Thema: Vielleicht

  1. #1
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    Vielleicht

    "Vielleicht ...", war alles was ich damals sagte,
    als du mich fragtest, ob es besser würde,
    die Zukunft dir wohl etwas Freude brächte,
    ein Quäntchen nur, die Sahne deines Lebens.
    Zu ahnen war es nicht, was kommen sollte,
    obwohl es klar ist, blicke ich zurück.
    Die Wege lagen immer schon gepflastert,
    beschildert und mit Pfeilen ausgeschmückt.
    Sie waren unsichtbar für alle andern
    und wiesen dich auf deinem Weg ins Glück.

  2. #2
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    Hallo MiauKuh,

    das Gedicht gefällt mir gut. Es profitiert von seiner klaren, knappen Sprache.
    Zdem bleibt viel Ungesagtes nur indirekt Erschließbares (was wichtig ist für ein gutes Gedicht), insbesondere natürlich, wie es dem lyrischen Ich selbst ergangen ist.

  3. #3
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    Hallo Onegin und Willkommen hier!

    Mich freut, wenn es dir gefällt, was du von mir hier zu lesen bekommen hast.
    Hab weiterhin viel Freude und genieß die Zeit

    Liebe Grüße

  4. #4
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    Lieber Miaukuh, übst du hier den Blankvers? Funfhebige Jamben, ungereimt? Wenn dem so ist, finde ich ihn rhythmisch gut gemeistert.

    Inhaltlich kann ich dir nur mühsam folgen. Ich liebe eher eine bildhafte Sprache, da Bilder u.a. auch die Lesbarkeit eines Textes vereinfachen. Aber auch grammatikalisch und logistisch habe ich Mühe. Aus den beiden folgenden Versen lese ich heraus, dass das LI nun in der Gegenwart angelangt ist. Nun haben wir LI und LD, jeweils mit schwachen Konturen. Ich würde bei der Frage bleiben.

    Zu ahnen war es nicht was kommen sollte --------wer weiß schon, wann ein Mensch an seinem Ziel ist
    Obwohl es klar ist, blicke ich zurück-----------------Kann sein du blickst dereinst erstaunt zurück

    mit dem Schluss habe ich größere Probleme.
    1. Ich glaube, wir müssen vor allem unbequeme Wege gehen. Bergab und bei Regen kann natürlich ein Weg unbequem sein. Aber gepflastert klingt mir irgendwie nach gut begehbar. Gerade der Weg ins Glück für aber mE über viele Hindernisse.
    2. " Schmücken" Pfeile Wege?

    Die Wege lagen immer schon *gepflastert ------ Im Lichte lagen Pfade, Wege, Straßen

    beschildert und mit Pfeilen *ausgeschmückt.------ mit Schildern oder Pfeilen oft versehn
    Sie waren unsichtbar für alle andern ---------------und warn doch unsichtbar für all die andern

    *und wiesen dich auf deinem Weg ins Glück. ------ *und deuteten nur dir den Weg ins Glück

    Sorry für die massiven Änderungen. Vielleicht erscheinen sie dir fremd und destruktiv. Dann vergiss sie einfach. Kunst ist Geschmacksache.
    Wenn du aber emotional einen Zugewinn spürst, dann frag dich, wo deine ungenutzten Reserven lagen.

    lg



    Geändert von Artname (02.04.2019 um 16:22 Uhr)
    Wortfüsse, wohin ich auch seh!

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