Seite 1 von 2 12 Letzte
  1. #1
    Registriert seit
    Sep 2014
    Ort
    Berlin
    Beiträge
    1.305

    Ein ehrenwertes Haus

    "Kinder!" ruft die Frau Mama,
    "ich geh weg und ihr bleibt da!
    Bleibt hübsch artig und auch fromm,
    bis dereinst ich wiederkomm.
    Und vor allem auf mich höret,
    was mich ganz besonders störet:
    Hier wird viel zu viel gestritten!
    Darum möchte ich euch bitten.
    dass ihr sittsam seid und friedlich,
    eure Wortwahl sei nur "niedlich"!

    Fügsamkeit ist die Parole,
    ist zu unser aller Wohle,
    denn in diesem guten Haus
    ist Disput ein grässlich Graus.
    Sanft soll'n die Gespräche fließen,
    Harmonie woll''n wir genießen.

    Und vor allem, das ist klar,
    ärgert nicht den Großpapa.
    denn er zählt nun manches Jahr.
    Seine Weisheit ist fürwahr
    ein Geschenk für die Familie."
    Also sprach Mama Ottilie.

    Ach, wie weinten da die Kinder:
    "Was sind wir für böse Sünder,
    niemals musst du uns mehr schelten,
    dein sermon wird ewig gelten.
    Keinen "Pieps" wirst von uns hören.
    Nichts des Hauses Frieden stören.
    Nur noch Eintracht, Liebe, Trallala.
    Laut tön es Hallelujah! "

  2. #2
    Registriert seit
    Jan 2013
    Ort
    OWL
    Beiträge
    1.196
    Guten Abend cara mia,
    da brichst du mal ganz schnell und humorvoll eine Lanze für eine konstruktive Streitkultur.
    Gruß manehans
    Solange Glut ist, kann auch Feuer sein...
    Eva Strittmatter

  3. #3
    Registriert seit
    Nov 2009
    Ort
    Neu Paris, Exberlin, Virtualondon
    Beiträge
    10.755
    Da kriegt man ja den Graus wenn es wirklich witzig sein sollte. um das rauszufinden müsste aber mehr klar sein als es rauszulesen wäre. Wir haben hier etwas zu lesen bekommen was angereichert werden soll mit eigenen Erfahrungen ohne dass es überhaupt versucht mehr zu sein als es ist.
    Der Roman: "Verballistik"
    Die Gedichte: "Auf dem Silbertablett"

  4. #4
    Registriert seit
    Sep 2014
    Ort
    Berlin
    Beiträge
    1.305
    Lieber manehans,
    schön, dass du mein Gedicht beachtenswert findest.
    Ich hatte gar nicht mehr mit einem Kommentar gerechnet.
    Ich habe es schnell geschrieben, das stimmt.
    Aber hinter dem, was vielleicht humorvoll klingt, steht eine absolute Verärgerung über das , was ich hier im Forum erlebt habe:
    Wir sind hier eine community, deren Mitglieder daran interessiert sind, sich über Gedichte auszutauschen.
    Ein Schreiber benutzt das Forum lediglich dazu, um sich darzustellen, schreibt keine Kommentare, ist an ihnen nicht interessiert.
    Eigentlich hätte ich von den Mods erwartet, dass sie ihn einmal ermahnen würden, sich an einem "Miteinander " zu beteiligen.
    Stattdessen wurden einigen Dichterfreunden und mir ein Maulkorb verhängt.
    Verstehe ich nicht !

    Aber vielen Dank für deinen freundlichen Kommentar!

    LG, Cara

  5. #5
    Registriert seit
    Nov 2009
    Ort
    Neu Paris, Exberlin, Virtualondon
    Beiträge
    10.755
    Das ist dann ein Gedicht wert? Weil es so engagiert geschrieben wurde, dass es kein Nachtreten mehr ist sondern ein beredtes Zeichen von Zivilcourage, dass jeder genau weiss wie alles zu sein hat? Oder ist doch bloss eine Sicherung durchgebrannt und wir hören den üblichen Alarm?

