1. #1
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    Der Spiegelfechter

    “Verpiss dich, hier ist mein Revier!”
    Seit Tagen hockt der Arsch vor mir
    und lässt sich nicht vertreiben.
    Ich hack auf seinen Schnabel ein,
    er macht dasselbe, so gemein!
    Verdammt, auch er will bleiben:
    Ich komme jeden Tag vorbei
    und kack ihm auf den Deckel,
    doch was ich tu, ist einerlei,
    er äfft mich nach, der Seckel.
    Denn das Vertreiben eines Spie-
    gelbilds ist zwecklos. Diese
    Affäre endet nie.

    Hi, i / gugol (ein Bernerton)
    Geändert von Gugol (07.04.2019 um 12:24 Uhr)

  2. #2
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    Nicht mal durch Zerschlagen des Spiegels? Dann ist es ja wirklich egal was man unter Projektionen abhakt. Letztendlich ist Affäre mehr oder weniger nicht das worunter man sich das vorstellt was uns zum Handeln zwingt. Es ist vielleicht mehr suchtbedingte Parametrisierung der Fantasie.
    Der Roman: "Verballistik"
    Die Gedichte: "Auf dem Silbertablett"

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