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Thema: Nichtzschs

  1. #1
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    Nichtzschs

    Das ewige Nichts
    will alles sein
    und ist doch nur
    gähnende Leere,
    wo eigentlich
    etwas sein sollte.

  2. #2
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    Lb. klaatu,

    alles hat zwei Seiten und das Nichts ist die andere Seite von Alles. Nichts ist alles was es nicht ist oder möglich sein könnte (sein sollte). Gähnende Leere ist eine Leere von etwas (Existenz / Sein) in dem was um ihr ist, oder was vor oder nach ihr ist. Die absolute Leere gibt es nicht, weil sie das Nichts ist, welches als Punkt jede Existenz und Sein nicht ist oder möglich ist.

    LG Hans

    PS

    Der Punkt
    Ein Punkt ist die Existenz oder auch nur die Annahme von Existenz des Nichtseins allen Seins. Er hat dimensional nur eine geistige, relative Betrachtungsexistenz, das bedeutet, er existiert auf Grund von einem oder mehreren Betrachtungsstandpunkten, die eine dimensionale Betrachtung, bestimmend für die Existenz dieses Punktes vornehmen (treffen). Schon bei geringster Betrachtungsverschiebung kann ein Punkt, der ja von Natur aus dimensionslos ist, eine oder mehrere Dimensionen haben und ein Strich, eine Fläche, ein Raum, eine Zeit oder auch ein beliebig mehrdimensionales Gebilde sein. Mit der Betrachtungsverschiebung des Punktes existiert die Dimension des Möglichen, die mit der Unendlichkeit der Möglichkeiten erfüllt und wirklich ist. Die wahrzunehmende Ausdehnung (Dimensionalisierung) des Punktes ist betrachtungsbedingt, so dass es ein Betrachtungkreislauf ist. Betrachtung schafft wieder Betrachtung, so dass Betrachtung Betrachtung ist , die betrachtet. Letztlich ist es umfassend oder auch vereinfacht ausgedrückt eine unbegrenzte Selbstbetrachtung des Punktes. Aus dieser Darstellung erkennen wir auch die wirkende Verbundenheit der Dreifaltigkeit des Punktes, die in gegenseitiger Abhängigkeit ineinandergreift. Sein (Geschehen), Geist (Differenzierung), und Energie (Kraft) ist eine Einheit, die sich gleichwertig gegenseitig bedingt. Jede Wahrnehmung sollte auch das Bewusstsein bergen, dass alles Wahrzunehmende gleich der wahrnehmenden Wahrnehmung, sowohl Wahrnehmung (die auch Energie ist), wie auch Sein (das auch Wahrnehmer oder Ich ist), wie auch Geist (der auch Differenzierung oder Dimensionalisierung ist) ist.
    Das Nichtsein des Punktes ist ein Sein durch seine Wahrnehmung und ein Allsein durch seine Energie. Der Punkt ist unendlich oft im Allsein und jedes (alles) seines unendlichen Allseins ist der selbe Punkt (nicht der gleiche), der in seiner Dreieinheit das wirkende Allsein der wirkenden und vernetzenden Wahrnehmungskreisläufe ist. Durch die Wahrnehmungskreisläufe werden die unendlichen aber in der Menge begrenzten Dimensionen dargestellt. Ein Punkt kann (auch in seinem wirkenden Allsein) nur der selbe Punkt sein, weil er immer Teil seiner meistmöglichen Möglichkeitsmenge ist. Der Punktgedanke, der auch die geistige Punktwahrnehmung genannt werden kann, kann die Grundlage aller Wesen (Betrachtungsstandpunkte) sein. Dies ist der Ursprung des Ozeans des Wissens, der jedem Wesen zur Verfügung steht und aus dem jedes Wesen durch Wunsch und Willen schöpfen kann.

