1. #1
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    Gedichteportale

    Wer kennt andere Gedichtportale und ihre Stärken und Schwächen!

    Was sind die Schwächen und Stärken dieses Portals! Sprich: Warum seid ihr hier?

    Würde mich interessieren, und vielleicht den einen oder anderen auch ...


    Danke im Voraus

    Liebe Grüße
    Christian Jyren
    Geändert von Christian Jyren (10.03.2019 um 19:12 Uhr)

  2. #2
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    Warum seid ihr hier?
    das frage ich mich schon seit 10 Jahren

    die Stärke von gedichte.com ist, dass es keine kommerziellen Ziele verfolgt und moderiert wird. Das garantiert ein gewisses Mindestniveau.
    bei der Leselupe ist das Niveau zwar deutlich höher...auch gibt es dort eine Moderation, aber dort gibt es diese blöde Möglichkeit Texte mit einer Punktzahl von 0 bis 10 zu bewerten....auch ohne einen Kommentar zu hinterlassen - am schlimmsten jedoch, dass man das auch anonym machen kann. Und da wir alle nur Menschen sind...wird da eben sehr viel nach Sympathie und nicht nach Leistung bewertet. Würde es diese Möglichkeit hier auch geben...ich käme wohl selten über einen Punkt hinaus. Ohne Mods hätte sich gedichte.com sehr schnell erledigt. Muss man auch hoch anerkennen, dass andere ihre Freizeit opfern...damit wir hier schreiben können. Und sie haben es auch nicht leicht...wie man an aktuellen Diskussionen ablesen kann. Nachteil...die bestimmen natürlich irgendwo auch die Richtung...wenn es um gesellschaftliche oder politische Fragen geht. Wenn schon die Politiker selbst oft nicht wissen wo sie die Grenzen ziehen sollen...kann es die Moderation hier schon gar nicht leicht haben. Ich bin mit einigem nicht einverstanden...akzeptiere aber "nur" ein Gast zu sein...der sich im Zweifelsfall dem Hausrecht beugen muss.

    Gruß, A.D.
    Der Abschied entziffert die Handschrift einer Begegnung

  3. #3
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    Danke ... diese Erfahrungen und Überlegungen helfen mir bei der Orientierung.

  4. #4
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    Hey,

    Die Frage habe ich mir auch schon gestellt. Grundsätzlich habe ich das Gefühl (selektive Wahrnehmung möglich), dass zur heutigen Zeit eher eine Flaute herrscht (Ich kenne dieses Forum seit 15 Jahren). Es gibt nur noch wenige Leute, welche sich wirklich auskennen, oder das Handwerk mit einem gewissen Ernst verfolgen. Das ist aber völlig okay und auch normal. Die Entwicklung folgt immer gewissen Zyklen. Nebenbei sollte man bedenken, dass sich die Lyrik in Deutschland allgemein in einem Tief befindet.

    Ich schaue immer mal wieder in anderen Foren nach, ob es da irgendwo was Gutes gibt (habe aber noch nichts Berauschendes gefunden).
    Man liest eigentlich immer den gleichen Kram und wühlt sich durch Berge aus Kitsch und Klischee. Das ist überall so (hier wie dort).

    Falls jemand gute Tipps und Alternativen kennt. Immer heraus damit.

    Ev. hat einer Lust eine Liste mit Foren aufzustellen und einer Kurzbeschreibung als Orientierungspunkt?
    ich kann mich nicht selbst terminieren, ihr müßt mich in den Stahl hinablassen. [Terminator T-800]

  5. #5
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    Hallo GEO

    Nebenbei sollte man bedenken, dass sich die Lyrik in Deutschland allgemein in einem Tief befindet.
    Sie befand sich zu keiner Zeit in einem Hoch. Von Höhen und Tiefen würde ich in diesem Zusammenhang nicht reden.

    Was immer wieder vergessen wird (warum auch immer)..ist, dass es zur Zeit der Klassiker, denen wir nacheifern, so gut wie keine Alternativen zur Lyrik gab...was Unterhaltung angeht. Einen Beethoven haben noch keine 1000 Menschen live gehört. in der Glanzzeit von Heine +Co. standen die Menschen 16-20 Stunden auf dem Acker. Nur die Elite der Elite konnte eine Konzert oder Theater besuchen - der Rest hatte weder die Zeit noch das Geld. Lyrik war Unterhaltung fürs Volk...ein leicht verdaulicher Snack, den man an jeder Ecke bekommen kann. Heute hat die Lyrik gewaltige Konkurrenz. Eine Goethe würde heute, und da bin ich mir absolut sicher, keine Gedichte mehr schreiben. Davon abgesehen; hätte er "nur" Gedichte geschrieben, würde ihn heute kein Schwein kennen.

    Gruß, A.D.
    Der Abschied entziffert die Handschrift einer Begegnung

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