Thema: Liebe dich

  1. #1
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    Liebe dich

    Du bist das kühle, weiche Tuch
    auf meiner Fieberheißen Stirn,
    bist Wort in unsrem Tagebuch,
    wenn die Gefühle sich verirr'n.

    Bist da. Bist da und schaust mich an;
    schenkst mir so viel mit diesem Blick.
    Bleib noch. Bleib noch - bis irgendwann -
    und wenn du gehst, kehre zurück.

    Ich habe dir ein Bild gemalt,
    aus Silben, die von Herzen kommen;
    im Traum, wo stets die Sonne strahlt,
    bin ich über das Meer geschwommen.

    Doch niemals bei dir angekommen...
    Geändert von Jonny (15.03.2019 um 20:45 Uhr)

  2. #2
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    Da ist er wieder, der Charmeur noir. Eine Idee der Sehnsucht wie von Seide verhüllt und dann im Moment der grössten Amplitude ein zerreissendes Geräusch aus der Herzgegend in der wir geschwommen seit es uns schwimmen liess. und der Seemann lacht sich wieder einen und zwar nicht zu Unrecht, weil er weiss wie Leidenschaft Leiden schafft.
    Der Roman: "Verballistik"
    Die Gedichte: "Auf dem Silbertablett"

  3. #3
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    Ein toller, ein verstehender Kommentar von dir, T.
    Wenn du die Worte, die aus deiner Feder tropfen, in Gedichten vertiefst, werde ich dein größter Fan.

    Danke fürs reinlesen
    Jonny

  4. #4
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    Zitat Zitat von Jonny Beitrag anzeigen
    Du bist das kühle, weiche Tuch
    auf meiner Fieberheißen Stirn,
    bist Wort in unsrem Tagebuch,
    wenn die Gefühle sich verirr'n.

    Bist da. Bist da und schaust mich an;
    schenkst mir so viel mit diesem Blick.
    Bleib noch. Bleib noch - bis irgendwann -
    und wenn du gehst, kehre zurück.

    Ich habe dir ein Bild gemalt,
    aus Silben, die von Herzen kommen;
    im Traum, wo stets die Sonne strahlt,
    bin ich über das Meer geschwommen.

    Doch niemals bei dir angekommen...
    Hallo Jonny,

    da ich nicht nur schreiben darf: „Ein wunderschönes Liebesgedicht, welches mir sehr gut gefällt.“ Wir wollen ja sicher beide nicht, dass ich gegen die Grundregeln verstoße. Ja, so ist das hier …

    Also ran an die Textarbeit:

    1. Strophe perfekt.
    2. Strophe, Vers 1 und 2 perfekt. Ab Vers 3 kommt der Text etwas aus dem Rhythmus.

    Mein Vorschlag:

    Bleib hier bei mir bis irgendwann
    und wenn Du gehst, dann kehr zurück.
    3. Strophe, Vers 1 bis 3 aus meiner Sicht auch perfekt, denn die Anzahl der Silben, die sich im Vers 2 geringfügig ändern und im Vers 4 und 5 aufgrund des Reimschemas fortgesetzt werden, finde ich nicht so wichtig.

    Mein Vorschlag für Vers 4:

    Dort bin ich übers Meer geschwommen.
    Sehr gerne gelesen und mir Gedanken gemacht.

    Liebe Grüße
    Dabschi
    Man trägt das vergangene Schöne wie ein kostbares Geschenk in sich.
    (Dietrich Bonhoeffer)

  5. #5
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    Das ist ja echt süss wie wir uns die angeblichen Texte unterschieben. So als hätte ich mir nur die Identität des LI und LD auszusuchen. Aber Fans habe ich bereits genug und die kommen niemals bei mir an weil ich der Ozean bin den uns die Tränen schenkten, welche aus deinem Gedicht tropften.

    MFG!
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    Die Gedichte: "Auf dem Silbertablett"

  6. #6
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    Genau wegen solchen Zeilen,liebe ich Poesie.

  7. #7
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    Hallo Dabschi!

    Freu mich über dein Lesen und deine Textarbeit!
    Zu Vorschlag Vers 3: "Bleib noch. Bleib noch - bis irgendwann"
    diese Doppelung von "Bleib noch" soll nicht ihre Intensivität verlieren.
    Davon lebt die zweite Strophe...
    Bei deinem Vorschlag: "Bleib hier bei mir" geht mir da etwas verloren.

    Zu Vorschlag Vers 4:
    "Im Traum, wo stets die Sonne strahlt, bin ich über das Meer geschwommen".

    Dein Vorschlag:
    Im Traum, wo stets die Sonne strahlt, dort bin ich übers Meer geschwommen".

    Hier finde ich eigentlich keinen Unterschied, bis auf die Wortsetzung.
    Aber das bedeutet nicht, dass deine Vorschläge unberechtigt sind...
    Ich schau noch mal drüber!

    Hab lieben Dank - und eine gute Woche!

    Jonny
    Geändert von Jonny (20.03.2019 um 01:29 Uhr)

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