1. #1
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    die nebelwand (wettbewerbsbeitrag)

    wie hinter einer nebelwand
    läuft unser leben oft dahin
    wir finden uns an abgrunds rand
    und sehn im dasein wenig sinn

    wir wandern blicklos durch die stille
    sehn nicht, was um uns so geschieht
    gelähmt ist oftmals unser wille
    die stimmung schlägt uns aufs gemüt

    wenn sich dann mal die nebel lichten
    und sonne bricht durch graue wand
    kann sich der blick nach vorne richten
    und trübsal ist erst mal gebannt
    Geändert von Margot (15.04.2019 um 23:01 Uhr)

  2. #2
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    Liebe Margot,
    mir gefällt der Schluss Deines Gedichtes - der Durchbruch der Sonne durch die graue Nebelwand und die Perspektive, nun wieder nach vorn blicken zu können.
    Winzigste Fehlerchen könntest Du eliminieren:
    1. Lass alle Apostrophe verschwinden. "sehn" und "aufs" überleben das.
    2. statt: "wir finden uns am abgrund rand" lieber: "wir finden uns an abgrunds rand" (...an des Abgrunds Rand)
    3. "und sonne bricht durch graue wand" - und Sonnenstrahlen brechen durch die graue Wand
    Liebe Grüße,
    Festival

  3. #3
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    lieber festival

    ich danke dir für deinen kommentar
    du erklärst mir so nett wie man es verbessern könnte
    ich habe die fehlerchen eliminiert

    liebe grüsse margot

  4. #4
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    Liebe Margot,

    wie in den ersten beiden Strophen Deines Gedichtes beschrieben, fühlt sich sicher jeder Mensch hin und wieder. Zum Glück ist es für die meisten Menschen kein Dauerzustand und die gedrückte Stimmung vergeht bald wieder. Das hast Du in der 3. Strophe gut rüber gebracht. Mir gefällt Dein Gedicht. Allerdings fand ich die 3. Strophe in der 1. Fassung besser. Durch Festivals Vorschlag, den Du übernommen hast, ist der 2. Vers nun aus dem Takt geraten. Aber ich möchte Dich nicht irritieren.

    Liebe Grüße
    Dabschi
    Man trägt das vergangene Schöne wie ein kostbares Geschenk in sich.
    (Dietrich Bonhoeffer)

  5. #5
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    liebe dabschi

    ich fand auch,das der vers aus dem tackt geraten war.
    die zeile passte nicht so richtig dahin.sie steht jetzt wieder in der alten fassung im gedicht.

    ich danke dir für deinen kommentar

    liebe grüsse margot

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