochgeschwindigkeitstexten“ sinkt, wenn die Postsinggrenze herabgesetzt wird. Wir haben es hier mit einer mathematischen Notwendigkeit zu tun.

    Beispielrechnung:

    Autor X ist ein schneller Schreiber. Er gibt sich keine Mühe und schreibt Gedichte am Fließband.
    Autor Y ist ein langsamer Schreiber. Er gibt sich Mühe und feilt tagelang an seinen Texten.

    Fall 1: Postinggrenze beträgt 2 Gedichte pro Tag:

    Autor X schreibt pro Woche 14 Gedichte.
    Autor Y schreibt pro Woche 1 Gedicht.

    nach 10 Wochen hat Autor X bereits 140 Gedichte gepostet. Autor Y jedoch nur 10.
    Der prozentuale Anteil von Gedichten von Autor Y beträgt nun 7%.

    Fall 2: Postinggrenze beträgt 1 Gedicht pro Tag:

    Autor X schreibt pro Woche 7 Gedichte.
    Autor Y schreibt pro Woche 1 Gedicht.

    nach 10 Wochen hat Autor X bereits 70 Gedichte gepostet. Autor Y jedoch nur 10.
    Der prozentuale Anteil von Gedichten von Autor Y beträgt nun etwa 12% und hat sich gegenüber Fall 1 beträchtlich vergrößert.

    Hey GEO, und mir fällt zunehmend auf, dass die schärfsten Kritiker auf gedichte.com selber so gut wie keine Gedichte einstellen (gilt, wie wir alle wissen, nicht für den Autor dieses Gedichts). Das macht mich, gelinde gesagt, immer etwas skeptisch, denn kritisieren ist deutlich einfacher als produzieren. So trägst auch du grade mal mit einem einzigen Gedicht im Arbeitszimmer zur Qualität hier bei. Nun denn, jeder wie er mag... LG gugol
    Das ist völlig normal. Das Gleichgewicht ist so stark gestört, dass es eher zuviele Gedichte gibt. Es müsste mehr kritisiert werden. Die Arbeit am Text müsste härter und umfassender sein. Es sollten viel weniger Texte gepostet werden. Ein Autor sollte sich vor dem Posten lange Gedanken machen ob er etwas postet. Er sollte richtig mit sich ringen. Das beste wäre 1 Gedicht pro Woche (oder 1 pro 2 Wochen). Dann muss der Autor sich ganz genau überlegen was er postet.
    Geändert von GEO (12.03.2019 um 21:05 Uhr)
    ich kann mich nicht selbst terminieren, ihr müßt mich in den Stahl hinablassen. [Terminator T-800]

  12. #12
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    Hi, alle,

    und hi, GEO. Du gehörst wohl auch zu denen, die sich nur schwer aus der Ruhe bringen lassen, wa?

    Man muss zwar bei den wenig(er) gelungenen Texten unterscheiden: Ist der Grund mangelnde Mühe oder Mangel an Erfahrung? Will der Autor was dazulernen oder einfach nur raushauen und am liebsten für seine Werke noch Lob empfangen?

    Zwar glaube ich nicht, dass beim zuletzt genannten die Qualität der Texte steigt oder er sich genau überlegt, was er postet, wenn er nur 1 x am Tag oder nur 1 x in der Woche was einstellen darf, aber dessen Anzahl an Texten sinkt. Deshalb finde ich den Vorschlag, die Anzahl der Postings zu senken, eigentlich ganz reizvoll.

    Sorry, Heinz, wenn ich zu Deinem Gedicht nichts schreibe. Nach den Grundregeln müsste ich das, aber es wäre aufgesetzt und unecht, weil ich nur das Bedürfnis hatte, auf GEOs Kommentar zu reagieren und nicht weiß, wie ich speziell seinen Kommentar in den Faden "Vorschläge ..." rüberkopiere.

    Rich

  13. #13
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    Hi Richy,

    Sorry, Heinz, wenn ich zu Deinem Gedicht nichts schreibe.
    wieso? Hast Du doch. Es geht doch inhaltlich um diese Verse:

    schreibt, man glaubt es kaum, zwei Werke täglich,
    deren Form und Inhalt schlicht unsäglich.

    Kommentare zu kommentieren, die sich auf den eingestellten Text beziehen, ist auch nicht verboten. Dr. Kargs Spam wurde entfernt, weil es eine reine Gedichtantwort war.

    LG Claudi

  14. #14
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    Zitat Zitat von Gugol Beitrag anzeigen
    Hey GEO, und mir fällt zunehmend auf, dass die schärfsten Kritiker auf gedichte.com selber so gut wie keine Gedichte einstellen (gilt, wie wir alle wissen, nicht für den Autor dieses Gedichts). Das macht mich, gelinde gesagt, immer etwas skeptisch, denn kritisieren ist deutlich einfacher als produzieren. So trägst auch du grade mal mit einem einzigen Gedicht im Arbeitszimmer zur Qualität hier bei. Nun denn, jeder wie er mag... LG gugol
    hi Gugol, weniger ist oft mehr. ein gedicht je woche oder monat sorgt dafür, daß die qualität steigt - auch die eigene. was ich sagen will: ich poste, was ich für brauchbar halte. der rest bleibt inzwischen auf meiner festplatte. empfehle ich gerne allen hier. lg W.
    Keine Signatur ist auch eine. Die andere wurde gelöscht.

  15. #15
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    Zitat Zitat von Walther Beitrag anzeigen
    weniger ist oft mehr. ein gedicht je woche oder monat sorgt dafür, daß die qualität steigt - auch die eigene
    Hey Walther, aber sicher doch! Ich wäre sogar für ein Ein-Gedicht/Woche-Limit. Wenn aber jemand rege kommentiert und v.a. kritisiert, ich aber nie was von dem lese (was bei dir ja nicht der Fall ist), frage ich mich mit der Zeit: Hat er nur eine grosse Klappe oder kann er auch was? LG gugol

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