Nicht greifbar, nicht sichtbar, doch immer da,
ein Schatten sich zum Ziel das Licht.
Will Macht, hat Angst, ist fern und da,
wie ein Dorn, die Seele sticht.

Es lässt dich zweifeln, hält dich wach,
fühlt es sich doch stets bedroht.
Vermeintlich gibt's dir Haus und Dach,
nährt dich mit Furcht, wie du mit Brot.

Alles bildet eine Einheit,
keine Trennung, keine Zeit.
Doch widerstrebt es dieser Reinheit,
will seine Trennung, seine Zeit.

Macht aus dem Uns, ein Du und Ich,
Hat stets den Vorteil nur im Blick.
Vermag zu lieben; nur es sich,
pass auf, sieh hin, es ist ein Trick!

Gibt vor zu sein was es nicht ist,
macht dich zum dem was du gern wärst.
Erkenne was du wirklich bist,
sodass du es nicht weiter stärkst.

Bilder seine Welt entwerfen,
Angst und Wunsch der Ursprung ist.
Die Wirklichkeit du wirst bemerken,
meist verzerrt und blind du bist.

Bekämpf' es nicht, sei ja kein Narr,
du stachelst an, machst es nur stark.
Es ist Funktion, ja ganz und gar,
Verwechslung stets bei dieser lag.

Es wiegt dich nur in Illusion,
es selber sieht sich niemals an.
Sieh Ich und Du als Art Fusion,
und es so nicht mehr herrschen kann.

Es zieht dich oft in seinen Bann,
du wirst auf einen Weg gehetzt.
Das Ziel sei immer Dort und Dann,
komm zurück ins Hier und Jetzt!

Bin für jegliche Anregungen dankbar und offen 😊