    MFG!
    Der Roman: "Verballistik"
    Die Gedichte: "Auf dem Silbertablett"

  6. #6
    Registriert seit
    Sep 2014
    Ort
    Berlin
    Beiträge
    1.305
    Hallo, Terrorist,
    wenn mir eine Sicherung durchgebrannt wäre, hätte ich ein ganz anderes Gedicht geschrieben!
    Grüße, Cara

  7. #7
    Registriert seit
    Nov 2009
    Ort
    Neu Paris, Exberlin, Virtualondon
    Beiträge
    10.755
    Was ich bezweifeln darf, oder? Wenn ich mich über jeden Nichtkommentar aufregen würde, müssten wir bald unseren Speicherplatz verdoppeln, weil ich dann ein richtig ernsthaftes Mitteilungsbedürfnis hätte. Freu dich doch an dem Positiven anstatt dir lauter Falten selbst zu verursachen. Oder ist der Text schon so kultiviert dass er einfach sich selbst beweist? Und du keinen Platz lässt für meine Gedanken? Unterscheiden wir uns darin? Wer wem nicht wohlgesonnen ist?
    Der Roman: "Verballistik"
    Die Gedichte: "Auf dem Silbertablett"

  8. #8
    Registriert seit
    Sep 2014
    Ort
    Berlin
    Beiträge
    1.305
    Es geht nicht um Nichtkommentare.
    Es geht hier darum, dass ein User,der sehr sehr viele Meinungen hat und die 2x pro Tag äußert, absolut nicht gewillt ist , sich mit kritischen Äußerungen, die den Inhalt der Gedichte betreffen, auseinanderzusetzen, auf die Kritiken , die die Form der Gedichte thematisieren, absolut nicht eingeht.
    Was will er eigentlich in einem Gedichteforum?
    Nur sich produzieren?
    Das fand ich zu wenig und habe ihn ein wenig verspottet.
    Wohl keine unübliche Sache unter "Dichtern".
    Aber nun folgte eine moralinsaure Reaktion. Neben anderen Dichterfreunden bekam ich einen Maulkorb verpasst.. Eine sehr drastische Einschränkung der Kommentarfreiheit.

    Grüße, Cara

  9. #9
    Registriert seit
    Nov 2009
    Ort
    Neu Paris, Exberlin, Virtualondon
    Beiträge
    10.755
    Das hatte ich beim ersten Mal gar nicht so verstanden. Ich dachte nur hier wollen sich alle irgendwie abreagieren ohne aufeinander eingehend Kompromisse zu finden. Aber wo du es jetzt so eindringlich nochmal appellierst, wünsche ich mir sofort eine Änderung der Forenregeln. Nach dem Motto:

    Männer müssen gehorchen und Frauen haben die Sonderrechte. Wofür man sie dann weder so noch so mal wo kann.

    MFG!

    PS: Wenn du schon nicht auf meine Gedanken dazu eingehen willst, worüber es mir aber zu müssig wäre, meine Inspiration zu bemühen.
    Der Roman: "Verballistik"
    Die Gedichte: "Auf dem Silbertablett"

  10. #10
    Registriert seit
    Sep 2013
    Ort
    Nähe von Berlin
    Beiträge
    626
    Liebe Cara,

    ich hielt mich bisher immer aus Diskussionen, die dem gemeinten Schreiber betrafen, heraus – wunderte mich aber immer wieder darüber, dass Emotionen derart hochkochten. Ich kann und konnte es nie so richtig nachvollziehen. Im Grunde genommen tut er doch keiner Fliege etwas zuleide. Er beleidigt und greift niemanden persönlich an. Was er in seinen Gedichten zur Sprache bringt, gehört m.E. zur dichterischen Freiheit und ist völlig legitim. Es muss sich doch niemand angesprochen fühlen, der sich dahingehend nichts vorzuwerfen hat. Ich z.B. fühlte mich nie angesprochen, weil ich ihn noch nie verspottet oder persönlich beleidigt habe.

