Egal wo du bist... immer verbunden, ineinander verwunden.
Zu jeder Kraft existiert auch Gegenkraft, die Gleichgewicht in unserem Universum schafft.

Warm und Kalt.
Himmel und Erde.
Gut und Böse.

Der Lauf der Dinge, macht vor niemandem Halt.
Ich bin es aber, genauso wie du...
der ich entscheiden werde...
ob und von was... von wem ich mich löse.

Wie immer zugegen, diese Momente im Leben...
Ganz selten zählen, unter ihnen... musst nicht wählen, funkelnd... lass sie dir niemals stehlen, diese besonderen Juwelen.

Sag dir nun gern, was du dann tust... jeder Schritt jetzt auf Erfahrung fußt.
Zu beobachten fast sinnlich, wie langsam fallendes Blütenblatt.
Fang es vorsichtig, ich beschwör dich, weil man solche zu behüten hat.

Mit Fingerspitzen...
denn einzig sie halten eben diese Momente,
die dich berühren und viel tiefer sitzen.

Hast sie, dann zittere nicht...
denn ich weiß es...
sie tragen das Bittere nicht.

Zwei Teile doch ein ganzes, sei dir sicher du kannst es...
Nimm es als Schwur, wenn auf weiter Flur,
kein Halten zu sehen...
Eine Geste, ein Wort... bin ich auch fort.
Sei nicht stur...
werd fest hinter dir stehen... egal welcher Ort.

Auf deiner Schulter meine Hand... denn wir sind immer... in Herz und Seele verwandt.
Es gewinnt an Wirksamkeit, wenn's nicht verschwindet... etwas Wertvolles, dass dich von der Pflicht entbindet...
vor mir zu stehen, wie auf einer Bühne, für Schuld und Sühne.

So seh ich dich...
Ohne dich besteh ich's nicht.

Sind wie Sonne und Mond..
Bruder und Schwester... manchmal zurecht lässt er... ihr Licht, vom Angesicht der Welt, verschwinden.

...dann kannst du es an jedem sehen... wird's so jedem ergehen...
ist sie erst versteckt, vollends verdeckt...
Plötzlich Kälte und Dunkelheit, alle berührt...
den Wunsch nach bekannter Wärme, auf einmal jeder verspürt... wo doch Abwesenheit, durch sie selbst geschürt.

Für die beiden kein Spiel, seit Anbeginn hier das Ziel...
braucht auch sie mal Ruhe, braucht Schutz... wird's ihr zuviel... ist's doch eigentlich Tag.
Der Mond hier den Ausgleich bewirkt... ihr zu helfen vermag.

Im Gegensatz, ist nur sie es... die es,
über die Schulter der Erde vollbringt...
Seine Schönheit, die für die Nacht gedacht,
jeder Wolf innig anzurufen beginnt.
Am Anfang erst sacht, gewinnend an Leben, dann in voller Pracht... seine Andacht, sein Lied... weil er weiß, dass es nur durch sie geschieht.

Die mit jeder weiteren Nacht... ihn aus Schattenkleid, Stück für Stück, mehr befreit...
Das erschaffen sie.... zu zweit.
Schimmerndes, zauberhaft weißes Licht... kommst heimlich von ihr,
Brichst Dunkelheit... bringst Sicht.

Und Wölfe Erkunden, in diesen ihren Stunden verbunden.... mit nun hellem Begleiter, ihre Welt gemeinsam weiter...
Sind unzertrennlich... wie du und ich...
Denn ich erkenn dich... les dich...
an deiner Haltung im Stehen..
bist du aufrecht beim Gehen...
kann's, ohne einen Laut von dir, in deinen Augen sehen.
Weil auch Blicke gestehen.

Diese Art der Verbundenheit, hält auch Antworten bereit... entstanden auf Vertrauen und Erlebnissen... über Zeit.

Merke dir hier...

Ist deine Welt wieder ein verschlingender Strudel...
So hab keine Angst, halte Ausschau nach uns...
Denn wir sind dein Rudel.