Er wusste, es ist passiert. Sie waren jetzt alle da. Ja, er wusste es.
Aber wieso? Jetzt waren alle da.
Die einen waren ganz hektisch, die anderen standen ruhig, wie ein See in der Nacht, so ruhig.
Und sie sahen, es war passiert. Die Menge sah zu, doch für ihn stand die Zeit.
Um ihn war es dunkel. Er fühlte sich allein. Allein, wie der Sonnenstrahl der sich durch die dichten Wolken brach.
Sauer hat er mich gemacht, und wie. Und sie erst! Ich war so sauer. Und das zu Recht. Ja zu Recht!
Er bewegte keines seiner Glieder. Er stand stumm. Wie ein Pantomime stand er dort.
War es denn wirklich passiert? Er hatte es ja gesagt, hatte es bereits angekündigt.
Aber wie konnte er auch? Mein einziger Freund. Und sie erst.
Bloß, ist es jetzt passiert? Was ist denn nur geschehen? Wer hat das nur getan?
Nun, es war aber auch gemein von ihm. Kein Zweifel. Und von ihr erst!
Wie ein schlafender, der schlecht träumt, schien er zu versuchen, zu erwachen, als er in seine rechte Hand blickte.
Wo kommt das nur her? Wem gehört das denn?
Gib's doch zu, du hast es benutzt. Aber es war doch zu Recht. Wie wütend er doch war.
Wie konntest du so weit gehen?
Als schimmerte ein Spiegel in seinem Dunkel, so stand er sich jetzt gegenüber.
Diese Wut. Sie war so lange gefangen. Ja, wie in einem Verlies. Sie ist entkommen.
Natürlich, sie wurde zu groß.
Mein einziger Freund. Wie konnte er? Und sie erst! Wie konntest du? Er verstummte völlig.
Lass mich jetzt endlich gehen. Lass mich raus. Diese Schande.
Sein Kiefer wurde taub. Er begann zu zittern. Es war nicht mehr Wut. Es war nicht mehr dunkel. Es war kurz kalt.
Dann war es wie warmes Licht, als er ihn aus der Hand verlor. Sanft viel er zu Boden.
Und dann lag er da, neben seinem einzigen Freund und seinem Colt.
Und sie, sie wurde ihres Lebens nicht mehr froh.