    Epilog

    Manche sagen: Gott steht als getrenntes Wesen ausserhalb des Allseins. Ich sage dies kann nicht sein, denn wäre es so, so wäre er ein Teil des gesamten Allseins, daß dann ein gesamtes Allsein mit Gott wäre. Das höchste Wesen (Gott, der Punkt) muss aber immer das Allsein, beziehungsweise das gesamte Allsein sein. Es gibt nur einen Punkt der in seiner vielfachen Selbstbetrachtung (Differenzierung) das Allsein und Gott ist.
    Geändert von Hans Plonka (07.04.2019 um 11:02 Uhr)
    Mein erster Gedichtband Einmal durchs Leben mit Hans Plonka ist nun beim Daniel Gockel Verlag erhältlich. Bei Interesse schaut in mein Profil unter Homepage.

  3. #3
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    Hi Hans!

    Doch beweisen kannst du das alles nicht, oder!?

    Aber ja: Eine Sonne sieht von ganz weit weg auch aus wie ein Punkt.

    Hast du dir schon mal überlegt, eine eigene Sekte zu gründen??

    LG
    k

  4. #4
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    Lb. klaatu,

    Doch beweisen kannst du das alles nicht, oder!?
    Die Realitäten sind subjektiv und perspektivisch. Beweise sind Gleichschaltungen von Erkenntnissen für Mehrheiten. Meine Erkenntnisse sind Wahrscheinlichkeiten, die sich dem Möglichkeitsgrad entsprechend der Wahrheit annähern. Es sollte nichts geglaubt werden. Jeder sollte durch Bewußtwerdung seine eigenen Erkenntnisse gewinnen.
    Aber ja: Eine Sonne sieht von ganz weit weg auch aus wie ein Punkt.
    Ein Punkt ist auch das Nichts von Etwas. Dieses Etwas kann auch eine Sonne sein. Wir sehen das Licht von Sternen (von Sonnen), doch die Sterne selbst sehen wir nicht. Relativ durch unsere Betrachtung können wir sie auch als Punkte bezeichnen.
    Hast du dir schon mal überlegt, eine eigene Sekte zu gründen??
    Nein, habe aber einige Seiten über eine eigene Religion geschrieben und Aufsätze über das, was Gott oder göttlich sein könnte. Niemand sollte glauben, sondern durch Denken mit Hilfe von möglich und wahrscheinlich eigene Erkenntnisse gewinnen.

    LG Hans
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  5. #5
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    Dass Realitäten subjektiv und perspektivisch sind, kann man ja tagtäglich erleben. Mittlerweile gibt es ja mehr Meinungen zu einem Thema als Arschlöcher auf der Welt. Darf ich in deiner Religion denn wenigstens an Wahrscheinlichkeiten glauben? Denn sonst könnte es schwer sein, mit den täglichen Ansprüchen zurecht zu kommen!

    LG
    k

  6. #6
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    Lb. Klaatu,

    was man weiß, daran glaubt man nicht, denn man weiß es. Dass es Wahrscheinlichkeiten gibt, weiß doch jeder. Das Wort „glauben“ sollte durch „denken“ ersetzt werden. Ich denke, statt zu glauben. Denken ist ein geistiger Vorgang, der ein Ergebnis zum Ziel hat.
    Z.B. kann jemand sagen: ich denke, dass es Gott gibt. Für diesen Gedanken muss er dann jedoch bedacht haben, was Gott ist und aus welchen Gründen er zu diesem Gedankenschluss kommt. Dazu kommt noch wie hoch für ihn die Wahrscheinlichkeit ist, denn absolutes Wissen (Erkennen) gibt es nicht. Alles ist mehr oder weniger Wahrscheinlich und relativ.

    LG Hans
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  7. #7
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    Da könnte man jetzt auch sagen, dass du nur glaubst zu denken oder, wenn man wie du vorschlägst, "glauben" durch "denken" ersetzt, denkst zu denken. Dann sind wir ganz schnell hier angelangt: https://www.youtube.com/watch?v=xXAz6eKbths
    Und dann kann man das Denken auch direkt sein lassen!