    Sein ganzes Leben dreht sich, wie es scheint, ums Gedichte schreiben. Wir alle kennen ihn nicht persönlich und wissen nicht, was sich dahinter verbirgt. Ich kann es zwar verstehen, wenn man sich darüber ärgert, dass kostbare Lebenszeit, die man mit seinem Gedicht verbrachte, vergebens war und auf taube Ohren stieß, er gut gemeinte Kritiken ignorierte, aber das würde mir nur einmal passieren … Dann weiß ich doch wie der Hase läuft und verschwende keine weitere kostbare Lebenszeit …

    Er selbst kommentiert kaum, aber ich denke, dass er auch keine Kommentare zu seinen Gedichten erwartet. Na klar, ein Forum lebt vom gegenseitigen Austausch. Aber können wir nicht einfach so tolerant sein und ihn schreiben lassen ohne ständig auf ihm herumzuhacken? So ein großes Lyrikforum wie Gedichte.com sollte eine Andersartigkeit ohne Schaden zu nehmen, mittragen können. Er postet seine Gedichte in sämtlichen Foren. Na und? Mich stört es nicht.

    Mich stört es eher, dass sich meine eigene Kreativität in Grenzen hält und mir nicht einmal bei vorsommerlichen Temperaturen von über 20 Grad und Sonnenschein im zartgrünen sprießenden Garten etwas einfällt, was ich verdichten könnte.
    Und mich stört vor allem, dass unser Nachbar von Gegenüber seine Gartenarbeit und andere lautstarke Aktivitäten ausgerechnet am Wochenende verrichtet, obwohl er als Rentner alle Zeit der Welt hat … Das ist wirklich ärgerlich. Aber wir als Berufstätige und auch unsere berufstätigen Nachbarn neben uns sagen des lieben Friedens wegen nichts dazu. Nicht auszudenken, wie unsere friedliche Atmosphäre in unserem kleinen Paradies gestört werden würde, würden wir sie wegen einer Stunde Lärm am Wochenende aufs Spiel setzen … Manchmal muss man einfach nur über den Dingen stehen. Du verstehst sicher, was ich meine?

    Liebe Grüße
    Dabschi
    Man trägt das vergangene Schöne wie ein kostbares Geschenk in sich.
    (Dietrich Bonhoeffer)

  11. #11
    Registriert seit
    Sep 2014
    Ort
    Berlin
    Beiträge
    1.305
    Liebe Dabschi,
    ich habe im Gegensatz zu dir das Verhalten des betreffenden Schreibers als sehr aggressiv empfunden, will aber jetzt nicht mehr darauf eingehen.
    Es haben sich genug User drüber geäußert.


    Vielen Dank für deinen Kommentar!

    LG, Cara

  12. #12
    Registriert seit
    Sep 2006
    Ort
    Hilden, NRW
    Beiträge
    6.930
    Liebe Cara 1963,
    dass Du hier die Geschichte vom Daumenlutscher her nimmst, um uns in wahrlich gelungener Struwwelpeterpädagogik die Leviten liest, Dir selbst einen weg grinst über die (Manehans mal ausgenommen) Kommentatoren und -innen wissend lächelst - zumindest kann ich mir das gut vorstellen.
    Dass Du Dich über den Maulkorberlass ärgerst, kann ich aus eigener Erfahrung gut verstehen. Aber alles hat auch seine guten Seiten! Wie hätte ich, gäbe es nicht ein Plappermäulchen, sonst davon erfahren, dass es böse Nachbarn gibt, die der werktätigen Bevölkerung durch Axthiebe und Spatengeklirr, vielleicht auch durch einen Laubbläser den Sonntag versauen? Unfreiwillig wird jede Menge Stoff für neue Gedichte geliefert. Ich muss mich bremsen, weil ich sonst in gebundene Sprache verfalle und die nächste Struwwelpet(e)riade schreibe. Der Doktor - nein, nicht der, der Doktor Hoffmann hat es uns vorgemacht und Du hast ihn gekonnt adaptiert.
    Liebe Grüße,
    Festival
    Geändert von Festival (10.04.2019 um 08:02 Uhr)

