Der Weg ist weit, der vor mir liegt
Hab´ ihn noch lange nicht besiegt
Die Last des Lebens mich erdrückt
Doch mich ein Anblick hat verzückt.

Die Sonnenstrahlen auf dem Tau
Die Luft so klar, der Himmel blau
Zu neuem Leben erblüh´n die Wiesen
Nur diesen Moment noch still genießen.

Auf einer Bank lass ich mich nieder
Denn es schmerzen mir die Glieder
Ich ruh mich aus, und mache Rast
Und schon erscheint ein kleiner Gast.

Eine Amsel erfreut mit ihrem Gesang
Ich lächel wieder bei dem Klang
Zur Seite lege ich die Sorgen
Sie haben auch noch Zeit bis morgen.

Lausche still und ganz verträumt
Hätte den Augenblick versäumt
Vergessene Gefühle neu entsteh´n
Soll ich den Weg noch weiter geh´n ?

Weichen auch die Sorgenfalten
Die Sorgen bleiben doch die Alten
Für den Moment sie mal vergessen
Was ich doch hatte einst besessen.

Den Mann, die Kinder und das Haus
Und wie sieht nun mein Leben aus
Trage die Last nun ganz allein
Soll das immer so sein ?

Werd den Weg nicht weiter geh´n
Nur der Herr weiß was wird gescheh´n
Die Amsel sing noch ihre Lieder
Obwohl schon kalt sind meine Glieder.

Ich hör´s nicht mehr, bin schon fort
An einem viel schöneren Ort
Wo meine Lieben auf mich warten
Und sitz mit ihnen dort im Garten.

Die Last einst die ich hab getragen
Lass ich zurück, will nicht mehr klagen
Nur die Sonne wärmt noch mein Gesicht

Hab den Kopf schon gesenkt

Merke es nicht .........


Lebe deine Träume