    LG
    k

  8. #8
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    Lb. klaatu,

    Was geglaubt wird, wird auch als unumstößliche, feststehende Tatsache gesehen und als solche gegen alles Abweichende verteidigt. So entstehen Konflikte und Glaubenskämpfe (Kriege).
    Wenn jedoch gedacht wird, ist alles ein Ergebnis von logischen Argumenten, die in einer offenen Diskussion mit Andersdenkenden ausgetauscht werden können, sodass eine Annäherung oder sogar ein gemeinsames Ergebnis gefunden werden kann.
    Ich denke, wenn ich einen Topf mit Wasser auf eine heiße Herdplatte stelle, wird das Wasser heiß werden, dann kochen und dann verdampfen. Dazu ist kein Glaube erforderlich und so ist es mit allem, denn alles kann auf sein mögliches bedacht und zumindest ein ungefährer Wahrscheinlichkeitsgrad ermittelt werden.

    Lg. Hans
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  9. #9
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    Hi Hans,

    ich weiß schon, was du meinst, aber mittlerweile sind sich die Leute ja nicht mal mehr einig, wie man Logik definiert, bzw. jeder scheint seine eigene Logik zu besitzen. Denken, Wissen, Glauben - die Grenzen verschwimmen immer mehr und letztlich ist alles nur noch Definitionssache. Wir leben im Postfaktischen Zeitalter und es gibt mittlerweile Menschen, die behaupten würden, dass das Wasser im Topf nur beginnt zu kochen, weil du erwartest, dass es kochen wird...

    LG
    k

  10. #10
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    Lb. klaatu,

    es freut mich, dass Du mich so weit verstanden hast. Was ich meine ist auch, dass die Menschen mehr nachdenken sollen, statt zu glauben, besonders auch über das was uns die Medien berichten.

    LG Hans
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  11. #11
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    Hi Hans,

    ich wäre dafür, dass die Menschen das Nachdenken auch einfach sein lassen, nachher fangen sie deshalb noch an zu glauben und meinen gar irgendetwas zu wissen. Das gleiche gilt für die Medien. Wenn wir sie ignorieren, hören sie auf zu existieren und wir haben alle Ruhe und Frieden. Mir fällt grade auf... ICH sollte eine Sekte gründen!

    LG
    k

  12. #12
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    Lb. klaatu,

    wenn ich mir die Merkmale die eine Sekte ausmachen betrachte, so denke ich dass jede Glaubensgemeinschaft eine Sekte sein kann. Entscheidend ist dabei von welcher anderen Glaubensgemeinschaft sie beurteilt wird.

    LG Hans
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  13. #13
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    Entscheidend ist dabei von welcher anderen Glaubensgemeinschaft sie beurteilt wird.
    Das gilt ebenfalls für die Medien!

  14. #14
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    Lb. klaatu,

    es gibt Medien und alternative Medien. Das bedeutet, dass die Medien in bestimmten Aussagen gleichgeschaltet sind. Reporter die nicht auf Linie sind werden keine Aufträge bekommen. Sie können nur bei alternativen Medien veröffentlichen.

    LG Hans
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  15. #15
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    Hi Hans,

    so einfach ist es doch auch nicht und diese scharfe Abgrenzung finde ich fast schon beängstigend. Kennst du denn überhaupt Journalisten persönlich? Das kann man doch gar nicht so verallgemeinern... Alleine bei den Öffentlich-Rechtlichen gibt es Formate, wo ich dir da ansatzweise recht geben würde, aber auch Formate, wo ich beim besten Willen keine Gleichschaltung erkennen kann. Auch bei den "alternativen Medien" (was ja mittlerweile fast schon ein Schimpfwort ist) gibt es solche und solche.

    LG
    k

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