  13. #13
    Registriert seit
    Sep 2013
    Ort
    Nähe von Berlin
    Beiträge
    626
    Zitat Zitat von Festival Beitrag anzeigen
    Liebe Cara 1963,
    dass Du hier die Geschichte vom Daumenlutscher her nimmst um uns in wahrlich gelungener Struwwelpeterpädagogik die Leviten liest, Dir selbst einen weg grinst über die (Manehans mal ausgenommen) Kommentatoren und -innen wissend lächelst - zumindest kann ich mir das gut vorstellen.
    Dass Du Dich über den Maulkorberlass ärgerst, kann ich aus eigener Erfahrung gut verstehen. Aber alles hat auch seine guten Seiten! Wie hätte ich, gäbe es nicht ein Plappermäulchen, sonst davon erfahren, dass es böse Nachbarn gibt, die der werktätigen Bevölkerung durch Axthiebe und Spatengeklirr, vielleicht auch durch einen Laubbläser den Sonntag versauen? Unfreiwillig wird jede Menge Stoff für neue Gedichte geliefert. Ich muss mich bremsen, weil ich sonst in gebundene Sprache verfalle und die nächste Struwwelpet(e)riade schreibe. Der Doktor - nein, nicht der, der Doktor Hoffmann hat es uns vorgemacht und Du hast ihn gekonnt adaptiert.
    Liebe Grüße,
    Festival
    Ach Festival, warum tust Du dir das an und verschwendest Deine kostbare Lebenszeit mit dem Lesen von Kommentaren, wo Dabschi drunter steht? Du weißt doch, dass da für Dich nix Gescheites zu lesen ist. Ähm … nee, ich lese gerade, Du schöpfst ja aus meinem Geschreibsel Stoff für neue Gedichte. Das finde ich natürlich wunderbar und freue mich total darüber. Ich muss mal schauen, ob ich noch etwas mehr zum Plappern finde. Wir sind schließlich eine Familie … ähm … naja … jedenfalls hocken wir im selben Raum und da muss doch einer dem anderen auf die Sprünge helfen.

    Ich sag mal so. Meine Nachbarin zur linken Seite ist total lieb, aber irgendetwas ist da komisch. Sie schmückt ihr Haus nicht weihnachtlich, nicht osterlich, nicht herbstlich, nicht winterlich. Die Frage ist. Hat sie keine Lust dazu oder gehört sie womöglich einer Sekte an? Fragen über Fragen. Ob ich mal einen Detektiv beauftragen sollte? Oder würdest Du evtl. den Posten übernehmen. Ich frag ja nur …
    Man trägt das vergangene Schöne wie ein kostbares Geschenk in sich.
    (Dietrich Bonhoeffer)

  14. #14
    Registriert seit
    Sep 2014
    Ort
    Berlin
    Beiträge
    1.305
    Lieber Heinz,
    das ist mein großes Problem, dass Aussagen, die mich stören oder - was meistend der Fall ist- mich zum Lachen bringen wegen der absurden Wortwahl, meine schwarze Seele zum Verfassen eines Gedichts reizen.
    Aber das ist hier nicht gefragt,
    denn: Seid hübsch artig, immer fromm... ! usw.usw.

    Also rate ich dir : Halte dich brav zurück und schreibe lieber ein Gedicht über die Tulpenblüte!

    Vielen Dank für deinen Kommentar!

    LG, Karin

  15. #15
    Registriert seit
    Sep 2006
    Ort
    Hilden, NRW
    Beiträge
    6.930
    Liebe Cara 1963,
    ich nehme Deinen Vorschlag ernst und habe in vorauseilendem Gehorsam ein Kinderlied von Anschütz adaptiert. Waren das Zeiten, als die Mühlen am rauschenden Bach klapperten!
    Liebe Grüße,
    Heinz

Seite 1 von 2 12 Letzte

Was dich vielleicht auch interessieren könnte:

  1. Im Haus
    Von Dr. Karg im Forum Hoffnung und Fröhliches
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 25.09.2017, 10:34
  2. Das Haus am See
    Von wintervogel im Forum Natur und Jahreszeiten
    Antworten: 2
    Letzter Beitrag: 30.10.2013, 21:59
  3. Das Haus
    Von Carina M. im Forum Liebe und Romantik
    Antworten: 4
    Letzter Beitrag: 25.07.2012, 13:57
  4. Das Haus
    Von Hans Plonka im Forum Gesellschaft
    Antworten: 3
    Letzter Beitrag: 06.10.2010, 12:20
  5. das ist das Haus...
    Von Metapher im Forum Experimentelle Lyrik
    Antworten: 14
    Letzter Beitrag: 14.06.2005, 16:43

Stichworte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  

Anmelden

Anmelden